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Bertelsmann-Stiftung stellt Studie zur Altersarmut bis 2036 vor

Gütersloh (dpa) - Mit der Entwicklung der Altersarmut bis ins Jahr 2036 beschäftigt sich eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, die am Montag (8.00 Uhr) in Gütersloh vorgestellt wird. Ab dem Jahr 2022 gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente. Die Studienautoren beleuchten, wie das deutsche Rentensystem vor diesem Hintergrund aufgestellt ist und welche Risikogruppen in den kommenden Jahren besonders von der Altersarmut betroffen sind. Heute gelten Rentner als armutsgefährdet, wenn ihr Netto-Einkommen unter 958 Euro liegt. 2015 waren das 16 Prozent der Neurentner. Für die Studie...

Ministerium: Krankenkassen machen zu Jahresbeginn 612 Millionen Plus

Die Rekordbeschäftigung spült viel Geld in die Sozialkassen - auch in die Krankenversicherung. Schön für Gesundheitsminister Gröhe gerade im Wahljahr. Doch die meisten Krankenkassen dringen auf ein neues Geldverteilsystem. Berlin (dpa) - Anhaltend gute Konjunktur und hohe Beschäftigung füllen auch die Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung. Im ersten Quartal dieses Jahres erwirtschafteten die Krankenkassen nach Angaben des Gesundheitsministeriums ein Plus von rund 612 Millionen Euro. Damit stiegen deren Finanzreserven auf insgesamt 16,7 Milliarden Euro. Das geht aus den...

CSU-Gesundheitsexperte will Fonds für Opfer von Ärztefehlern

Berlin (dpa) - CSU-Gesundheitsexperte Reiner Meier will einen Entschädigungsfonds für die Opfer von Ärztefehlern. Dieser Fonds solle beispielsweise greifen, wenn ein Behandlungsfehler zwar offensichtlich sei, juristisch aber nicht nachgewiesen werden könne, heißt es in einem Bericht der «Welt am Sonntag». «Es steht für mich außer Frage, dass wir die Patienten in dieser Situation nicht allein lassen dürfen», sagte Meier der Zeitung. «Ein Fonds kann hier dringend notwendige Unterstützung leisten.» Der Fonds soll dem Bericht zufolge von Ärzten, Krankenhäusern und sonstigen medizinischen...

Laumann: Große Unterschiede bei Leistungszusagen der Krankenkassen

Berlin (dpa) - Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), hat zum Teil große Unterschiede bei der Genehmigung von Krankenkassenleistungen kritisiert. Laumann sagte am Freitag in Berlin, die Krankenkassen bewilligten zwar insgesamt einen Großteil der genehmigungspflichtigen Leistungen. Allerdings gebe es in manchen Bereichen große Unterschiede. So liege die Ablehnungsquote nach einer neueren Studie bei Rehabilitationen und Vorsorge durchschnittlich bei 18,4 Prozent. Zwischen den einzelnen Kassenarten variiere diese Quote jedoch zwischen 8,4 und 19,4...

Kinderärzte: mehr Kinder mit chronischen Leiden in Deutschland

Fast Food an jeder Ecke hat Folgen. Kinderärzte sehen jetzt schon mehr kleine Patienten, die durch Übergewicht unter Bluthochdruck und Diabetes leiden. Für die Zukunft rechnen sie mit noch mehr chronischen Erkrankungen - aus vielen Gründen. Berlin (dpa) - Kinderärzte rechnen in Zukunft mit mehr chronisch kranken Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ursachen dafür seien unter anderem die Folgen von Übergewicht, mehr Autoimmunerkrankungen und auch mehr Verhaltensauffälligkeiten, sagte Klaus-Michael Keller vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte am Freitag vor dem Beginn des...

Kinderärzte: mehr chronisch kranke Kinder in Deutschland

Berlin (dpa) - Kinderärzte rechnen in Zukunft mit mehr chronisch kranken Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ursachen dafür seien unter anderem die Folgen von Übergewicht, mehr Autoimmunerkrankungen und auch mehr Verhaltensauffälligkeiten, sagte Klaus-Michael Keller vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte am Freitag vor dem Beginn des 47. Kinder- und Jugendärztetages in Berlin. Hinzu komme, dass heute mehr extreme Frühchen und Kinder mit angeborenen Herzfehlern überlebten, aber danach oft einen zusätzlichen medizinischen Versorgungsbedarf hätten. Besser als früher ließen...

Gesetzeslücke bei Zwangsbehandlung geschlossen

Berlin (dpa) - Eine ärztliche Zwangsbehandlung von psychisch kranken Patienten ist künftig auch außerhalb geschlossener Einrichtungen möglich. Ein entsprechendes Gesetz hat der Bundestag am späten Donnerstagabend verabschiedet. Damit wird eine Regelungslücke geschlossen, die das Bundesverfassungsgericht im vergangenen Jahr beanstandet hatte. Patienten, die ihren eigenen Gesundheitszustand nicht mehr selber einschätzen können, durften bisher nur dann gegen ihren Willen behandelt werden, wenn sie in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht waren. In einem normalen Krankenhaus war...

BGH weist Schmerzensgeld-Klage im Brustimplantate-Skandal ab

Vor mehr als sieben Jahren kam der Brustimplantate-Skandal beim Hersteller PIP ans Licht. Die Opfer kämpfen bis heute um finanziellen Ausgleich. In Deutschland haben sich ihre Hoffnungen aber nun weitgehend zerschlagen. Karlsruhe (dpa) - Opfer des Skandals um minderwertige Brustimplantate aus Industrie-Silikon haben in Deutschland wohl kaum noch Chancen auf Schmerzensgeld. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe wies am Donnerstag die Klage einer Betroffenen aus Ludwigshafen gegen den TÜV Rheinland in letzter Instanz ab. Die Prüfer hätten bei der Überwachung des französischen...

Länder wollen Milliarden-Topf für Krankenhausinvestitionen

Bremen (dpa) - Die Bundesländer sind bereit, ihre Investitionen in Krankenhäuser jährlich um zusätzlich 500 Millionen Euro zu erhöhen, wenn der Bund sich in gleicher Höhe beteiligt. Einen entsprechenden Antrag beschlossen die Länder-Gesundheitsminister bei ihrer Konferenz in Bremen. Der Mindestbetrag von einer Milliarde Euro solle aus Steuermitteln finanziert werden und die Krankenkassen nicht belasten, sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Donnerstag bei der Pressekonferenz zum Abschluss der Tagung. Derzeit stellen die Länder in unterschiedlicher Höhe...

BGH verhandelt im Brustimplantate-Skandal über Schmerzensgeld-Klage

Karlsruhe (dpa) - Die Schmerzensgeld-Klage einer Betroffenen des Skandals um minderwertige Brustimplantate hat am Donnerstag bereits zum zweiten Mal den Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigt. In dem Grundsatz-Verfahren klärt sich, ob der TÜV Rheinland eine Mitverantwortung trägt und möglicherweise mit hohen Geldforderungen konfrontiert wird. Der TÜV hatte die Qualitätssicherung des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) zertifiziert und überwacht. PIP befüllte bis zum Auffliegen des Betrugs im Jahr 2010 Implantate mit nicht für diese Zwecke zugelassenem Industrie-Silikon....