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Gesundheitsminister will bundesweites Samenspenderregister aufbauen

Die große Koalition steht unter Zugzwang, das Recht von Kindern auf Kenntnis ihrer Herkunft bei Samenspenden zu regeln. Die Ansprüche Betroffener stärkte im Vorjahr der Bundesgerichtshof. Berlin (dpa) - Das Bundesgesundheitsministerium will ein Register für Samenspender aufbauen, damit Kinder aus künstlicher Befruchtung immer die Identität ihres leiblichen Vaters erfahren können. Zu jeder Spende sollen Samenbanken künftig den Namen und den Vornamen sowie Geburtstag, Geburtsort, Staatsangehörigkeit und Anschrift des Spenders speichern müssen, wie die «Rheinische Post» schrieb. Samenbanken...

BKK Dachverband: Der Countdown läuft für den Deutscher Unternehmenspreis Gesundheit 2017 – Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2016

Der Countdown läuft. In 17 Tagen endet die Bewerbungsfrist für den Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit 2017 . Zum neunten Mal vergibt der BKK Dachverband den Preis an Unternehmen und Organisationen, die sich besonders für die Gesundheit ihrer Belegschaften engagieren. Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes ermuntert die Unternehmen: „Wir möchten von Ihren Aktivitäten hören, lernen und gern gemeinsam mit Ihnen darüber informieren. Scheuen Sie sich nicht, sich zu bewerben.“ Die Bewerber gehen in sechs Kategorien an den Start: Industrie, Handel/Transport/Verkehr, Gesundheits- und...

Krankenkassenbeiträge bleiben im Wahljahr stabil

Es schien fast so normal wie Weihnachten und Neujahr, dass die Krankenkassenbeiträge steigen. 2017 soll das anders sein. Kritiker vermuten dahinter ein wahltaktisches Manöver. Berlin (dpa) - Die gesetzlich Krankenversicherten bleiben im Wahljahr 2017 voraussichtlich von steigenden Beiträgen verschont. Das geht aus der Prognose des Schätzerkreises beim Bundesversicherungsamt hervor, die die Behörde am Donnerstag in Bonn veröffentlichte. Denn der Zusatzbeitrag, den die Arbeitnehmer allein zahlen müssen, kann laut Schätzung bei durchschnittlich 1,1 Prozent bleiben. Er kommt zum allgemeinen...

Schonfrist für Krankenversicherte - Warum die Beiträge stabil bleiben

Die Ausgaben der Krankenkassen für Ärzte, Kliniken und Medikamente steigen nächstes Jahr wieder um Milliarden - der Beitrag bleibt aber stabil. Wie kann das gehen? Berlin (dpa) - Im Jahr der Bundestagswahl müssen die Mitglieder der Krankenkassen aller Voraussicht nach keine höheren Beiträge zahlen - ausnahmsweise. Das Wichtigste zu dieser Entwicklung im Überblick: Was kommt auf die Versicherten zu? Voraussichtlich keine Veränderung: Der allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent, getragen je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, ist ohnehin gesetzlich fixiert. Nun soll aber auch der...

Zusatzbeitrag und Schätzerkreis

Berlin (dpa) - Ein Instrument zur Finanzierung der Krankenkassen ist für die Kassen-Mitglieder von besonderer Bedeutung: der Zusatzbeitrag. Der normale Beitragssatz sank Anfang 2015 von 15,5 auf 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen jeweils die Hälfte. Wenn die gesetzlichen Kassen damit nicht auskommen, können sie einen zusätzlichen Beitrag erheben. Diesen tragen die Arbeitnehmer alleine. Derzeit beträgt der Zusatzbeitrag im Durchschnitt 1,1 Prozent. Die Kassen können davon aber abweichen. Wie es mit den Kassenfinanzen weitergeht, wird offiziell von Experten...

Krankenkassenbeitrag bleibt stabil

Es schien so normal wie Weihnachten und Neujahr - steigende Krankenkassenbeiträge. 2017 soll das anders sein. Kritiker vermuten dahinter ein wahltaktisches Manöver. Berlin (dpa) - Die gesetzlich Krankenversicherten bleiben im kommenden Jahr voraussichtlich von steigenden Beiträgen verschont. Das geht aus der Prognose des Schätzerkreises beim Bundesversicherungsamt hervor, die die Behörde am Donnerstag in Bonn veröffentlichte. Denn der Zusatzbeitrag, den die Arbeitnehmer allein zahlen müssen, kann laut Schätzung bei 1,1 Prozent bleiben. Er kommt zum allgemeinen Beitrag dazu. Dieser ist auf...

Neue Preisbremse für Arzneimittel - Preise bleiben geheim

Im Rennen um Milliardenumsätze auf dem Pharmamarkt tritt die Regierung auf die Bremse. Doch die Krankenkassen monieren, Minister Gröhe nehme zu große Rücksicht auf die Industrie. Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will die oft extrem hohen Umsätze der Pharmaindustrie mit neuen Medikamenten begrenzen. Übersteigen die Kosten für die Krankenkassen eine Schwelle von 250 Millionen Euro im ersten Jahr nach Markteinführung, sollen die Hersteller ab diesem Zeitpunkt niedrigere Preise bekommen. Das sieht der Entwurf für ein Gesetz zur Arzneimittelversorgung vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch in...

Regierung bringt neue Preisbremse für Arzneimittel auf den Weg

Berlin (dpa) - Für neue, teure Arzneimittel soll künftig eine Preisgrenze von 250 Millionen Euro im ersten Jahr nach der Markteinführung gelten. Das sieht der Entwurf für ein Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschloss. Heute können neue Mittel zunächst zum frei von den Pharmafirmen festgesetzten Preis verkauft werden, bevor ihr Nutzen offiziell bewertet und über ihren Erstattungspreis verhandelt wird. Manche Mittel erzielen im ersten Jahr enorme Bruttoumsätze von mehreren hundert Millionen Euro. Das Gesetz von...

Bertelsmann-Stiftung fordert Aus für Beamten-Beihilfe - Viel Kritik

Gütersloh/Köln (dpa) - Der Staat könnte nach einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung in den nächsten 15 Jahren rund 60 Milliarden Euro einsparen, wenn er die Beamten-Beihilfe zur Krankenversicherung abschaffen würde. Denn dafür müssten Bund und Länder künftig immer tiefer in die Tasche greifen, teilte die Stiftung am Dienstag in Gütersloh mit. Der Beamtenbund dbb und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) kritisierten die Studie heftig. Beamte fallen nicht unter dieselbe Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse wie Arbeitnehmer, die ab einem Jahresbruttoeinkommen...

Grippewelle in Deutschland relativ früh gestartet

Berlin (dpa) - Grippeviren greifen in diesem Winter einige Wochen früher um sich als in den beiden Jahren zuvor. Erste Ausbrüche in Krankenhäusern und neun Todesfälle seien gemeldet worden, sagte Silke Buda, Expertin am Robert Koch-Institut (RKI) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Labordiagnostisch bestätigt sind vom offiziellen Beginn der Grippewelle kurz vor Weihnachten an bis Anfang Januar rund 2600 Influenza-Fälle. Es werden jedoch lange nicht alle gemeldet. Influenza ist eine plötzlich einsetzende Atemwegserkrankung. Betroffene bekommen Fieber, Halsschmerzen und trockenen Husten,...