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Ein Antrag, zwei Qualitätssiegel: Zentrale Prüfstelle Prävention und Deutscher Olympischer Sportbund vereinfachen Antragsverfahren für Kursanbieter in Vereinen

Gemeinsame Presseerklärung Die Träger der Zentralen Prüfstelle Prävention und der Deutsche Olympische Sportbund Anbieter von Präventionskursen in Sportvereinen können künftig mit nur einem Onlineantrag zwei wichtige Qualitätssiegel auf einmal beantragen. Die Zentrale Prüfstelle Prävention und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) vereinbarten den Aufbau einer Internetplattform, die es Übungsleiterinnen und Übungsleitern ermöglicht, einen gemeinsamen Prüfantrag für die Siegel SPORT PRO GESUNDHEIT und „Deutscher Standard Prävention“ online einzureichen. Die Teilnahme an mit beiden Siegeln...

Asylpaket II und Reform der Pflegeberufe im Bundesrat

Berlin (dpa) - Der Bundesrat berät am Freitag (9.30 Uhr) über den Gesetzentwurf der großen Koalition zur weiteren Verschärfung des Asylrechts. Zu dem sogenannten Asylpaket II gehören Schnellverfahren für bestimmte Flüchtlingsgruppen und eine Einschränkung des Familiennachzugs. Außerdem soll es schwieriger werden, mit einem ärztlichen Attest eine Abschiebung zu verhindern. Ein weiterer Gesetzentwurf sieht vor, die Ausweisung straffälliger Ausländer zu erleichtern. Die beiden Vorlagen waren am Donnerstag vom Bundestag gebilligt worden. In der Länderkammer sind sie nicht zustimmungspflichtig. ...

Finanzreserven der Krankenkassen bei 14,5 Milliarden Euro

Die Krankenkassen haben ein milliardenschweres Finanzpolster angehäuft. Doch die Ausgaben steigen wieder schneller als die Einnahmen - und die Reserven schmilzen. Das könnte auf Dauer Kassen schwer treffen, deren Polster nicht ganz so dick ist. Berlin (dpa) - Die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen sind im vergangenen Jahr um rund eine Milliarde Euro auf gut 14,5 Milliarden Euro gesunken. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag in Berlin. Die Kassen nutzten demnach ihre Reserven, um ihren Zusatzbeitrag niedrig zu halten. Viele Kassen hätten ihren seit 2015 erhobenen...

Kassen-Ärzte wollen mehr Geld für Qualitätsmanagement

Das Qualitätsmanagement in Praxen niedergelassener Ärzte ist zum Teil sehr zeitaufwendig. Dies sollte angemessen vergütet werden, sagen die Ärzte. Auch die Krankenkassen sind für Bürokratieabbau. Mehr zahlen wollen sie nicht. Berlin (dpa) - Die niedergelassenen Ärzte wollen mehr Geld für ihren Aufwand bei Qualitätssicherung und Qualitätsförderung. «Hohe Qualität ist nicht umsonst», sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, am Donnerstag in Berlin. Vertragsärzten, aber auch Kassenärztlichen Vereinigungen entstünden dadurch ein Mehraufwand, den die...

Finanzreserven der Krankenkassen 14,5 Milliarden

Berlin (dpa) - Die Finanz-Reserven der gesetzlichen Krankenkassen haben sich nach dpa-Informationen Ende 2015 auf gut 14,5 Milliarden Euro belaufen. Ein Jahr zuvor lagen sie bei rund 15,5 Milliarden Euro. Die Kassen nutzten demnach ihre Reserven, um ihren Zusatzbeitrag niedrig zu halten. Viele Kassen hätten ihren seit 2015 erhobenen Zusatzbeitrag im Vergleich zum Sonderbeitrag von 0,9 Prozentpunkten, der 2014 noch galt, sogar abgesenkt. Dies zeige, dass der Wettbewerb zwischen den Kassen um niedrige Zusatzbeiträge funktioniert, hieß es am Donnerstag. Die Krankenkassen liefern dem...

Kassen-Ärzte wollen mehr Geld für ihr Qualitätsmanagement

Berlin (dpa) - Die niedergelassenen Ärzte wollen ihren Aufwand für Qualitätssicherung und Qualitätsförderung angemessen vergütet haben. «Hohe Qualität ist nicht umsonst», sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen am Donnerstag in Berlin. Den Vertragsärzten entstünden dadurch Mehraufwand, den die Kostenträger vergüten müssten. Den Angaben zufolge werden die Praxen jährlich mit Bürokratiekosten von rund vier Milliarden Euro belastet.

Experte: Traumata bei Flüchtlingen sind Integrationshindernis

Ein großer Teil der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge ist traumatisiert. Die Plätze für Therapien reichen bei weitem nicht aus. Warum nicht Flüchtlinge zu Therapeuten machen, fragt ein Forscher. Berlin (dpa) - Unbehandelte psychische Störungen bei Flüchtlingen aus Bürgerkriegsregionen drohen aus Sicht eines Forschers eines der größten Integrationshindernisse in Deutschland zu werden. «Mit einer Traumafolgestörung hat man mehr Schwierigkeiten, eine neue Sprache zu lernen, eine Ausbildung zu machen, einer Arbeit nachzugehen», sagte der Professor für Klinische Psychologie und...

Immer mehr Schmerzpatienten in Deutschland

Berlin (dpa) - Bei immer mehr Patienten in Deutschland stellen Ärzte chronische Schmerzen fest. Die Zahl stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf zuletzt 3,25 Millionen an, wie aus dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Arztreport 2016 der Krankenkasse Barmer GEK hervorgeht. Waren 2005 noch 1,59 Prozent der Bevölkerung betroffen, waren es demnach 2014 mehr als 4 Prozent. Unter den Bundesländern gab es die meisten Diagnosen in Brandenburg mit 5,8 Prozent der Bevölkerung, gefolgt von Berlin mit 5,7 und Thüringen mit 4,8 Prozent. Am seltensten wurden chronische Schmerzen in Bremen...

Reform des Medizinstudiums: Wie bringt man Hausärzte aufs Land?

Der Mangel an Ärzten auf dem Land führt inzwischen zu ernsthaften Infrastrukturproblemen. Mittelständler klagen bereits darüber, dass sie ohne ärztliche Versorgung keine Fachkräfte mehr bekommen. Berlin (dpa) - Deutschland treibt auf einen Ärztemangel auf dem Land zu. Bund und Länder wollen nun, wie im Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot festgelegt, einen «Masterplan Medizinstudium 2020» erarbeiten, um gegen den Hausärztemangel anzugehen. Wenn dieser so kommt, wie diskutiert, wird es noch viel Streit geben. Warum muss der Staat reagieren? Inzwischen findet nur noch jeder zweite Hausarzt einen...

Allgemeinmediziner: Brauchen mehr Hausärzte und Reform des Studiums

Berlin (dpa) - Deutschland braucht nach den Worten des Frankfurter Allgemeinmediziners Ferdinand Gerlach dringend mehr Hausärzte. Um dies zu erreichen, müsse vor allem auch das Fach Allgemeinmedizin im Studium gestärkt werden, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) der Deutschen Presse-Agentur. «Wir stehen vor einer wirklich besorgniserregenden Entwicklung. Nur jeder zweite Hausarzt, der aus Altersgründen ausscheidet, findet derzeit einen Nachfolger.» Mehr und mehr Orte würden bei dieser Entwicklung künftig keinen Hausarzt haben. «Wir...