SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Ambulante Notfallversorgung durch Kassen-Ärzte oder Krankenhäuser?

Berlin (dpa) - Bauchschmerzen, Hornissenstich, Schlaganfall: Wer hilft bei einem medizinischen Notfall? Den betroffenen Patienten ist das in den seltensten Fällen klar. - Der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116 117 Seit April 2012 ist unter dieser Nummer der Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) zu erreichen. Bei starken Bauchschmerzen über die Feiertage oder unerwartet hohem Fieber am Wochenende sind überall in Deutschland niedergelassene Ärzte im Einsatz, die Patienten in dringenden medizinischen Fällen ambulant behandeln - auch nachts, an Wochenenden und an...

Kassenärzte fordern klare Regelung bei medizinischen Notfällen

Seit Jahren gibt es Zank zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern, wer für welche Notfälle zuständig ist. In manchen Regionen klappen die Absprachen, in vielen aber immer noch nicht. Berlin (dpa) - Der Bereitschaftsdienst von niedergelassenen Ärzten und die Notfallambulanz von Krankenhäusern müssen nach Ansicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) besser aufeinander abgestimmt werden. «Ein Notdienst, der abgestimmt zwischen Krankenhäusern und Niedergelassenen besteht, ist wichtig und richtig und anders wird es auch nicht gehen», sagte der Vorstandsvorsitzende der...

Impflücken begünstigen aktuelle Masern-Ausbrüche

2017 könnte ein Jahr mit relativ vielen Masernfällen werden, heißt es vom Robert Koch-Institut. Das Virus ist keine bloße Kinderkrankheit - auch wenn es zuletzt besonders in Schulen kursierte. Frankfurt/Main (dpa) - Ein genauer Blick in den Impfpass gibt Gewissheit: Die zweite Masernimpfung verspricht Schutz vor der hochansteckenden Krankheit. Ob der Impfschutz reicht, haben Gesundheitsämter nun an hessischen Schulen überprüft, an denen das Virus kursierte. Wer nicht als immun galt, musste vorerst zu Hause bleiben. 2017 könnte ein Jahr mit relativ vielen Masernerkrankungen werden, ...

Wieder Masernfälle in mehreren Bundesländern

Berlin (dpa) - In einigen Bundesländern bereiten Masernviren derzeit wieder Probleme. Mehrere Fälle der hoch ansteckenden Krankheit wurden unter anderem aus Sachsen und Berlin gemeldet, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. In Hessen mussten nach Fällen an Schulen Lehrer und Schüler ohne Impfnachweis zeitweise zuhause bleiben. Allein die Berliner Gesundheitsverwaltung zählte seit Jahresbeginn 21 Fälle. «Es ist noch lange keine Pandemie, aber man muss die Entwicklung genau im Blick behalten», sagte Sprecher Christoph Lang. Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat...

Schwesig wirft Union Blockade bei Reform der Pflegeausbildung vor

Berlin (dpa) - Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat der CDU/CSU vorgeworfen, den vom Kabinett bereits beschlossenen Gesetzentwurf zur Reform des Pflegeberufe zu blockieren. Dies sei nicht hinnehmbar, erklärte die SPD-Politikerin in einer schriftlichen Mitteilung. «Die Union will an den schlechten Arbeits- und Lohnbedingungen der Altenpflege festhalten. Das ist mit mir und der SPD nicht zu machen.» Der Gesetzentwurf, den sie gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) auf den Weg gebracht habe, liege dem Bundestag schon seit fast einem Jahr vor. «Wir dürfen...

Drogenbeauftragte: Verbot der Tabakaußenwerbung noch vor der Wahl

Ein Verschärfung des Werbeverbots für Zigaretten hängt in den Koalitionsfraktionen des Bundestags fest - derweil weitet die Tabakwirtschaft ihre Werbung aus. Berlin (dpa) - Trotz Widerständen in der Koalition dringt die Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) auf ein Außenwerbeverbot für Tabakwaren noch in dieser Legislaturperiode. «Es kann doch nicht sein, dass wir mit einigen Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt Tabakprävention in Schulen machen, es aber gleichzeitig zulassen, dass die Unternehmen mit einem Vielfachen unseres Budgets auf dem Schulweg unserer Kinder Tabakwerbung...

Zwei Übernahme-Interessenten für Stada Arzneimittel

Der Pharma-Konzern Stada befindet sich seit Monaten im Umbau. Nun zeichnet sich ein Bieterrennen um eine Übernahme ab. Zwei Unternehmen haben Interesse am Arzneimittelhersteller bekundet. Bad Vilbel/London (dpa) - Der Pharma-Konzern Stada steht möglicherweise vor der Übernahme. Gleich zwei Interessenten haben das im MDax notierte Unternehmen aus Bad Vilbel in Hessen im Visier. Am Sonntagabend bestätigte Stada Arzneimittel, zwei «rechtlich unverbindliche Interessenbekundungen in Bezug auf den Erwerb von bis zu 100 Prozent der Aktien» erhalten zu haben. Darunter sei eine des ...

Virtuelle Realität macht Schmerzen erträglicher

Barcelona (dpa) - Beim Arztbesuch virtuelle Pinguine beim Schwimmen beobachten oder den Mount Everest besteigen - ein Ausflug in die virtuelle Realität kann Patienten von einer schmerzhaften Behandlung ablenken. Forscher um Birgit Nierula von der Universität Barcelona stellen nun in der Fachzeitschrift «Journal of Pain» einen neuen Ansatz vor, der Patienten mithilfe von Virtual-Reality-Brillen helfen können, Schmerzen weniger stark zu spüren. Der Effekt ist allerdings überschaubar. Forscher wissen seit Jahren, dass Menschen weniger empfindlich sind, wenn sie während einer...

Verbesserungen für den Patienten bei Heil- und Hilfsmitteln

Berlin (dpa) - Grundsätzlich lässt sich sagen: Heilmittel unterstützen die Heilung - etwa eine Sprechtherapie nach einem Schlaganfall oder Krankengymnastik nach einem Unfall. Hilfsmittel dagegen helfen ein gesundheitliches Defizit auszugleichen, ohne es tatsächlich zu lindern, also Windeln bei Blasenschwäche oder ein Rollstuhl bei Lähmungen. Heilmittel sind medizinische Dienstleistungen oder Behandlungen, die von Vertragsärzten verordnet und von speziell ausgebildeten Therapeuten erbracht werden. Arzneimittel sind also in diesem Sinne keine Heilmittel. Für Heil- wie Hilfsmittel gibt...

Grüne: Patienten brauchen angemessene Hilfsmittelversorgung

Berlin (dpa) - Die Grünen haben die Bundesregierung aufgefordert, Patienten mit besonders sensiblen Beschwerden mit angemessenen Hilfsmitteln zu versorgen. Hier dürfe nicht auf den Preis geschaut werden, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Maria Klein-Schmeink. Die große Koalition müsse bei ihrer Reform der Heil- und Hilfsmittelversorgung auf solche Patienten entsprechend Rücksicht nehmen und nachbessern. Menschen mit künstlichem Darmausgang oder andere Patienten, die Hilfsmittel mit einem hohem Dienstleistungsanteil benötigten, dürften nicht durch...