SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Umfrage: Multiresistente Keime sind größte Sorge der Klinik-Patienten

Hamburg (dpa) - Fast zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) haben einer Umfrage zufolge Angst, sich bei einem Krankenhausaufenthalt mit einem multiresistenten Keim anzustecken. Das ergab eine repräsentative Online-Umfrage des Frankfurter Instituts Toluna im Auftrag der Asklepios-Kliniken. Knapp die Hälfte der Teilnehmer (49 Prozent) fürchtet demnach Behandlungsfehler, gut ein Drittel (35) hält es für möglich, dass das Operationsbesteck verunreinigt ist. Ein Drittel (33) äußerte die Sorge vor Komplikationen bei einem Eingriff. Der Klinikkonzern präsentierte die Studie zum internationalen Tag...

Noch nie so viele Ausbildungsplätze in der Altenpflege

Berlin (dpa) - Die Altenpflege in Deutschland hat in diesem Jahr so viele Ausbildungsplätze angeboten wie noch nie zuvor. Insgesamt standen 28 880 Plätze zur Verfügung - 2140 mehr als im Vorjahr, teilte der Arbeitgeberband Pflege am Dienstag in Berlin mit. Offene Stellen gebe es derzeit vor allem noch in Süddeutschland. Die Steigerung der Ausbildungsplätze sei ein großer Erfolg für die «Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive in der Altenpflege», die durch die Bundesregierung, die Arbeitgeber der Pflegewirtschaft und die Gewerkschaften ins Leben gerufen wurde. Der Arbeitgeberverband Pflege...

Kammer gründet Ärzte-Beratungsstelle zu Sterbebegleitung

Hannover (dpa) - Angesichts einer großen Verunsicherung der Ärzteschaft in Fragen der Sterbebegleitung eröffnet die Ärztekammer Niedersachsen in Göttingen eine Beratungsstelle für niedergelassene Mediziner. Das «Netzwerk ambulante Ethikberatung Göttingen» solle am 29. September seine Arbeit aufnehmen und Medizinern Unterstützung in schwierigen Entscheidungssituationen bieten, sagte die Präsidentin der Ärztekammer, Martina Wenker. Es sei bundesweit einmalig. Sie forderte am Dienstag zudem eine Ausweitung der Bundestagsdebatte zur Sterbehilfe. «Sie klammert die allgemeine Krankenhausversorgung...

Alzheimer früh erkennen? Manche Ärzte profitieren von der Angst

Mal einen Schlüssel verlegt, dann einen Namen vergessen: Ob das schon Vorboten von Alzheimer sind, fragen sich viele. Mit teuren Tests wollen manche Mediziner das Erkrankungsrisiko bestimmen können. Berlin (dpa) - Es könne jeden treffen, «sogar die Stärksten und Erfolgreichsten». Rudi Assauer, Margaret Thatcher, Ronald Reagan: So listet ein Anbieter von Alzheimer-Früherkennungstests die Promi-Fälle im Internet. Wer frühzeitig das eigene Erkrankungsrisiko kennen wolle, könne sich «bequem» einer nicht-invasiven Gehirnuntersuchung unterziehen. Seit einigen Jahren gibt es Privatpraxen, die auf...

Studie: Rauchen erhöht Risiko für Zahnverlust

Potsdam (dpa) - Raucher haben ein erhöhtes Risiko, ihre Zähne früh zu verlieren. Das geht aus der Langzeitstudie eines internationalen Forscherteams hervor. Die Wissenschaftler, darunter ein Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam, untersuchten mehr als 23 300 Teilnehmer. Im Vergleich zu Nichtrauchern lag bei Rauchern das Risiko, ihre Zähne vorzeitig zu verlieren, um das 2,5- bis 3,6-Fache höher. Menschen, die mit dem Rauchen aufhörten, könnten ihr Risiko aber innerhalb kurzer Zeit verringern, schreiben die Forscher im «Journal of Dental Research». Es...

Experten warnen vor zu wenig Grippeimpfungen

Eine Grippe kann auch tödlich enden. Dennoch lassen sich hierzulande viel zu wenig Menschen dagegen impfen, beklagen Gesundheitsexperten. Berlin (dpa) - Vor Beginn der Grippesaison warnen Fachleute vor gefährlichen Impflücken in Deutschland. Zuletzt war nur jeder Zweite der besonders gefährdeten Über-60-Jährigen geimpft, wie das Robert Koch-Institut (RKI) zusammen mit dem Paul-Ehrlich-Institut und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mitteilte. Hintergrund sind Daten eines am Montag veröffentlichten Berichts zur vergangenen Grippesaison der Arbeitsgemeinschaft Influenza. Unter...

Vorerst kein Patentrezept gegen Arzneirückstände im Wasser

Seit einigen Jahren weisen Forscher immer wieder Spuren von Antibiotika und Schmerzmitteln in Gewässern nach. Es sind auch Folgen hohen Medikamentenkonsums und falscher Entsorgung. Was tun? Berlin (dpa) - Die Verringerung von Arzneimittel-Rückständen im Wasserkreislauf wäre nach Einschätzung von Forschern nur mit großem technischen und finanziellen Aufwand möglich. Das gilt auch für andere Chemikalien. Kein technisches Verfahren allein sei in der Lage, alle bekannten Stoffe zu eliminieren, teilten die Technische Universität Berlin (TU) und die Berliner Wasserbetriebe am Montag zum Abschluss...

Für Arzneispuren im Wasser noch keine Patentlösung absehbar

Berlin (dpa) - Rückstände von Arzneimitteln und chemischen Verbindungen im Wasserkreislauf lassen sich nur mit großem Aufwand reduzieren. Kein technisches Verfahren allein sei in der Lage, alle bekannten Stoffe zu eliminieren, teilten die Technische Universität Berlin (TU) und die Berliner Wasserbetriebe am Montag zum Abschluss von zwei Projekten mit. 50 bis 100 Stoffe würden in Kläranlagen nicht vollständig entfernt, sagte Projektleiter Martin Jekel (TU Berlin) der Deutschen Presse-Agentur. Die bisher jeweils gemessenen Mengen variierten, auch je nach Stelle im Wasserkreislauf. Gesetzliche...

Studie: Psychisch Kranke oft vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen

Berlin (dpa) - Menschen mit psychischer Erkrankung sind einer Studie zufolge überdurchschnittlich häufig arbeitslos. Weniger als jeder Fünfte beispielsweise mit einer schizophrenen Störung hat demnach einen regelmäßigen Job. Wie aus der am Montag vorgestellten Untersuchung im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Psychologie hervorgeht, arbeiten 20 Prozent der psychisch Kranken stattdessen sogar in Behindertenwerkstätten - obwohl viele mit flexibleren Arbeitsmodellen auch auf dem ersten Arbeitsmarkt zurecht kämen. Die Psychologen forderten finanzielle Anreize für Firmen, die psychisch Kranke...

Franz Knieps "Resterampe Gesundheit" in der Frankfurter Rundschau vom 02.11.2017

02.11.2017 Frankfurter Rundschau DONNERSTAG, 2. NOVEMBER 2017 73. JAHRGANG Nr. 254 Finanzen 17 16 Aibo kann jetzt nochmehr Sony-Geschäftsführer Kazuo Hirai hält die neue Version des Roboterhundes Aibo bei dessen Vorstellung am Mittwoch in Tokio in den Händen. Anlässlich des bevorstehenden Jahr des Hundes kehrt nach mehr als zehn Jahren eine überarbeitete Version des Robo- ters zurück, die besser mit den Besitzern in- teragieren kann. Aibo erkennt Lächeln und lobende Worte, nimmt Streicheln an Kopf oder Rücken wahr und passt mit Hilfe künst- licher Intelligenz sein Verhalten...