SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Cannabis als Medizin rückt näher - Mortler: Keine generelle Freigabe

Cannabis vom Staat - was lange in Deutschland undenkbar schien, soll bald Wirklichkeit werden. Die Drogenbeauftragte macht aber auch klar, wo bei ihr die Grenzen liegen. Berlin (dpa) - Cannabis auf Rezept rückt in Deutschland näher. Ein Schritt zu einer Aufhebung des allgemeinen Cannabisverbots solle die Freigabe des Stoffs als Medizin aber nicht sein, sagte die Drogenbeauftragten Marlene Mortler am Montag beim Besuch einer Palliativstation in Berlin. An diesem Donnerstag will die Koalition im Bundestag einen Gesetzentwurf verabschieden, der schwerkranken Menschen den Weg zu dem Stoff auf...

Mehr Pflegebedürftige - Zwei Millionen werden zu Hause gepflegt

Seit Beginn des Jahres greifen Änderungen bei der Pflegeversicherung. Gesetz hin oder her - die Zahlen steigen. Der Sozialverband VdK sieht in dem Thema eine Dauerbaustelle. Wiesbaden/Berlin (dpa) - Immer mehr Menschen sind pflegebedürftig. Der Großteil wird zu Hause versorgt. Wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete, waren Ende 2015 in Deutschland 2,86 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes. Das waren 8,9 Prozent beziehungsweise 234 000 Menschen mehr als im Dezember 2013. «Die Baustelle Pflege ist trotz der eingeleiteten Reformvorhaben noch...

Zahl des Monats Dezember 2016

51 Mio. Euro für Prävention, Gesundheitsförderung und Selbsthilfe Das Präventionsgesetz entfaltet seine Wirkung! Mit einem Ausgabenvolumen von über 51 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2016 steigerten die Betriebskrankenkassen (BKK) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ihre Ausgaben in der Prävention, Gesundheitsförderung und Selbsthilfe fast um die Hälfte. Im Bereich der individuellen Prävention halten die BKK mit 22 Mio. Euro weiterhin die Führung im Kassenartenvergleich. Mit der Präventionskursdatenbank bieten die BKK ihren Versicherten einen schnellen Überblick über die mehr als 120.000...

Arbeitgeber-Info über Sozialversicherungspflicht der Beschäftigten

Berlin (dpa) - Arbeitgeber sollen sich künftig schneller und einfacher über die notwendigen Sozialabgaben für ihre Beschäftigten informieren können. Dazu schaltete der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am Mittwoch in Berlin das «Arbeitgeberportal Sozialversicherung» frei. Es soll insbesondere neue Arbeitgeber sowie kleine und mittlere Unternehmen bei komplexen Fragen rund um das Melde- und Beitragsrecht in der Sozialversicherung unterstützen. Die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, erklärte: «Wir gehen davon aus, dass die neue...

Krankenkassen kritisieren Gröhe für Eingriffe in die Selbstverwaltung

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben die von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplanten Eingriffe in das Selbstverwaltungsrecht im Gesundheitswesen scharf kritisiert. «Wenn bei einem einzelnen Verband etwas grundlegend schiefläuft, dann muss dort gehandelt werden», sagten die Verwaltungsratsvorsitzenden des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Uwe Klemens und Volker Hansen, der Deutschen Presse-Agentur. Hintergrund sind seit längerem beklagte Unregelmäßigkeiten und Querelen bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Gröhe will mit dem...

Herzchirurg: Blutfette wohl doch nicht Ursache für Arterienverkalkung

Hannover (dpa) - Nicht Fette aus dem Blut, sondern Versorgungsstörungen an der Gefäßaußenwand führen einer neuen Theorie zufolge zu Arterienverkalkung. Der Herzchirurg Axel Haverich hat für diese These zur Entstehung von Arteriosklerose jahrelang Belege gesammelt. Seine Überlegungen veröffentlichte der Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) am Dienstag in der Fachzeitschrift «Circulation». Bisher war man davon ausgegangen, dass die Arterien «verkalken», weil sich Blutfette an der Innenwand der Gefäße anlagern. Haverich ist dagegen überzeugt, dass dieses Cholesterin gar nicht...

Facharzt-Service: «Eine Million Euro für 9000 Vermittlungen»

Kassenpatienten sollen schneller einen Termin beim Facharzt bekommen - mit diesem Versprechen wurde vor rund einem Jahr ein bundesweites Netz von Telefonvermittlern aufgebaut. Klappt das? Frankfurt/Berlin (dpa) - Der kleine Junge hatte sich beim Fußballspielen am Becken verletzt. Bevor er wieder auf den Bolzplatz durfte, sollte ein Radiologe ihn untersuchen - aber der früheste Termin war in fünf Wochen. «Die verzweifelte Mutter rief bei uns an», erzählt Stefanie Wagner, die bei der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen Patienten bei der Suche nach einem Facharzt hilft:...