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Grippewelle: Krankenstand im Februar 2018 auf Zehn-Jahres-Hoch

Berlin, 23.03.2018 Grippewelle: Krankenstand im Februar 2018 auf Zehn-Jahres-Hoch Die diesjährige Grippewelle in Deutschland legt weite Teile der Wirtschaft lahm: Laut Statistik der Betriebskrankenkassen (BKK) fallen derzeit jeden Tag durchschnittlich mehr als sechs Prozent der Beschäftigten krankheitsbedingt aus – jeder Dritte davon aufgrund eines grippalen Infekts. Der Krankenstand, also der Anteil der Krankgemeldeten an allen Beschäftigten, erreichte mit 6,2 Prozent im Februar den höchsten Wert seit zehn Jahren. Im Februar sind in Deutschland generell besonders viele...

Zahl des Monats April 2018

bkk_zahl_des_monats_april_2018_download Mit einer unkomplizierten und zeitlich befristeten Über- gangslösung muss schnell Luft geschaffen werden, um dann grundsätzlichere Reformmaßnahmen entwickeln zu können. Denkbar wäre etwa ein Hybrid-Modell, bei dem eine Hälfte der Krankenkassenausgaben nach den Vorgaben des Morbi-RSA ausgeglichen würde, die andere anhand der Ist-Kosten. Damit würde die Zuwei- sungssystematik für die Krankengeldausgaben auf die Zuweisungen für berücksichtigungsfähige Leistungsaus- gaben übertragen. So ließen sich die Verwerfungen und damit auch die Schere...

Foodwatch: Präventionsgesetz macht zu wenig gegen Fehlernährung

Berlin (dpa) - Das Präventionsgesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geht nach Ansicht der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch nicht entschieden genug gegen das Problem ungesunder Ernährung vor. Der dadurch bedingte Anstieg chronischer Krankheiten verursache neben individuellem Leiden auch erhebliche Kosten für die Gesellschaft. «Allein durch Adipositas (Fettsucht) entstehen in Deutschland etwa 20 Milliarden Euro zusätzliche Kosten für das Gesundheitswesen», heißt es in einer Stellungnahme der Organisation zu dem Gesetz, mit der sich der Gesundheitsausschuss an diesem Mittwoch...

Das neue Präventionsgesetz: Mehr Geld für die Vorsorge

Berlin (dpa) - Mit dem neuen Gesetz zur Gesundheitsförderung und Prävention will die Bundesregierung die Vorsorge vor allem für Kinder und Jugendliche stärken. Einige Eckpunkte der Regelung: - Krankenkassen sollen ab 2016 sieben Euro statt bislang 3,09 Euro pro Versichertem und Jahr für Gesundheitsförderung ausgeben. Bis zum 18. Lebensjahr sollen Jugendliche zudem eine zusätzliche Gesundheitsuntersuchung erhalten. - Das Rehabilitationsangebot für Pflegebedürftige soll ausgeweitet werden. «Reha vor Pflege» ist hier das Motto. - Eltern, deren Kinder in eine Kita aufgenommen werden, sollen...

Grippewelle fast beendet

Berlin (dpa) - Die Grippewelle in Deutschland ist fast beendet. Seit dem Höhepunkt Ende Februar ging die Zahl der Virusnachweise immer weiter zurück, wie die Influenzaexpertin des Robert Koch-Instituts (RKI), Silke Buda, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte. In der zweiten Aprilwoche wurden demnach noch 756 bestätigte Neuerkrankungen gemeldet - zeitweise waren es mehr als 10 000 pro Woche gewesen. Seit Beginn der Grippesaison Ende vergangenen Jahres wurden mehr als 67 400 Erkrankungen erfasst. Für ein endgültiges Fazit ist es laut RKI noch zu früh: Noch lägen nicht alle Daten vor. ...

Kinder im Westen mit schlechterem Impfschutz als im Osten

Berlin (dpa) - Kinder in Westdeutschland sind seltener gegen Masern, Mumps, Röteln und andere Krankheiten geimpft als Gleichaltrige in Ostdeutschland. Die Quoten für alle empfohlenen Impfungen waren bei den Schuleingangsuntersuchungen 2013 in den neuen Bundesländern im Durchschnitt höher als die in den alten, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montag berichtete. Zwischen den einzelnen Bundesländern gab es zum Teil große Spannweiten. Besonders deutlich sind die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland demnach etwa bei der Quote für die Hepatitis-B-Impfung. In den neuen Ländern lag...

Bettruhe statt Pillen - neuer Vorstoß gegen überflüssige Therapien

Berlin (dpa) - Ärzte und Krankenkassen wollen etwas gegen überflüssige Therapien tun, die Ärzte ihren Patienten verordnen. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin startet «Listen überflüssiger Maßnahmen» bei Behandlung und Diagnose, wie ihr Vorsitzender Michael Hallek dem Nachrichtenmagazin «Focus» sagte. Man wolle deutlich machen, «dass auch das Unterlassen einer medizinischen Maßnahme eine wichtige ärztliche Leistung sein kann». Die Krankenkassen begrüßten den Vorstoß. «Es ist sicherlich häufig anstrengender für einen Arzt, einen Patienten von einer Woche Bettruhe zu überzeugen, als...

Koalition will Pflege Sterbender verbessern - Stiftung: Reicht nicht

Göttingen (dpa) - Bessere Pflege von Sterbenden bleibt für die große Koalition eine drängende Aufgabe. Die Spitzen der Unions- und der SPD-Fraktion kündigten am Donnerstag in Göttingen bis Ende Juni einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung an. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will dabei Lücken vor allem auf dem Land schließen. Es wird mit Mehrkosten von bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr gerechnet, wie bereits im März bekannt wurde. «Wir sind überzeugt, dass nicht die aktive Sterbehilfe die richtige Antwort auf die Sorgen und Nöte Schwerstkranker und...