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Korrekturbedarf beim GKV-FQWG: Methodenfehler mit Mehrbelastungen für Betriebskrankenkassen in Höhe von 150 Millionen Euro vermeidbar

Anlässlich der am Mittwoch, den 21.5., stattfindenden Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestages zum Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FQWG) weist der BKK Dachverband auf dringlichen Nachbesserungsbedarf beim kassenartenübergreifenden Finanzierungssystem hin. Die Betriebskrankenkassen fordern seit Langem, dass bei der Zuweisung für Krankengeldaufwendungen aus dem Gesundheitsfonds an die Krankenkassen die Höhe der Löhne der Versicherten berücksichtigt wird. Momentan bekommen alle gesetzlichen Kassen...

Statement: Gesetzentwurf Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)

„Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, die Mindestsprechzeiten für niedergelassene Ärzte von derzeit bundesmantelvertraglich vereinbarten 20 Wochenstunden auf 25 Wochenstunden zu erhöhen. Diese Ankündigung hat bereits eine Welle von Vergütungsforderungen der Vertragsärzteschaft provoziert und tut dies noch. Forderungen nach einer extrabudgetären Vergütung stehen im Raum. Das heißt, die Krankenkassen und damit letztlich die Versicherten werden diese Erhöhung der Mindestsprechzeiten mit zusätzlichem Geld finanzieren müssen. Zusätzliche Honorare zu Lasten der Versichertengemeinschaft sind jedoch...

Diagramm 2.2.1 Quelldaten Diagramm 2.2.1 Ambulante Versorgung - Anteile der BKK Versicherten mit Diagnose nach ausgewählten Diagnosehauptgruppen und Geschlecht (Berichtsjahr 2016) Diagnosehauptgruppen Anteile der BKK Versicherten mit Diagnose in Prozent Männer Frauen Gesamt Infektionen 24.8 27.5 26.2 Neubildungen 16.5 22.4 19.4 Ernährung und Stoffwechsel 33.2 44.6 38.9 Psychische Störungen 28.8 37.7 33.3 Nervensystem 16.6 22.1 19.4 Auge 24.4 30.2 27.3 Herz-Kreislauf-System 33.4 37.5 35.4 Atmungssystem 46.2 48.8 47.5 Verdauungssystem 29.4 31.0 30.2 Haut 23.4 30.8 27.1 ...

Diagramm 3.2.10 Quelldaten Diagramm 3.2.10 Stationäre Versorgung - Anteile der Langzeiterkrankungen (Falldauer > 6 Wochen) der BKK Versicherten nach Versichertengruppen und Geschlecht (Berichtsjahr 2016) Diagnosehauptgruppen KH-Fälle > 6 Wochen* KH-Tage > 6 Wochen Anteile in Prozent Männer Frauen Gesamt Männer Frauen Gesamt Beschäftigte Mitglieder -2.4 -3.5 -2.9 21 29 25 Rentner -2.3 -2.3 -2.3 16 15 15 Arbeitslose (ALG-I) -5.5 -7.4 -6.4 33 42 37 Arbeitslose (ALG-II) -4.9 -5.7 -5.3 30 37 33 Familienangehörige -3.8 -3.4 -3.6 38 31 33 Versicherte gesamt -2.7 -3.1 -2.9 21 23 22 ...

Diagramm 3.1.2 Quelldaten Diagramm 3.1.2 Stationäre Versorgung - KH-Kennzahlen der BKK Versicherten im Zeitverlauf (2006 - 2016) Berichtsjahre KH-Fälle KH-Tage Tage je Fall je 100 BKK Versicherte 2006 15.8 145.7 9.2 2007 17.0 160.4 9.5 2008 17.6 165.6 9.4 2009 18.1 168.3 9.3 2010 18.9 175.8 9.3 2011 18.9 175.4 9.3 2012 * 19.4 177.6 9.1 2013 19.9 179.9 9.0 2014 20.2 180.4 8.9 2015 19.4 173.8 8.9 2016 20.1 180.9 9.0 * geschätzt, da keine valide Datengrundlage in diesem Berichtsjahr.

Statement unseres Vorstandes Franz Knieps zum Terminservice- und Versorgungsgesetz

BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin www.bkk-dv.de Sarah Kramer Referentin Kommunikation Tel.: (030) 2700406-304 E-Mail: sarah.kramer@bkk-dv.de Berlin, 14. März 2019 Statement unseres Vorstandes Franz Knieps zum Terminservice und Versorgungsgesetz (TSVG) „Heute verabschiedet der Bundestag das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). Ursprünglich wollte Gesundheitsminister Jens Spahn damit die Versorgung der Versicherten verbessern. Statt sich darauf zu konzentrieren, wurde ein Omnibus geschaffen, der viele fragwürdige...

BKK Dachverband begrüßt Kabinettsfassung zum „Digitalen Versorgungs-Gesetz (DVG)“ - Statement Franz Knieps

„Die Betriebskrankenkassen begrüßen die vorliegende Fassung des Gesetzentwurfes zum Digitalen Versorgungs-Gesetz (DVG), die heute im Kabinett beschlossen wurde. Der Gesetzentwurf setzt wichtige Akzente für digitale Anwendungen und Innovationen im Gesundheitswesen inkl. einer konsequenten Nutzerperspektive. Dazu gehört, dass die elektronische Kommunikation zwischen Arzt und Patienten sowie unter Ärzten gefördert wird und endlich Vorrang vor dem Fax erhalten soll. Auch die Erleich-terung des Zugangs von Patientinnen und Patienten zur Versorgung mit digitalen Versorgungsinnovationen ist positiv....

Spahn verteidigt Stoßrichtung von Neuorganisation bei den Kassen

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Jens Spahn hat seine Pläne für Organisationsänderungen bei den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) verteidigt, aber auch Kompromissbereitschaft signalisiert. Er halte es weiter für ein wichtiges und richtiges Ziel, Vorstände der einzelnen Kassen stärker in Entscheidungsstrukturen einzubeziehen, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin. Wenn dies nicht im Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbands geschehe, könne es auch in anderen Strukturen umgesetzt werden. Spahn machte deutlich, es gehe darum, auf diese Weise den Versorgungsalltag...

Grüne warnen vor Plänen zu Gesundheitsdaten-Forschung

Berlin (dpa) - Die Grünen haben Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für eine erweiterte Nutzung von Behandlungsdaten für Forschungszwecke kritisiert. Für die Bundestagsfraktion ist es «hoch bedenklich», dass Spahn im Schweinsgalopp praktisch ohne gesellschaftliche Diskussion komplette Gesundheitsdaten der gesetzlich Versicherten für die Forschung zugänglich machen möchte, wie die grüne Gesundheitsexpertin Maria Klein-Schmeink dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag). Dabei geht es um Neuregelungen in einem Gesetz zur Digitalisierung des...

Studie: Rückenschmerzen weiter häufigster Grund für Fehlzeiten

Berlin (dpa) - Rückenschmerzen und ähnliche Leiden an Skelett und Muskeln sind laut einer Studie weiterhin der häufigste Grund für Fehlzeiten im Job. Darauf entfielen im vergangenen Jahr 21,2 Prozent der Diagnosen bei Krankschreibungen - etwas mehr als im Jahr zuvor mit 20,9 Prozent, wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit nach Daten von rund 2,4 Millionen erwerbstätigen Versicherten mitteilte. Es folgten psychische Probleme mit nun 17,1 Prozent. Dabei nahmen die Fehltage aus diesem Grund zu - allerdings deswegen, weil etwa genauso viele Betroffene länger ausfielen. Dritthäufigste...