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Organspenden in Deutschland

Gießen (dpa) - In Deutschland warten etwa 11 000 schwer kranke Menschen auf ein Spenderorgan. Doch die Bereitschaft zur Organspende ist zurückgegangen, denn mehrere Skandale haben das Vertrauen in die Transplantationsmedizin erschüttert. Nach vorläufigen Zahlen der Deutschen Stiftung für Organtransplantation (DSO) haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres bundesweit 649 Menschen Organe gespendet - Lebendspender nicht mitgerechnet. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es 675, 2012 noch 829. Am häufigsten entnommen wurden Nieren (1130), es folgen Leber (579), Lunge (266), Herz (223),...

Erste Ebola-Fälle in New York und Mali - EU verdoppelt Hilfen

New York/Bamako (dpa) - Ebola hat die US-Metropole New York und das afrikanische Land Mali erreicht. Bei einem Arzt in New York habe sich der Verdacht auf die Krankheit bestätigt, sagte Bürgermeister Bill de Blasio am Donnerstag (Ortszeit). Im bislang vom Virus verschonten Mali wurde die Krankheit bei einem zweijährigen Mädchen nachgewiesen.Im Kampf gegen die Seuche verdoppelt die EU ihre Hilfen. NEW YORK: Der 33 Jahre alte Arzt war wenige Tage zuvor aus Westafrika nach New York zurückgekehrt und hatte zuletzt über Fieber und Durchfall geklagt. Er wurde sofort isoliert. Den...

Medizinisch nicht nötige Schönheits-OP nicht absetzbar

Neustadt/Weinstraße (dpa) - Die Kosten für medizinisch nicht nötige Schönheitsoperationen sind einem Gerichtsurteil zufolge steuerlich nicht absetzbar. Nur bei «Beschwerden mit Krankheitswert» könnten die Kosten berücksichtigt werden, entschied das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in einem am Montag veröffentlichten Urteil.Damit wies es die Klage eines Ehepaars zurück. Das Urteil ist rechtskräftig (vom 20. Mai 2014, Az.: 5 K 1753/13). Die Kläger hatten eine 4600 Euro teure Bruststraffung und -verkleinerung bei ihrer 20-jährigen Tochter als außergewöhnliche Belastung geltend machen wollen und...

Krankenkasse: Verantwortungsbewusster mit Antibiotika umgehen

Bei Erkältung greift man gern zum Antibiotikum. Bloß schnell gesund werden und wieder zur Arbeit. Doch das ist oft ein Fehlgriff. Denn die meisten Erkältungen gehen auf Viren zurück. Der hohe Verbrauch an Antibiotika wird sogar zur Gesundheitsgefahr. Berlin (dpa) - Die Deutschen schlucken zu häufig Antibiotika - und nehmen damit diesem wichtigen Arzneimittel gegen Bakterien zusehends Wirkkraft. 2013 seien fast 30 Prozent der Antibiotika-Verordnungen fragwürdig gewesen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit, die am Dienstag in Berlin vorgestellt...

Sterbebegleitung bis zum Tod - «Es wird viel geweint»

Am Lebensende wollen todkranke Patienten und Angehörige immer häufiger von Hospizhelfern mit einer Sterbebegleitung unterstützt werden. Die Zahl der Angebote ist in Deutschland deutlich gestiegen.Die ehrenamtlichen Helfer werden dabei mit viel Kummer konfrontiert. Fulda (dpa) - Sie hat schon viele Menschen bis zum Tod begleitet. 30 seien es wohl gewesen. Irgendwann habe sie aufgehört mitzuzählen, sagt Gaby Stanke. Die 53-jährige Frau arbeitet seit sieben Jahren als ehrenamtliche Hospizhelferin für den Malteser Hilfsdienst in Fulda.In ihrer Freizeit besucht Stanke todkranke Patienten zu Hause....

Mehr tödliche Arbeitsunfälle in Deutschland

Berlin (dpa) - Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle in Deutschland ist in der ersten Hälfte des Jahres gestiegen. 211 Menschen kamen bei Unfällen während der Arbeitszeit ums Leben. Das waren 14 Arbeitnehmer mehr als im ersten Halbjahr 2013, teilte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) am Donnerstag in Berlin mit. Die meisten tödlichen Unglücke gab es im Bereich der Berufsgenossenschaften Holz und Metall (53), Transport- und Verkehr (49) sowie Bauwirtschaft (46). Die Zahlen schwankten aber von Jahr zu Jahr stark, sagte DGUV-Sprecherin Elke Biesel. Eine generelle Zunahme sei nicht...

Krankenhausträger fordern nach Skandal in Mannheim Geld für Hygiene

Der Hygieneskandal am Uniklinikum Mannheim hat personelle Konsequenzen für die Kliniklandschaft: Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft tritt nicht mehr für sein Amt an. Die Gesellschaft stellt indes Forderungen an die Politik. Berlin/Mannheim (dpa) - Als Konsequenz aus dem Hygieneskandal am Uniklinikum Mannheim hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) mehr Geld und mehr Fachkräfte für Sauberkeit an Kliniken gefordert. «Personal und Investitionen sind wichtig, um auf einen besseren Stand bei der Infektionsprophylaxe zu kommen», sagte DKG- Hauptgeschäftsführer Georg Baum am...

Gröhe: Ab 2016 halbe Milliarde aus Sozialkassen für Prävention

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Doch Diabetes, Herz-Kreislauf- oder psychische Erkrankungen nehmen zu. Ein Präventionsgesetz tut not. 2016 soll es endlich soweit sein. Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will künftig über Kranken- und Pflegeversicherung rund 510 Millionen Euro in die Gesundheitsprävention stecken. Das geht aus seinem Gesetzentwurf hervor, der am Freitag bekannt wurde und der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Mit dem Entwurf will er dem Vernehmen nach sicherstellen, dass auch Menschen aus sozial schwachen Schichten Zugang zu...

Hautkrebs wird Berufskrankheit - Ansprüche für Draußen-Arbeiter

Berlin (dpa) - Hautkrebs soll in Deutschland ab Januar als Berufskrankheit anerkannt werden. Damit haben Menschen, die in ihrem Job lange Jahre regelmäßig der Sonne ausgesetzt sind, bei einer Form von hellem Hautkrebs erstmals geregelte Ansprüche auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung, teilte der Berufsverband der Deutschen Dermatologen mit. Dazu zählen neben Behandlung und Reha auch Renten und Entschädigungen. Jobs im Freien haben zum Beispiel Bauarbeiter, Dachdecker, Landwirte und Seeleute, aber auch Briefträger, Bademeister und Skilehrer. Bereits vor der Einführung der neuen...

Patientenverband fordert von Ärzten mehr Engagement für Organspende

Frankfurt/Main (dpa) - Der Patientenselbsthilfeverband Lebertransplantierte Deutschland hat mehr Engagement in den Krankenhäusern für die Organspende gefordert. «Ärzte, Schwestern und das Pflegepersonal sollten bei Patienten, die vor einem Hirntod stehen, viel selbstverständlicher das Gespräch mit den Angehörigen über eine Organspende suchen», sagte die Bundesvorsitzende Jutta Riemer der Nachrichtenagentur dpa. «Das sind natürlich sehr schwere und unangenehme Gespräche, aber das würde ganz vielen Menschen helfen.» Zum Jahreskongress der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) am Montag...