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Gröhe drängt Kliniken zu Personaluntergrenzen in der Pflege

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe will die Krankenhäuser verpflichten, ausreichend Personal für die «Pflege am Bett» einzustellen. «Eine gute Pflege und Versorgung im Krankenhaus kann nur mit einer angemessenen Personalausstattung gelingen», sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. «Mit verpflichtenden Pflegepersonaluntergrenzen in Krankenhausbereichen, in denen dies besonders notwendig ist, stärken wir die Patientensicherheit und verbessern zudem die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte im Krankenhaus.» Nach der neuen Regelung, die das Kabinett an diesem...

Nur noch wenige Medikamente ohne Zuzahlung

Berlin (dpa) - Patienten in Deutschland müssen immer öfter für verschreibungspflichtige Arzneimittel dazuzahlen. Das berichtet die «Bild»-Zeitung (Montag) unter Berufung auf Zahlen des Verbandes Pro Generika und des Apothekenverbandes ABDA. Danach habe sich die Zahl der zuzahlungsbefreiten Medikamente von 2011 bis heute fast halbiert. Gab es damals noch 7116 Arzneimittel, die ohne Mehrkosten für Patienten verschrieben werden konnten, waren es im Vorjahr nur noch 3646. Insgesamt leisteten Patienten im vergangenen Jahr 2,143 Mrd Euro an Zuzahlung.

Gemeinsame PM: Innovationsfonds fördert Projekt “MundPflege“ – Ziel: Künftig bessere Mundgesundheit für alle Pflegebedürftigen

Gemeinsam mit der Universität Bremen rief der BKK Dachverband das Projekt “MundPflege“ ins Leben. Alle Projektbeteiligten bringen damit eine neue Versorgungsform für Pflegebedürftige voran, für deren Lebensqualität eine gute Mundgesundheit wichtig ist. Auf Basis fachlich und wissenschaftlich gut begründeter Projektergebnisse werden Empfehlungen erarbeitet, wie künftig ein Standard für alle Pflegebedürftigen umzusetzen ist. Das Projekt überzeugte: Es wird durch den Innovationsfonds gefördert. 2,9 Millionen pflegebedürftige Menschen gab es zum Ende des Jahres 2015; Tendenz steigend. Sie...

Zahl des Monats April 2017

300 Jahre Betriebskrankenkassen in Deutschland Am 17.4.1717 errichtete ein weitblickender Unternehmer für und mit Meistern und Arbeitern des Blaufarbenwerks Pfannenstiel im sächsischen Aue die mutmaßlich erste Betriebskrankenkasse in Deutschland. In den Folgejahren gründeten sich zahlreiche Betriebskrankenkassen, wie die „Invaliden- und Medikamentenkasse der Holzhauer, Fuhrleute und Köhler“ in Hildesheim, 1718, frei und ohne gesetzlichen Auftrag. So wurde immer drängenderen sozialen Problemen, insbesondre den hochgradig gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen, begegnet. Die damals noch...

Reform des Medizinstudiums: Mehr Patientennähe - und raus aufs Land

Schwarz-Rot hat sich eine stärkere Position des Hausarztes schon im Medizinstudium vorgenommen. Auf der Zielgeraden der Koalition wird nun doch noch etwas aus dem «Masterplan 2020» von Bund und Ländern. Wichtige Einzelheiten soll eine Expertenkommission klären. Berlin (dpa) - Mediziner sollen schon während ihres Studiums näher an die Patienten herangeführt und über Quoten häufiger als bisher für eine Niederlassung als Landarzt gewonnen werden. Dies sieht der am Freitag von Bund und Ländern beschlossene «Masterplan Medizinstudium 2020» vor. Detailfragen und Kosten soll in nächster Zeit...

Psychotherapeuten: 70 bis 100 Millionen Euro zusätzlich für schnellere Versorgung - mehr Transparenz: Sprechstundenhilfen nicht nur abrechnen, auch einstellen

Zu den aktuell von einigen Lobbygruppen der Leistungserbringer gegenüber den Medien gestreuten unkorrekten Fakten zu einer drohenden schlechteren Versorgung psychisch kranker Menschen („FAKE NEWS“) stellt der BKK Dachverband richtig: 70 - 100 Mio. Euro mehr – eine Extra-Honorarsteigerung von mindestens 3,4 Prozent Die gesetzlichen Krankenkassen stellen zur Finanzierung der neuen psychotherapeutischen Leistungen (Sprechstunde und Akutbehandlung) aus den Mitgliedsbeiträgen ihrer Versicherten zusätzlich mindestens 70 Millionen Euro bereit. Je nach Mengenentwicklung der neuen Leistungen...

BGH: Laser-Operation kann Fall für Krankenversicherung sein

Karlsruhe (dpa) - Eine private Krankenversicherung muss die Kosten für eine Laser-Operation der Augen nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) unter bestimmten Umständen übernehmen. Der IV. Zivilsenat verwies den Rechtsstreit zwischen einer Patientin und einer Krankenversicherung mit einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil vom Mittwoch an das Landgericht Heidelberg zurück. Dies müsse jetzt klären, ob die bei der Frau durchgeführte sogenannte Lasik-Operation zur Beseitigung einer Kurzsichtigkeit eine medizinisch notwendige Heilbehandlung war. Die Frau möchte die Kosten ...