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Nur jeder zehnte Chefarztposten von Frau besetzt

Wiesbaden (dpa) - In deutschen Krankenhäusern wächst der Anteil der Frauen unter den Ärzten, aber in Führungspositionen sind sie nach wie vor eine kleine Minderheit. Auf den Chefarztposten seien 2013 nur zehn Prozent Frauen gewesen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag zum Weltfrauentag am 8. März mit. Von den Assistenzärzten waren 2013 mehr als die Hälfte (56 Prozent) Frauen. Insgesamt stieg der Frauenanteil unter den Klinikärzten seit 2004 von 37 Prozent auf 46 Prozent. An den Krankenhäusern waren laut Bundesamt 2013 rund 165 000 Mitarbeiter im ärztlichen Dienst...

Zahnärzte: Bewusstsein für Vorsorge verbessern

Berlin (dpa) - Die Zahnärzte haben die Bundesregierung aufgefordert, das Bewusstsein für die Vorsorge weiter zu stärken. Der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Wolfgang Eßer, sagte am Dienstag in Berlin, gerade bei Prävention im Bereich der Parodontose seien künftig wesentlich mehr Anstrengungen erforderlich. Allerdings habe sich der Präventionsgedanke in Deutschland bei der Zahngesundheit in der Vergangenheit schon deutlich verbessert. Eßer und der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Peter Engel, stellten eine Studie über die zahnärztlichen Leistungen 2013 im...

«Pille danach» vor Rezeptfreiheit - Ärzte wenden sich an Gröhe

Köln (dpa) - Mehrere Ärzteverbände sehen der Rezeptfreiheit der «Pille danach» mit großer Besorgnis entgegen. In einem Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vom Dienstag heißt es, mit dem künftig rezeptfreien Kauf in Apotheken sei zu befürchten, dass Frauen nicht oder nicht ausreichend beraten würden. «Eine fehlerhafte Beratung erhöht jedoch die Gefahr unerwünschter Schwangerschaften dramatisch.» Das Schreiben haben der Berufsverband der Frauenärzte (München), die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (Berlin) und die Gesellschaft für Gynäkologische...

Umbau mit Verkauf der Impfstoffsparte beschert Novartis Sondergewinn

Basel (dpa) - Der großangelegte Umbau spült dem weltgrößten Pharmakonzern Novartis reichlich Geld in die Kasse. Das Schweizer Unternehmen werde im ersten Quartal 2015 «einen erheblichen außerordentlichen Gewinn verzeichnen», teilte es am Montag in Basel mit. Mehrere milliardenschwere Deals mit dem britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) seien nun abgeschlossen. Dabei verkauften die Schweizer ihre Impfstoffsparte für bis zu 7,1 Milliarden US-Dollar (6,4 Mrd Euro) und übernahmen ihrerseits den Krebsmedikamente-Bereich der Briten für 16 Milliarden Dollar. Mit GSK gründete Novartis außerdem...

Maas: Impfpflicht ist möglich - Masernfall nach Schweden exportiert

Berlin (dpa) - Angesichts der Masernwelle hält Bundesjustizminister Heiko Maas die Einführung einer Impfpflicht für möglich. Rechtlich sei dies denkbar, sagte der SPD-Politiker dem Berliner «Tagesspiegel» (Sonntag). Impfen sei zwar ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Ein Zwang könne aber verhängt werden, wenn Experten dies für nötig hielten, um eine Masern-Epidemie zu verhindern. «Das kommt erst infrage, wenn wir es nicht schaffen, durch Aufklärung die Impfquote zu erhöhen», betonte Maas. Vorige Woche hatte in Umfragen eine große Mehrheit eine Impfpflicht gegen Masern befürwortet. ...

Berliner Landesamt baut zentrale Impfstelle für Flüchtlinge auf

Berlin (dpa) - In Berlin soll es ab diesem Sommer eine zentrale Impfstelle für Flüchtlinge geben. Derzeit werde mit den Bezirken ein Konzept dafür erarbeitet, sagte die Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, Silvia Kostner. Ziel sei es, etwa Mitte des Jahres ein zentrales Impfen auf dem Areal des Landesamtes im Stadtteil Moabit zu ermöglichen. Bisher gibt es kein reguläres Impf-Angebot für Flüchtlinge. Viele kommen jedoch aus Ländern, in denen das Gesundheitssystem durch Krieg und Krisen nicht oder nicht mehr gut funktioniert. Die aktuelle Berliner Masern-Welle mit mehr...

Berliner Landesamt baut zentrale Impfstelle für Flüchtlinge auf

Berlin (dpa) - In Berlin soll es ab diesem Sommer eine zentrale Impfstelle für Flüchtlinge geben. Derzeit werde mit den Bezirken ein Konzept dafür erarbeitet, sagte die Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, Silvia Kostner. Ziel sei es, etwa Mitte des Jahres ein zentrales Impfen auf dem Areal des Landesamtes im Stadtteil Moabit zu ermöglichen. Bisher gibt es kein reguläres Impf-Angebot für Flüchtlinge. Viele kommen jedoch aus Ländern, in denen das Gesundheitssystem durch Krieg und Krisen nicht oder nicht mehr gut funktioniert. Die aktuelle Berliner Masern-Welle mit mehr...

Zu wenig Insulin: Bewährungsstrafen für Eltern eines toten Mädchens

Hannover (dpa) - Weil es seine diabeteskranke Tochter nicht ausreichend mit Insulin versorgt und dadurch den Tod der Vierjährigen verursacht hat, hat das Landgericht Hannover ein Elternpaar zu Bewährungsstrafen verurteilt. Der 32-Jährige und seine vier Jahre jüngere Frau erhielten am Mittwoch Bewährungsstrafen von je acht Monaten wegen fahrlässiger Tötung, die Eltern müssen also nicht in Haft. Die Staatsanwaltschaft hatte ihnen vorgeworfen, sie hätten versucht, das Kind vom Insulin zu entwöhnen und ihm stattdessen Rohkost gegeben. «Sie können sich bei einem Kind aber nicht beliebig...

Altenpflegerinnen aus China sollen Fachkräftemangel lindern

Stuttgart (dpa) - Chinesische Krankenschwestern sollen den Fachkräftemangel in der Pflege eindämmen. Mit einem Pilotprojekt hat der Arbeitgeberverband Pflege zunächst 27 Krankenschwestern aus China nach Baden-Württemberg geholt, die dort eine Weiterbildung zu Altenpflegerinnen erhalten. «Wir brauchen dringend Zuwanderung von Fachkräften auch aus sogenannten Drittstaaten», sagte der Präsident des Verbandes, Thomas Greiner, am Mittwoch in Stuttgart. Der Verband geht deutschlandweit von 30 000 fehlenden Pflegefachkräften aus. Das Projekt war vor einem Jahr in Hessen gestartet. Neben...

Rohkost statt Insulin? - Eltern bestreiten Schuld an Tod von Tochter

Hannover (dpa) - Weil ein Elternpaar seinem zuckerkranken Kind statt Insulin Rohkost gegeben haben soll, muss es sich am Landgericht Hannover verantworten. Der 32-Jährige und seine vier Jahre jüngere Frau sind wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Ihre vierjährige Tochter starb Weihnachten 2009 in der Medizinischen Hochschule Hannover. Zum Prozessauftakt am Dienstag stritten die Angeklagten die Vorwürfe ab. «Das gab's nicht, das ist Quatsch», sagte die Mutter zum Vorwurf der Entwöhnung vom Insulin. Die beiden Tage vor dem Tod des Mädchens habe sie gedacht, ihre Tochter habe...