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Mediziner: Jungs und Mädchen nutzen Internet ähnlich oft suchtartig

Mainz (dpa) - Bei der Internetnutzung legt ein gleich hoher Anteil von Jungen und Mädchen einer Mainzer Studie zufolge ein suchtartiges Verhalten an den Tag. «Jungen und Mädchen erfüllen gleich häufig die Suchtkriterien - das hat uns etwas überrascht. Es waren ungefähr drei Prozent», sagte Manfred Beutel vom Universitätsklinikum Mainz der Deutschen Presse-Agentur. Der Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie hat für seine Untersuchung nach eigenen Angaben rund 2400 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren in Rheinland-Pfalz befragt. Bei den...

Bis zu 200 Millionen Euro für bessere Versorgung Sterbender

Berlin (dpa) - Sterbende sollen in Deutschland künftig weit besser zu Hause, in Hospizen und Krankenhäuser betreut werden. Ein neuer Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) soll Lücken in der Hospiz- und Palliativversorgung vor allem auf dem Land schließen, wie am Mittwoch aus Regierungskreisen in Berlin verlautete. Die Mehrkosten von bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr sollen die gesetzlichen Krankenkassen tragen. Bereits seit Jahren gaben die Kassen immer mehr Geld in dem Bereich aus. So stiegen die Ausgaben für die immer zahlreicheren Teams aus Ärzten, Pflegern, aber...

Experten warnen vor Risiken vernetzter medizinischer Geräte

London/Hannover (dpa) - Experten der IT-Sicherheitsfirma McAfee warnen, dass in der Zukunft vernetzte medizinische Geräte wegen nicht erkannter Schwachstellen als tödliche Waffen eingesetzt werden könnten. «Wenn ein vernetztes Gerät in den menschlichen Körper implantiert wurde, sind die Konsequenzen eines Cyberangriffs besonders bedrohlich», heißt es in einem neuen McAfee-Bericht. Potenziell noch gefährlicher als gezielte Anschläge seien Computerviren. «Theoretisch könnte sich Schadsoftware im Internet verbreiten und alle Personen mit einem anfälligen Gerät treffen.» Der Computerexperte -...

Mediziner: Betriebsärzte sollen stärker gegen Burnout im Job helfen

Burnout, Depression - Krankschreibung. Und im schlimmsten Fall Frühverrentung. Der Druck in der Arbeitswelt steigt. Arbeitsmediziner fordern mehr Vorbeugung. München (dpa) - Betriebsärzte sollten Arbeitnehmer nach Expertenmeinung besser gegen Burnout und andere Leiden schützen. Die Zunahme chronischer und psychischer Erkrankungen erfordere eine bessere Vorbeugung, erklärte die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) vor dem Beginn ihrer Jahrestagung in München. Gerade Betriebsärzte sollten hier eine Lotsenfunktion einnehmen, die auch gesetzlich festgeschrieben...

Tuberkulose-Fälle in Deutschland haben leicht zugenommen

Berlin (dpa) - Tuberkulose ist in Deutschland noch lange nicht besiegt. Im Gegenteil: Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin erkrankten 4318 Menschen im Jahr 2013 an dem Leiden. Das sind rund 100 Fälle mehr als 2012 und fast ebenso viele wie 2011. In den vergangenen Jahren erkrankten damit in Deutschland jeweils etwas mehr als 5 von 100 000 Einwohnern an TB. Das ist zwar wenig im Vergleich zu anderen Ländern. Doch die Rate sinkt seit 2009 kaum noch und ging zuletzt wieder leicht nach oben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO verfolgt ab diesem Jahr das Ziel, Tuberkulose...

Kampf gegen Demenz: 80 Länder verabschieden Aktionsplan

Weltweit leiden rund 47,5 Millionen Menschen an Demenz. Und die Zahlen steigen. Nun wollen zahlreiche Länder gemeinsam den Kampf gegen die Krankheit aufnehmen. Genf (dpa) - Im Kampf gegen zunehmende Demenzerkrankungen haben sich Vertreter von 80 Ländern bei einer Konferenz in Genf auf weltweite Anstrengungen geeinigt. Politiker, Mediziner und Forscher verabschiedeten am Dienstag einen gemeinsamen Aktionsplan, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte. Auch Deutschland beteiligte sich. Großbritannien kündigte nach Angaben der WHO an, einen Fonds zur weiteren Erforschung der Krankheit...

Hirndoping am Arbeitsplatz: Mehr Beschäftigte greifen zu Pillen

Arbeit ist grundsätzlich sinnstiftend. Besteht eine Balance zwischen Anforderung und Leistungsvermögen kann sie regelrecht glücklich machen. Doch wehe, wenn das Gleichgewicht gestört ist. Berlin (dpa) - Wer kennt das nicht? Der Leistungsdruck nimmt stetig zu, die Vorgaben und Kontrollen des Chefs werden härter - und es ist kaum Besserung in Sicht. Dann braucht man etwas, das einen aufbaut. In dieser Stresssituation greifen mehr und mehr Beschäftigte zu Aufputschmitteln. Bis zu fünf Millionen haben schon einmal verschreibungspflichtige Medikamente zur Stimulierung genommen, ohne krank zu...

DAK-Studie: Millionen dopen am Arbeitsplatz

Termindruck, Stress und Angst um den Job - immer mehr Berufstätige greifen zu Beruhigungspillen oder Aufputschmitteln. Doch ein Experte warnt: «Wunderpillen gibt es nicht.» Berlin (dpa) - Stress und Leistungsdruck treiben immer mehr Menschen zum Doping am Arbeitsplatz. Bis zu fünf Millionen Beschäftigte putschen sich nach Schätzungen der Krankenkasse DAK manchmal mit verschreibungspflichtigen Medikamenten auf. Regelmäßig dopen sich den Zahlen nach knapp eine Million Berufstätige. Männer bevorzugen Aufputschmittel, Frauen Beruhigungspillen. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2015 der...

Gröhe will Demenzkranken Zugang zu Pflege vereinfachen

Genf (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will Menschen mit Demenz den Zugang zu Pflegeleistungen erleichtern. «Wir werden die Ansprüche von Demenzkranken an Versicherungsleistungen in Zukunft weiter ihrer besonderen Situation anpassen», sagte Gröhe bei einer Konferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag in Genf. Künftig solle eine körperlich bedingte Pflegebedürftigkeit gleichwertig behandelt werden wie eine geistig bedingte. Nach Schätzungen der WHO wird die Zahl der Demenzkranken innerhalb der nächsten 15 Jahre weltweit um rund 28 Millionen steigen. Während...

DAK: Drei Millionen nehmen Aufputschmittel am Arbeitsplatz

Berlin (dpa) - Knapp drei Millionen Beschäftigte haben sich nach einer Studie mit Medikamenten aufgeputscht, um den Leistungsdruck im Beruf besser auszuhalten. «Doping am Arbeitsplatz» nahm in den vergangenen sechs Jahren um zwei Prozentpunkte auf 6,7 Prozent der Beschäftigten zu. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2015 der DAK-Gesundheit hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Die Krankenkasse geht von einer Dunkelziffer von bis zu zwölf Prozent aus, so dass schon fünf Millionen Beschäftigte einmal leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Substanzen zum sogenannten...