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DGB: Pflege muss bezahlbar bleiben

Gesundheitsminister Gröhe will das Leistungssystem der Pflegeversicherung ummodeln. Es soll genauer und damit gerechter werden - für Pflegebedürftige und Pflegende. Berlin (dpa) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat eine jährliche Anpassung aller Pflegeleistungen gefordert. Die im Entwurf zum zweiten Pflegestärkungsgesetz angepeilte Prüfung einzelner Leistungsbereiche erst im Jahr 2020 sei aus Sicht des DGB unverständlich, erklärte Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Dienstag in Berlin. Zu diesen Bereichen gehöre unter anderem die Tag- und Nachtpflege (teilstationäre Versorgung) oder...

Krankenkassen verschicken erneut 70 Millionen Organspendeausweise

Hamburg (dpa) - Die Krankenkassen verschicken in den kommenden Monaten knapp 70 Millionen Organspendeausweise an ihre Versicherten. Nach der Reform des Transplantationsgesetzes von 2012 sind die Kassen verpflichtet, alle zwei Jahre einen solchen Vordruck allen Bürgern ab 16 Jahren zukommen zu lassen. Allein die Techniker Krankenkasse (TK) bringt bis Ende Oktober mehr als acht Millionen Briefe auf den Postweg, wie die Kasse am Montag in Hamburg mitteilte. Die TK wies darauf hin, dass nach dem Gesetz die Angehörigen eines Verstorbenen über die Organentnahme entscheiden, wenn man nicht selbst...

Zweites Pflegestärkungsgesetz: Mehr Leistung - höherer Beitrag

Berlin (dpa) - Das zweite Pflegestärkungsgesetz soll das Leistungsangebot für Pflegebedürftige und Pflegende ausbauen. Bereits Anfang des Jahres trat das erste Pflegestärkungsgesetz in Kraft. Mit beiden Reformen ist eine Erhöhung des Beitrags zur Pflegeversicherung verbunden. Zu Jahresbeginn stieg er von 2,05 Prozent auf 2,35 Prozent. 2017 kommt eine weitere Steigerung um 0,2 Punkte hinzu. Beide Erhöhungen bringen zusammen fünf Milliarden Euro. Zentraler Punkt ist ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, der Demenzkranken Anspruch auf die gleichen Leistungen einräumt wie Menschen mit...

Ebola-Forscher: Brauchen verschiedene Impfstoffe gegen Virus Interview: Carolin Eckenfels, dpa

Im August 2014 war ein Marburger Mediziner im westafrikanischen Ebola-Krisengebiet im Einsatz. Zurück in Deutschland beschäftigt er sich weiter mit dem gefährlichen Virus. Marburg (dpa) - Vor einem Jahr arbeitete der Marburger Virologe Thomas Strecker im Ebola-Gebiet von Guinea in Westafrika. Dort testete er Blutproben auf das Virus. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland beschäftigt er sich weiter mit dem Thema. Erst vor einer Woche berichtete ein Forscherteam von einem ersten Impfstoff, der zuverlässig vor Ebola schützt. Im Interview der Deutschen Presse-Agentur berichtet Strecker über...

Ebola-Forscher: Verschiedene Impfstrategien gegen Virus wichtig

Marburg (dpa) - Zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie sind aus Sicht eines deutschen Virologen verschiedene Impfstoffe nötig. Es sei immer wichtig, eine größere Anzahl von Impfstrategien bereitzuhaben, sagte Thomas Strecker von der Universität Marburg der Deutschen Presse-Agentur. «Bestimmte Impfstrategien sind auch nur für bestimmte Patientengruppen geeignet.» Strecker war im vergangenen Jahr im Ebola-Ausbruchsgebiet im westafrikanischen Guinea und untersuchte dort Blutproben auf den Erreger. Er forscht auch weiterhin zu Ebola. Vergangenen Freitag veröffentlichte die Fachzeitschrift «The Lancet»...

Erste Krankenkasse bezuschusst Fitnessmesser wie AppleWatch

Berlin (dpa) - Als erste Krankenkasse bezuschusst die AOK Nordost den Kauf elektronischer Fitnessmesser. Versicherte, die am «AOK-Gesundheitskonto» teilnähmen, bekämen für den Kauf solcher Geräte (Wearables) einmal in zwei Jahren einen Zuschuss von maximal 50 Euro, aber höchstens 50 Prozent des Anschaffungspreises, teilte eine Sprecherin der Krankenkasse am Donnerstag mit. Dieser Zuschuss gelte für sämtliche Geräte, die Herzfrequenz, Streckenlänge, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch und anderes dokumentierten, also für Fitnessarmbänder und Smartwatches - auch für die AppleWatch....

Umfrage: Erhebliche psychische Belastung für Pflegende

Berlin (dpa) - Die Pflege von Angehörigen bringt erhebliche psychische Belastungen mit sich - insbesondere, wenn sie an Demenz erkrankt sind. 32 Prozent der rund 1000 befragten pflegenden Angehörigen habe angegeben, die Belastung habe bei ihnen vorübergehend zu Depressionen geführt. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forsa für die Private Pflegeberatung «Compass», die der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstag) vorliegt. Bei Menschen, die demenzkranke Angehörige betreuen, klagten 40 Prozent über depressive Phasen. 60 Prozent engagieren sich, weil sie sich der pflegebedürftigen Person...

Siemens richtet Medizintechnik neu aus

Wieder ein Umbau bei Siemens: Die verselbstständigte Medizintechnik-Sparte soll dank einer Neuausrichtung auch neue Geschäftsfelder erschließen. München/Erlangen (dpa) - Siemens reagiert mit einer Neuausrichtung des Medizintechnik-Geschäfts auf veränderte Anforderungen im weltweiten Gesundheitsmarkt. Zukünftig soll die Tochter, die gerade erst verselbstständigt wurde, in sechs Regionen und sechs sogenannte Business Areas gegliedert werden. Ziel sei unter anderem eine stärkere Kundenausrichtung, sagte der Chef von Siemens Healthcare, Bernd Montag, in einem internen Interview der...

Merck geht gestärkt in Mega-Übernahme - Schwacher Euro hilft

Dem Darmstädter Merck-Konzern dürfte die Übernahme des US-Laborausrüsters Sigma-Aldrich bald glücken. Schon jetzt ist das Geschäft mit Zubehör für Pharmahersteller und Forscher der größte Wachstumstreiber. Darmstadt (dpa) - Nach Verzögerungen steht der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck nun kurz vor der größten Übernahme in der Unternehmensgeschichte. Der Kauf des US-Laborausrüsters Sigma-Aldrich werde für September erwartet, sagte Finanzchef Marcus Kuhnert am Donnerstag bei der Vorstellung der Zahlen für das zweite Quartal. Es fehlten noch kartellrechtliche Genehmigungen aus...

Stada leidet weiter unter dem schwachen Rubel

Bad Vilbel (dpa) - Der Pharmahersteller Stada leidet weiter unter dem schwachen Rubel. Obwohl die Umsätze auf dem russischen Markt in Landeswährung sogar gewachsen sind, zieht die Umrechnung in Euro Umsatz und Gewinn in den Keller. In der Folge hat der M-Dax-Konzern aus Bad Vilbel bei Frankfurt am Donnerstag für das erste Halbjahr 2015 einen um 20 Prozent zum Vorjahr gesunkenen Konzerngewinn von 53,6 Millionen Euro ausgewiesen. Der Gesamtumsatz für das Halbjahr stieg vor allem wegen besserer Geschäfte in Großbritannien, Spanien und Italien um 2 Prozent auf 1,025 Milliarden Euro. Wegen der...