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Bayer zieht Krebsmedikament vom deutschen Markt zurück

Leverkusen (dpa) - Bayer nimmt sein Krebsmedikament Stivarga in Deutschland aus dem Verkauf. Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss ( G-BA) dem Mittel zur Behandlung von Dickdarmkrebs keinen Zusatznutzen zugesprochen hatte, werde der Vertrieb eingestellt, teilte die Bayer Vital GmbH am Freitag in Leverkusen mit. Die Zulassung in Europa sei davon nicht betroffen. Das Medikament, das bislang unter dem Namen Regorafenib erhältlich war, werde in den europäischen Ländern weiterhin zur Verfügung stehen. Bayer prüfe Möglichkeiten der Versorgung von Patienten, die sich in Behandlung befinden. In...

Rhön-Klinikum will erneut hohe Dividende ausschütten

Frankfurt/Bad Neustadt (dpa) - Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum will für das vergangene Jahr eine hohe Dividende ausschütten. Die Anteilseigner der im MDAX notierten Klinikkette sollen wie im Vorjahr 0,80 Euro je Anteilsschein erhalten, teilte der Konzern am Freitag in Frankfurt am Main mit. 2013 hatte die Dividende noch bei 0,25 Euro gelegen. Auch in den nächsten Jahren will das Unternehmen eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik betreiben und strebt eine Ausschüttungsquote von deutlich mehr als 60 Prozent des Konzerngewinns an. Wie schon im Februar mitgeteilt, rechnet der...

Korrupten Ärzten und Apothekern droht künftig bis zu fünf Jahre Haft

Schon vor vier Jahren wies der Bundesgerichtshof auf die Gesetzeslücke hin. Jetzt hat sie die große Koalition geschlossen: Korruption im Gesundheitswesen trifft nun auch Kassen-Ärzte. Letzte Änderungen am Entwurf sorgen aber für Unmut bei den Krankenkassen. Berlin (dpa) - Korrupten Ärzten, Apothekern oder Pflegekräften droht künftig bis zu drei Jahre Haft - in besonders schweren Fällen können es bis zu fünf Jahre sein. Das sieht ein Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen vor, das der Bundestag am Donnerstag nach monatelangem Streit verabschiedet hat. Damit wird eine Gesetzeslücke...

KKH begrüßt Anti-Korruptionsgesetz - Kritik der Patientenschützer

Die SPD-Gesundheitspolitiker wollten im Anti-Korruptionsgesetz den Patientenschutz besser berücksichtigt sehen. Bis zuletzt forderten sie Änderungen. Eine weitere Verzögerung wollten sie aber dann wohl auch nicht. Berlin (dpa) - Der Vorstandsvorsitzende der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH), Ingo Kailuweit, hat die Einigung der großen Koalition über ein Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen grundsätzlich begrüßt. Kailuweit sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Der Bundesgerichtshof hat von der Politik vor nunmehr fast vier Jahren eine rechtliche Klarstellung gefordert. Die...

Das Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen

Berlin (dpa) - Das Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen gilt für alle Berufssparten. Doch es nimmt vor allem Ärzte und Pharmaindustrie ins Visier. Anlass für die Gesetzesinitiative war 2012 der Hinweis des Bundesgerichtshofs auf eine Gesetzeslücke. Der BGH kritisierte damals, dass niedergelassene Ärzte nicht wegen Bestechlichkeit bestraft werden können. Korrupten Ärzten drohen nach dem Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas (SPD) künftig bis zu drei Jahre Haft. Besonders schwere Fälle von Bestechung oder Bestechlichkeit werden sogar mit fünf Jahren Gefängnis geahndet. Die Strafe...