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Techniker Krankenkasse: Beiträge steigen ab 2015 auf breiter Front

Berlin (dpa) - Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden nach Einschätzung der Techniker Krankenkasse (TK) in den nächsten Jahren deutlich anziehen. «Ich würde mich nicht wundern, wenn das schon im Laufe des Jahres 2015 beginnen würde», sagte der TK-Vorstandsvorsitzende Jens Baas der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der von den Kassen vom kommenden Jahr an selbst festzulegende Zusatzbeitrag werde sich im ersten Jahr zunächst innerhalb etwa eines Prozentpunktes bewegen. Unter den allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent, den alle bezahlen müssen, könne keine Kasse gehen,...

Barmer GEK rechnet mit deutlich steigenden Krankenkassenbeiträgen

Noch liegen viele Milliarden Euro im Gesundheitsfonds. Doch für gesetzlich Versicherte dürften die Kassenbeiträge in Zukunft wieder steigen. Der Verband warnt vor vorschnellen Entscheidungen. Berlin (dpa) - Die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen werden nach Einschätzung der Barmer GEK in den kommenden Jahren wieder deutlich steigen. Der Vorsitzende der Krankenkasse, Christoph Straub, sagte der Deutschen Presse-Agentur, für 2015 seien die Beiträge sehr zurückhaltend bemessen worden. Zudem hätten die Kassen derzeit noch ein ganz gutes Finanzpolster. Allerdings zeichne sich jetzt schon ab,...

Umfrage: Nur knapp ein Drittel will selbst Angehörige pflegen

Hamburg (dpa) - Trotz verbesserter Pflegebedingungen vom nächsten Jahr an ist die selbst geleistete Pflege im Familienkreis für die Mehrheit der Deutschen keine Selbstverständlichkeit. Nur knapp jeder Dritte wäre bereit, Angehörige selbst zu Hause zu pflegen. 17 Prozent würden einen Platz im Pflegeheim auswählen, 43 Prozent eine andere Lösung suchen, zum Beispiel eine Pflegekraft ins Haus bestellen. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für die Krankenkasse DAK hervor. Von 2015 an sollen eine zweijährige Familienpflegezeit sowie...

Gegen das Vergessen - Warum Demenzkranke Geschichten brauchen

Klagen hilft nicht. Wer Demenzkranke mit Kindheitserinnerungen konfrontiert, kann schöne Momente erleben - für beide Seiten. Immer mehr Verlage stützen das mit Kurzgeschichten und viel Musik. Karlsruhe/München (dpa) - Sogar der Name ist weg. Vieles andere auch. Man sitzt nebeneinander. Schweigt. Annette Röser kennt das. Ihre beiden Eltern waren dement, Unterhaltungen wurden immer schwieriger. Einen Schlüssel zur verborgenen Welt ihrer Eltern fand sie in der Musik. Melodien weckten Erinnerungen an die Kindheit. Hörten sie gemeinsam alte Volkslieder oder auch «Memories Of Heidelberg»,...

Bundesrat beschließt Familienpflegezeit

Berlin (dpa) - Eine zweijährige Familienpflegezeit sowie eine bezahlte Auszeit von zehn Tagen sollen Arbeitnehmern künftig die Pflege eines schwer kranken Angehörigen erleichtern. Der Bundesrat ließ am Freitag ein entsprechendes Gesetz passieren. Künftig gibt es nicht nur die Möglichkeit, für sechs Monate komplett aus dem Job auszusteigen. Neu ist ein Rechtsanspruch auf 24 Monate Familienpflegezeit. Während dieser kann ein Beschäftigter seine Wochenarbeitszeit auf bis zu 15 Stunden reduzieren. Dieser Rechtsanspruch gilt in Unternehmen mit mindestens 25 Beschäftigten. Bei einem plötzlichen...

Medikamentenskandal: Nur noch 55 Präparate auf der schwarzen Liste

Bonn (dpa) - Nach dem Medikamentenskandal um gefälschte Zulassungsstudien in Indien schrumpft die Liste der vom Markt gezogenen Präparate. Von den 80 Generika (Nachahmer-Präparate) mit ruhender Zulassung standen am Freitagmorgen noch 55 auf der Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hinter 20 Präparaten steht allerdings der Vermerk, das «Ruhen der Zulassung sei derzeit nicht vollziehbar», da Rechtsmittel eingelegt worden seien. Die schwarze Liste ist online unter http://www.bfarm.de einsehbar und wird täglich aktualisiert. Dies sei für alle eine Chance, auf...

Hintze: Ethikrat stärkt Ärzte-Gewissensfreiheit bei Suizidhilfe

Berlin (dpa) - Die jüngste Stellungnahme des Ethikrates zur ärztlichen Hilfe zur Selbsttötung stärkt nach Ansicht einer Gruppe von Koalitionsabgeordneten die Gewissensfreiheit der Mediziner. Bundestagsvizepräsident Peter Hintze sowie SPD-Fraktionsvize Carola Reimann, die diese Gruppe vertreten, sagten am Freitag der Deutschen Presse-Agentur: «In für sie ausweglosen Situationen müssen todkranke Menschen das Recht haben, den Arzt um Suizidassistenz zu bitten. Es bleibt die freie Gewissensentscheidung des Arztes, ob er diesem Wunsch folgen will.» Damit werde der Ethikrat dem breiten...

Mutmaßlicher Sterbewunsch von Komapatientin ist neu zu prüfen

Karlsruhe (dpa) - Der Bundesgerichtshof (BGH) hat einen Beschluss zur Sterbehilfe veröffentlicht. Danach muss der Fall einer Komapatientin neu geprüft werden. Ihre Familie möchte sie sterben lassen. Die Angehörigen sind der Auffassung, damit den Willen ihrer schwer kranken Frau und Mutter umzusetzen. Bisher waren sie mit ihrem Ansinnen jedoch vor den Gerichten gescheitert. Zuletzt hatte es das Landgericht Chemnitz 2013 abgelehnt, der Einstellung der lebenserhaltenden künstlichen Ernährung zuzustimmen. Es sei nicht sicher, dass die Betroffene sterben wolle, hieß es. Die Bundesrichter befanden...

Regierung verspricht grundlegende Neuaufstellung der Altenpflege

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung verspricht eine grundlegende Neuausrichtung der gesetzlichen Pflegeversicherung. Mehr Hilfe sollen vor allem die immer zahlreicheren Demenzkranken bekommen. Nach der Pflegereform, die an diesem Freitag im Bundestag beschlossen werden soll, folge 2015 die Gesetzgebung für eine neue Einstufung der Pflegebedürftigen, sagte der Pflege-Bevollmächtigte des Bundes, Karl-Josef Laumann (CDU), der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Statt in drei Pflegestufen sollen die Betroffenen dann in fünf Pflegegrade je nach Beeinträchtigung eingeteilt werden - vor allem...

Liberias Botschafterin: «Ebola nur Busreise oder Flug entfernt»

Berlin (dpa) - Liberias Botschafterin Ethel Davis hat die internationale Gemeinschaft erneut eindringlich zur Hilfe im Kampf gegen Ebola aufgerufen. «Diese Krankheit hat die Menschen schneller getötet als der Bürgerkrieg in Liberia», sagte Davis am Montag auf der Konferenz «World Health Summit» in Berlin. Liberia sei alleine nicht mehr in der Lage, die Seuche einzudämmen. «Wir sollen nicht denken, dass die betroffenen Länder weit weg sind und wir deshalb sicher vor der Krankheit sind.» Ebola sei nur eine Busreise oder einen Flug entfernt. Liberia ist das am stärksten von Ebola betroffene Land...