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Überfraktionelle Erklärung für verbesserte Suizidprävention

Berlin (dpa) - Angesichts steigender Suizidraten machen sich Bundestagsabgeordnete aus verschiedenen Fraktionen für Gegenmaßnahmen stark. In einer gemeinsamen Erklärung, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde, werben Dirk Heidenblut (SPD), Birgit Wöllert (Linke) und Maria Klein-Schmeink (Grüne) für eine verbesserte Suizidprävention. So sollen die Hilfsangebote erweitert werden, damit Betroffene in einer Krise schneller Unterstützung finden. Zudem wollen die Parlamentarier verstärkt die Suiziderkennung in die Ausbildung von Gesundheitsberufen integrieren. Nachdem einem jahrelangen...

Neue Aufklärungskampagne zu Demenzerkrankungen

Berlin (dpa) - «Demenz braucht dich» - unter diesem Motto sollen die Deutschen besser über Krankheiten wie Alzheimer aufgeklärt werden. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) gaben deshalb am Dienstag in Berlin den Startschuss für die Initiative «Demenz Partner». Bundesweit gibt es künftig kostenlose, 90-minütige Kurse mit Informationen über die Krankheitsbilder sowie Tipps zum Umgang mit Betroffenen. Jeder könne durch sein Verhalten dazu beitragen, die Lebensbedingungen von Demenzkranken zu verbessern, erklärte Monika Kaus, die Vorsitzende der...

Krankenkassen warnen vor Risiken durch verstopfte Notaufnahmen

Volle Flure, gestresstes Personal: Wer in die Notaufnahme ins Krankenhaus geht, muss auf die ersehnte Hilfe oft lange warten. Denn für immer mehr Patienten ist es die erste Anlaufstelle - aus Sicht der Krankenkassen für zu viele. Berlin (dpa) - Die Notaufnahmen in Deutschlands Krankenhäusern werden nach einer neuen Studie durch Millionen Patienten mit leichteren Erkrankungen verstopft. Lebensbedrohlich erkrankte Patienten drohen so oft zu spät behandelt zu werden. «Viele Patienten wissen heute nicht, an wen sie sich im Notfall wenden sollen», sagte die Vorsitzende des Ersatzkassenverbands...

Der deutsche Krankenhausmarkt

Bad Homburg (dpa) - Die Fresenius-Tochter Helios ist mit bisher 112 Kliniken der größte private Krankenhausbetreiber in Europa. Mit der Übernahme der spanischen Krankenhauskette Quirónsalud kommen 43 Kliniken sowie 39 ambulante Gesundheitszentren hinzu. Im Jahr 2014 hatte Helios 40 Kliniken von Rhön-Klinikum übernommen. Die Nummer zwei und drei auf dem deutschen Markt sind Asklepios und Sana Kliniken. Die Privatisierung auf dem deutschen Krankenhausmarkt begann Ende der 1990er Jahre, als erste Investoren Kliniken aus freier oder öffentlicher Trägerschaft aufkauften. 2014 lagen in Deutschland...

Fresenius rollt mit Riesenzukauf europäischen Krankenhausmarkt auf

Der Gesundheitskonzern Fresenius peilt die größte Übernahme der Firmengeschichte an: Der Dax-Konzern kauft den spanischen Klinikbetreiber Quirónsalud - und zielt auf einen Wachstumsmarkt. Bad Homburg (dpa) - Mit der größten Übernahme seiner Firmengeschichte wird der Medizinkonzern Fresenius nun auch in Spanien zum Klinikbetreiber. Für 5,76 Milliarden Euro kauft das Unternehmen aus Bad Homburg den spanischen Krankenhauskonzern Quirónsalud mit 43 Kliniken und 35 000 Mitarbeitern, wie Fresenius am späten Montagabend mitteilte. Quirónsalud ist die größte private Klinikkette in Europa außerhalb...

Ärzte dringen auf weltweites Vorgehen gegen Sepsis-Erkrankungen

Allein in Deutschland erkranken mehr als 279 000 Menschen jährlich an einer Sepsis - Tendenz steigend. Fast jeder vierte Patient stirbt. Nach Ansicht von Experten wären viele dieser Todesfälle vermeidbar. Jena (dpa) - Ärzte haben vor einem weiteren Anstieg bei Sepsis-Erkrankungen - umgangssprachlich Blutvergiftung genannt - gewarnt. In den Industrienationen sei die Sepsis-Rate während der vergangenen Jahre stetig gestiegen, sagte der Vorsitzende der Globalen Sepsis Allianz, Konrad Reinhart, in Jena. «Inzwischen sterben dort mehr Menschen an einer Sepsis als an Darm- und Brustkrebs zusammen.» ...

Ärzte warnen vor weiterem Anstieg der Sepsis-Erkrankungen

Jena (dpa) - Wissenschaftler haben vor einer weiteren Zunahme der Sepsis-Erkrankungen (Blutvergiftung) gewarnt. In den Industrienationen sei die Sepsis-Rate während der vergangenen Jahre stetig angestiegen, sagte der Vorsitzende der Globalen Sepsis Allianz, Konrad Reinhart, in Jena. «Inzwischen sterben dort mehr Menschen an einer Sepsis als an Darm- und Brustkrebs zusammen.» Experten fordern deswegen weltweit mehr Aufklärung in Hygiene-Fragen, Impfprogramme für Risikopatienten sowie eine bessere Schulung von medizinischem Personal, um eine Sepsis eher zu erkennen und richtig zu behandeln....

Ambulante Notfallversorgung durch Kassen-Ärzte oder Krankenhäuser?

Berlin (dpa) - Die Krankenhausstrukturreform will laut Gesundheitsministerium auch bei der ambulanten Notfallversorgung Krankenhäuser stärker unterstützen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) sollen zur Sicherstellung des Notdienstes vertragsärztliche Notdienstpraxen, sogenannte Portalpraxen, in oder an Krankenhäusern als erste Anlaufstelle einrichten. Diese sollen dann entscheiden, ob ein Notfall von einem Kassenarzt behandelt werden kann oder stationär in die Klinik muss. Überlegt wird auch, Notfallambulanzen der Krankenhäuser unmittelbar in den Notdienst einzubinden. Die...

Mit Schnupfen in die Notaufnahme - Krankenkassen schlagen Alarm

Berlin (dpa) - Patienten lassen sich immer öfter ohne wirklich dringenden Grund in der Notaufnahme von Krankenhäusern versorgen. Viele von ihnen hätten ebenso gut in einer niedergelassenen Praxis behandelt werden können, meint der Verband der Ersatzkassen. Zu diesem Missstand und möglicher Abhilfe stellt der große Krankenkassenverband am Dienstag (10 Uhr) in Berlin ein neues Gutachten vor. Beantwortet werden soll die Frage: Was läuft falsch in der ambulanten Notfallversorgung und wie kann sie besser organisiert werden? Aus Krankenhäusern war in jüngster Zeit zu hören, dass Patienten sogar...

Krankenhäuser: Justiz muss Abrechnungsbetrug der Kassen aufklären

Es geht um viele hundert Millionen Euro: Viele Kassen wollen Ärzte dazu bringen, für Patienten möglichst viele Diagnosen zu dokumentieren. Denn dann gibt es mehr Geld. Experten halten das für kriminell. Muss die Justiz tätig werden? Berlin (dpa) - Die kommunalen Krankenhäuser werfen den Krankenkassen systematischen Abrechnungsbetrug vor und verlangen umgehende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Offensichtlich nutzten die Kassen jährlich Beitragsmittel von mehreren hundert Millionen Euro, «um sich ungerechtfertigte Zahlungen zu sichern», erklärte die stellvertretende Vorsitzende des...