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Dr. Roland Leuschner für Monitor Versorgungsforschung 02/2014 Titel: "Was behindert Versorgungsinnovationen? Wie können Kassen und andere Akteure innovativer sein?"

Hindernisse für Versorgungsinnovationen finden sich in ganz unterschiedlichen Bereichen. Dazu gehören fehlende Anreize für Kassen, in Versorgungsinnovationen zu investieren, Fehlanreize bei den Leistungserbringern, durch die eher die Leistungsmenge als die Outcome-Qualität honoriert wird, sowie Defizite in der Forschungs- und Entwicklungskultur. Eine wichtige Rolle in diesem Kontext spielt die Politik, die über die Gesetzgebung die Rahmenbedingungen vorgibt. Die von der Großen Koalition in Aussicht gestellten Änderungen, insbesondere im selektivvertraglichen Bereich gehen in die richtige...

Franz Knieps für „Highlights Magazin" vom 13. Mai 2014 Titel: Neue Runde für die Pflegereformpläne des BMG

Die demografische Entwicklung in Deutschland ist eine zentrale Herausforderung für alle sozialen Sicherungssysteme. Zurzeit leben rund 2,5 Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland. Ihre Zahl wird sich in den kommenden Jahren statistischen Berechnungen zufolge vervielfachen. Die Politik tut sich schwer, die Pflegeversicherung für diese Herausforderung zu rüsten. Das zeigt sich exemplarisch bei der Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, ist der Grund für das Bundesgesundheitsministerium, das Thema Pflege erneut zum Schwerpunkt zu erklären.

Franz Knieps für „Highlights Magazin" vom 26. November 2014 Titel: Versorgungsstärkungsgesetz – Top und Flop

Obwohl sich bereits im Juni die Gerüchte verdichtet hatten, dass noch im Sommer mit einem „Versorgungsstrukturgesetz II“ zu rechnen sei, mussten sich die Akteure des Gesundheitssystems doch noch ein wenig gedulden. Erst am 21. Oktober erblickte der Entwurf eines Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) das Licht der Öffentlichkeit. Der BKK Dachverband begrüßt die Zielsetzung des Referentenentwurfs und sieht darin eine deutliche Verbesserung des Versorgungsangebots für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

30 Mrd. GKV-Überschüsse

„Unsere Beitragszahler haben in Zeiten guter Konjunktur dafür gesorgt, dass ihre Krankenkassen die gesetzlich vorgeschriebenen Rücklagen in ausreichender Höhe vorhalten können. Im Gesundheitsfonds sind zum allergrößten Teil die Beiträge unserer Mitglieder, die wir sorgfältig verwaltet sehen möchten. Dieser Fonds ist für Politiker jeder Couleur jedoch kein ‚goldener Topf‘, aus dem sich beispielsweise für Wahlkampfgeschenke bedient werden kann“, meint Siegfried Gänsler, Vorstand des BKK Dachverbandes.

FRANZ KNIEPS FÜR „Forum für Gesundheitspolitik" 1-2/2015 TITEL: Präventionsgesetz 4.0 – Betriebskrankenkassen wollen mehr zielgerichtete Präventionsaktivitäten, lehnen aber Zentralisierung ab

Auch wenn es mehrere Anläufe gebraucht hat, in diesem Jahr scheint der Großen Koalition der Durchbruch für ein Präventionsgesetz zu gelingen. Grundsätzlich begrüßt der BKK Dachverband den Gesetzentwurf zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG). Schließlich sind die Betriebskrankenkassen schon traditionell durch ihre Nähe zu den Unternehmen der zentrale Partner beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM).