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Report: Ost-West-Gefälle bei Herzinfarkt-Toten - Soziale Ursachen

Berlin (dpa) - In den östlichen Bundesländern sterben immer noch deutlich mehr Menschen an einem Herzinfarkt als im Westen. Dieses starke Gefälle hängt Experten zufolge auch mit sozialen Faktoren zusammen. In Ländern mit überdurchschnittlich vielen Infarkt-Toten wie Sachsen-Anhalt sei auch der Anteil an Arbeitslosen und gering Gebildeten erhöht, sagte Prof. Andreas Stang (Uniklinik Essen) am Mittwoch in Berlin bei der Präsentation des Deutschen Herzberichts 2015. Der Report der Deutschen Herzstiftung und mehrerer ärztlicher Fachgesellschaften listet umfassende Daten zur Herzgesundheit auf. ...

FRANZ KNIEPS FÜR „Operation Gesundheitswesen" VOM 22. Januar 2016 TITEL: "Es gibt viele kleine Baustellen beim RSA"

Interventionen am Risikostrukturausgleich (RSA) gehören zu einem funktionierenden Krankenkassenwettbewerb. Voraussetzung für die Einführung der freien Krankenkassenwahl im Jahr 1994 war der RSA. Seitdem werden kleinere und größere Veränderungen vorgenommen, damit die Lasten gerecht verteilt werden. Um nur einige Modifikationen zu nennen: 2002 kam der Risikopool, 2003 DMP, ab 2007 der Morbi-RSA mit seinen 80 Krankheiten.

WHO: 41 Millionen kleine Kinder zu dick

Genf (dpa) - Besorgniserregend viele Kinder sind der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge zu dick. Weltweit seien mindestens 41 Millionen Mädchen und Jungen unter fünf Jahren übergewichtig oder fettleibig, heißt es in einem Bericht, den eine WHO-Kommission am Montag in Genf vorstellte. Das entspricht den Angaben zufolge 6,1 Prozent der Kinder in dieser Altersgruppe - 1990 waren es 31 Millionen (4,8 Prozent). Am stärksten ist die Zahl zu dicker Kinder demnach in Ländern mit unterem und mittlerem Einkommen gestiegen. 2014 waren dort 15,5 Millionen Kinder übergewichtig - mehr als doppelt so...

Schneller zum Facharzt: Neuer Service vermittelt dringende Termine

Frankfurt/Berlin (dpa) - Schneller zum Facharzt dank zentraler Terminvergabe: Kassen-Patienten mit einer ärztlichen Überweisung können sich seit Montag in dringenden Fällen an eine zentrale Terminservicestelle wenden. Dann sollte der gesetzlich Versicherte innerhalb von vier Wochen einen Termin bei einem Facharzt bekommen. Servicenummer und Öffnungszeiten sind bei den regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen zu erfahren. Die Mitarbeiter helfen dann bei der Suche nach einem Facharzttermin. Mit der Unterstützung durch die sogenannten Terminservicestellen gibt der Patient allerdings die...

Kassen: Kaum Zusatznutzen bei Medikamenten gegen seltene Krankheiten

Berlin (dpa) - Arzneimittel gegen seltene Krankheiten haben nach Ansicht der der Gesetzlichen Krankenkassen nur in seltenen Fällen eine durchschlagende Wirkung. Nur sehr wenige der sogenannten Orphan Drugs «werden dem vom Gesetzgeber fiktiv unterstellten Zusatznutzen tatsächlich gerecht», erklärte der Spitzenverband der Kassen am Donnerstag in Berlin. Der Verband berief sich dabei auf eine Untersuchung der Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen zum Zusatznutzen neuer Arzneimittel von 2011 bis Mitte Dezember 2015. Danach stellte der Bundesausschuss für knapp die...

Kassenärzte: Honorare bei Privatpatienten anpassen

Berlin (dpa) - Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat die Ärzteschaft aufgerufen, sich für eine neue Gebührenordnung zur Behandlung von Privatpatienten einzusetzen. Es bestehe im Grundsatz kein Zweifel, dass die geltende Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) veraltet sei und die Honorare dringend erhöht werden müssten, machte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen am Mittwoch in Berlin deutlich. Für kommenden Samstag wurde ein Sonderärztetag nach Berlin einberufen, der sich mit dem Thema befassen will. Aus unterschiedlichen Ecken der Ärzteschaft kamen Bedenken gegen den von der...

Franz Knieps und Christine Richter für „Forum für Gesundheitspolitik" 5-6/15 Titel: "Verkrustete Strukturen aufbrechen – regionale, individuelle und innovative Versorgung durch faire Verteilung aus dem Fonds ermöglichen"

Mit Blick auf die Stärkung der Qualität und die dringend notwendige Strukturbereinigung, vor allem in Ballungsgebieten, gab es durchaus vielversprechende Ansätze im KHSG. Ergebnis des lobbyistischen Sommertheaters: Einmal mehr erhalten die Krankenhäuser pauschale Subventionen – ohne Reform der Strukturen, ohne verpflichtende Beteiligung der Bundesländer, ohne Einbeziehung der PKV. Eine Krankenhaus-Strukturreform, die diesen Namen verdient hätte, wird auf den St.-Nimmerleins-Tag verschoben. Dringend notwendiger Abbau von Überkapazitäten – Fehlanzeige.

Traut Euch! Jede Sekunde zählt! Betriebskrankenkassen und Minister Herrmann Gröhe engagieren sich für Laien-Notfallwissen

Medienservice_Herzenssache_final.indd MEDIENSERVICE: MEHR WISSEN IM NOTFALL Inhalt Unsere Herzenssache: Laienwissen stärken - Leben retten ......................................................................................................... Seite 3 Mehr Wissen im Notfall...................................................................................................................................................................Seite 4 Prüfen, rufen,...

Zahl des Monats Juli 2017

bkk_zahl_des_monats_juli_2017_download Zahl des Monats Juli 2017 © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de Fehltage wegen psychischer Störungen bei Altenpflegekräften4,5 Im Durchschnitt ist jeder Beschäftigte in der Altenpflege im Jahr 2015 allein schon 4,5 Tage wegen psychischer Störungen arbeitsunfähig gewesen. Das sind fast doppelt so viele Fehltage aufgrund dieser Krankheitsart, wie bei allen beschäftigten BKK Mitgliedern (2,3 AU-Tage je Beschäftigten) – keine andere der insgesamt 144 Berufsgruppen weist einen höheren Wert auf. Mit 3,4 AU-Tagen ebenfalls überdurch-...