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Netto-Verwaltungskosten sind zentraler Indikator für wirtschaftliches Handeln

Netto-Verwaltungskosten sind zentraler Indikator für wirtschaftliches Handeln Einige behaupten, ihre Wettbewerbsvorteile beruhten auf gutem Ausgabenmanagement, aber die beeinflussbaren Verwaltungskosten zeigen ein anderes Bild. Die Vorteile, die einige aus der aktuellen Ausgestaltung des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) ziehen, potenzieren sich: wer höhere Zuweisungen erhält, als er zur Versorgung seiner Versicherten benötigt, kann auch niedrigere Zusatzbeitragssätze erheben und höhere Finanzreserven aufbauen. In der Diskussion um die daher...

Karteileichen als Geldquelle: Auch rückwirkend ausschließen

Einige Krankenkassen haben Saisonarbeiter weiterversichert, um Zuweisungen aus dem RSA zu beziehen, obwohl diese sich längst nicht mehr in Deutschland aufhielten. Jetzt will die Politik handeln: Rückwirkend mit dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz (GKV VEG) soll zu Unrecht erhaltenes Geld zurückbezahlt werden. Der BKK DV sagt „richtig so!“. Über eine halbe Millionen Menschen in Deutschland sind über die obligatorische Anschlussversicherung (oAV) in der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Die oAV soll sicherstellen, dass auch Menschen, die nicht über die üblichen Wege in der...

Morbi-RSA Fehlsteuerung: Vermögensaufbau vor allem bei einer Kassenart

Die sich immer weiter öffnende Schere zeigt, warum alle Kassenarten außer einer die Reform des Morbi-RSA fordern. Seit Jahren erhält eine Kassenart weit mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds, als sie zur Finanzierung der GKV-Pflichtleistungen ihrer Versicherten benötigt. Andere Kassenarten erhalten hingegen viel zu wenig. So konnte vor allem eine Kassenart stetig Vermögen anhäufen. Sie profitiert damit von den grotesken Fehlsteuerungen des Morbi-RSA. Die Wettbewerbsvorteile potenzieren sich. Der BKK Dachverband hat modellhaft berechnet, was passiert, wenn alles so weiter geht wie bisher....

Groteske Unwucht: Morbi-RSA verzerrt den Wettbewerb und dezimiert Kassen ohne jeden wirtschaftlichen Grund

Groteske Unwucht: Morbi-RSA verzerrt den Wettbewerb und dezimiert Kassen ohne jeden wirtschaftlichen Grund Eigentlich sollten komplizierte Verteilmechanismen über den Gesundheitsfonds die Kassenbeiträge der Versicherten dahin steuern, wo sie für die Versorgung von Patienten gebraucht werden. Doch der Morbi-RSA funktioniert schon lange nicht mehr. Statt fairer Wettbewerbsbedingungen innerhalb der GKV zu schaffen, bedroht eine groteske Fehlsteuerung die Vielfalt der Kassenlandschaft. Wenige Kassen erhalten seit Jahren weit mehr Geld über den Risikostrukturausgleich, als sie zur...

Morbi-RSA heute: Entwickler stellen sich Bestnoten aus

Sachstand Morbi-RSA: Entwickler stellen sich Bestnoten aus Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesversicherungsamt (BVA) unterstützt seit 2007 bei der Weiterentwicklung des Morbi-RSA. Dazu gehört auch, den Morbi-RSA hinsichtlich seiner Wirkungen im Status quo zu evaluieren. Die Entwickler prüfen sich also selbst – und die Evaluationsergebnisse sind kaum verwunderlich: Natürlich ist der bestehende Morbi-RSA der Beste, den es je gab. Festgemacht wird diese Erkenntnis maßgeblich an einer statistischen Kennzahl, dem R2. Sie soll die Zielgenauigkeit des Morbi-RSA belegen und liegt...

Morbi-RSA berücksichtigt hohe Arzneimittelkosten nicht oder nur sehr spät

Morbi-RSA berücksichtigt hohe Arzneimittelkosten nicht oder nur sehr spät Wer kennt sie nicht, die Presseberichte über neue Arzneimitteltherapien wie Sovaldi® und Co. Im Fokus standen diese Präparate weniger wegen der mit ihnen verbundenen Chance auf Besserung oder sogar Heilung bestimmter Patientengruppen, sondern vielmehr wegen der für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) besonders hohen Kosten. In der Mechanik des Morbiditätsorientieren Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) werden derartige Kosten nur um Jahre verspätet bzw. gar nicht aufgegriffen. Dies liegt zum einen...