SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Experten: Mehr Zeit für den Patienten durch intelligente IT

Berlin (dpa) - Um mehr Zeit für ihre Patienten zu haben, sollten Ärzte in der Verwaltung ihrer Praxen mehr intelligente Informationstechnologie einsetzen. Zugleich könne mit einfacheren Formularen der Bürokratieaufwand erheblich vermindert werden, erklärte der Nationale Normenkontrollrat am Freitag in Berlin. Gerade für Zahnärzte werde empfohlen, von einem papiergebundenen auf ein elektronisches Antrags- und Genehmigungsverfahren von zahnärztlichen Leistungen umzusteigen. Die Untersuchung zeige, dass in den Arzt- und Zahnarztpraxen Bürokratiekosten von mehr als vier Milliarden Euro im Jahr...

Kassenärzte: Wartezeiten nur in wenigen Fällen ein Problem

Berlin (dpa) - Lange Wartezeiten in Praxen sind nach Darstellung der niedergelassenen Ärzte nur für wenige Patienten ein echtes Problem. Nur jeder zehnte Patient erachte sie als zu lang, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, am Freitag in Berlin. Fast zwei Drittel aller rund 6000 befragten Patienten bekomme innerhalb von drei Tagen einen Termin. Nur etwa jeder neunte Patient warte länger als drei Wochen. Sicherlich komme es aufgrund der freien Arztwahl in einigen Praxen vereinzelt zu längeren Wartezeiten, erklärte Gassen bei der...

Zeitung: Gesetzliche Kassen machen fast halbe Milliarde Verlust

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben nach einem Zeitungsbericht im ersten Halbjahr 2015 ein Defizit von fast einer halben Milliarde Euro eingefahren. Das berichtet das «Handelsblatt» unter Berufung auf eine eigene Umfrage unter den Kassen. Demnach hat sich das Defizit bei den Innungskrankenkassen binnen Jahresfrist auf 118 Millionen Euro fast verdoppelt. Mit rund 100 Millionen Euro schnitten die Betriebskrankenkassen ähnlich ab. Bei den Ersatzkassen sei der Fehlbetrag zwar stark geschrumpft, betrage aber immer noch 191 Millionen Euro. Schon zuvor hatte die «Frankfurter...

Mehrheit offen für digitale Medizintechnik

Berlin (dpa) - Die meisten Bürger sehen tragbare Minicomputer für die Gesundheit und ähnliche neue Medizintechnologien überwiegend positiv. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Bundesforschungsministeriums hervor, wie das Ministerium am Montag in Berlin mitteilte. Demnach verbinden 55 Prozent der Befragten mit den am Körper tragbaren Geräten zum Aufzeichnen von Fitness- und Gesundheitsdaten eher Chancen, 34 Prozent eher Risiken. Zugleich haben die meisten Bundesbürger Bedenken, Gesundheitsdaten im Netz zu teilen (62 Prozent). 51 Prozent der Befragten befürworten Implantate für mehr...

Warum ist Adipositas so gefährlich?

Berlin (dpa) - Fettleibigkeit bei Kindern und Erwachsenen hat in den vergangenen 20 Jahren deutlich zugenommen. Die Fachbezeichnung für die extreme Form des Übergewichts ist Adipositas. Ab wann gilt man als fettleibig? Laut Weltgesundheitsorganisation gelten Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von 25 bis 30 als übergewichtig und mit einem BMI von mehr als 30 als adipös, also fettleibig. Den BMI erhält man, indem man sein Gewicht durch die Körpergröße zum Quadrat teilt. Bei Kindern und Jugendlichen ist eine BMI-Kategorisierung schwieriger, da es große individuelle...

Jeder vierte Arzt ist älter als 60 Jahre

Mehr als fünf Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in Gesundheitsberufen. Die Zahl steigt, 2013 erneut um 2,1 Prozent. Die meisten neuen Jobs entstanden nicht in Praxen oder Kliniken. Wiesbaden (dpa) - Jeder vierte in einer Praxis tätige Arzt ist älter als 60 Jahre, 65 Prozent der niedergelassenen Mediziner waren Ende 2013 mindestens 50 Jahre alt. Das geht aus der Gesundheitspersonalrechnung des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Montag in Wiesbaden veröffentlicht wurde. Die meisten älteren Ärzte gab es unter Psychotherapeuten, Zahnärzten und Kieferorthopäden. 5,1 Million...

Pille danach in Apotheker-Hand - Viel Aufregung um nichts?

Es ging ein Aufschrei durch die Ärzteschaft, als die Hoheit über die Pille danach den Apothekern in die Hände gelegt wurde. Falsche Beratung, mehr Abtreibungen und anderes mehr wurde befürchtet. Doch so schlimm kam es dann wohl doch nicht. Berlin (dpa) - Nein, die Pille danach ist kein buntes Smartie und auch keine Halsschmerztablette. Die Nebenwirkungen der Notfall-Verhütungsmittel nach ungeschütztem Sex lassen sich nicht wegdiskutieren. Sie können Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen oder gar Unterbauchschmerzen verursachen. Denn die Präparate greifen - zum Teil heftig - in den...

Apotheker: Nachfrage nach Pille danach deutlich gestiegen

Lange sperrte sich Gesundheitsminister Gröhe gegen die Freigabe der Pille danach. Schließlich gab er EU-Forderungen nach. Heute bekommen Frauen Notfall-Verhütungsmittel direkt in der Apotheke. Berlin (dpa) - Seit der Rezeptfreiheit für die Pille danach ist die Nachfrage nach solchen Präparaten erheblich gestiegen. Der Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Friedemann Schmidt, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Die Absatzzahlen dieser Produkte haben sich deutlich erhöht. Es hat eine Spitze gegeben. Jetzt ist es auf höherem Niveau stabil.» Seit Mitte März...