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Zahl der Organspender steigt wieder leicht

Frankfurt/Main (dpa) - Die Zahl der Organspender in Deutschland ist nach Jahren des Rückgangs zumindest wieder leicht gestiegen. 2015 wurden bundesweit 877 Menschen zu Organspendern, das seien 1,5 Prozent mehr gewesen als noch ein Jahr zuvor, teilte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Freitag in Frankfurt mit. 2014 hatten bundesweit 864 Menschen Organe gespendet. Damit zeigte sich laut DSO die Spenderzahl erstmals wieder in etwa stabil, nachdem sie nach Manipulationen an den Wartelisten in den Jahren 2012 und 2013 stark eingebrochen war. Im vergangenen Jahr kamen den Angaben...

Hebammen bekommen von Kassen neuen Ausgleich für Haftpflicht

Berlin (dpa) - Nach langem Streit bekommen freiberufliche Hebammen mit Geburtshilfe einen höheren Ausgleich für ihre massiv gestiegenen Haftpflichtversicherungen. Den ersten von rund 3000 dieser Geburtshelferinnen wurden am Freitag je nach Versicherungshöhe zwischen 3270 Euro für ein halbes und 6540 Euro für ein ganzes Jahr überwiesen. Dies teilte der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Berlin mit. Um den Ausgleich zu bekommen, muss die Hebamme mindestens vier Geburtshilfen im Jahr nachweisen. Er war von einer Schiedsstelle im September festgelegt worden. Unklar ist...

GKV: Zahl der freiberuflichen Geburtshelferinnen gestiegen

Das Risiko war den Versicherern zu hoch, die Risikogruppe Hebammen zu unbedeutend. Deswegen schraubten sie deren Berufshaftpflicht in die Höhe - auch zum Ärger der Krankenkassen. Berlin (dpa) - Im Gegensatz zu den Befürchtungen ihrer Berufsverbände ist die Zahl der freiberuflichen Hebammen mit Geburtshilfe im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Waren dies im Oktober 2014 noch 5018 Hebammen, lag die Zahl ein Jahr später bei 5121 und damit um rund zwei Prozent höher. Dies geht aus einer Statistik des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hervor, die der Deutschen...

Gröhe und Schwesig: Pflegeberufe müssen attraktiver werden

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) haben ihre Reform der Pflegeausbildung verteidigt. Gröhe sagte am Mittwoch in Berlin, die veränderten Anforderungen an die Pflege bedürften einer neuen Berufsausbildung. Viele Pflegebedürftige seien mehrfach erkrankt, daher sei eine gemeinsame Grundausbildung für Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege mit vertiefenden Interessensbereichen nötig. Insgesamt müsse der Pflegeberuf attraktiver werden, um den wachsenden Pflegebedarfen künftig gerecht werden zu können. Zuvor hatte das Kabinett die...

Kabinett stimmt Reform der Pflegeausbildung zu

Berlin (dpa) - Das Kabinett hat am Mittwoch der geplanten Reform der Pflegeausbildung zugestimmt. Das Pflegeberufsgesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) sieht vor, die bisher unterschiedliche Ausbildung für die Altenpflege, die Krankenpflege und die Kinderkrankenpflege zu vereinheitlichen (generalisieren) mit einem einheitlichen Berufsabschluss. Auszubildende sollen kein Schulgeld mehr bezahlen müssen. Sie bekommen vielmehr eine Ausbildungsvergütung. Als weitere Neuerung soll ein Pflegestudium eingeführt werden. Unter anderem die...

Immer mehr Pflegebedürftige werden zum Sozialfall

Armutsrisiko Pflege - wer professionelle Pflege braucht, kann die Kosten mit dem Geld aus der Pflegeversicherung oft nicht decken. Betroffene werden vermehrt zum Sozialfall. Berlin (dpa) - Immer mehr Pflegebedürftige brauchen zusätzliche Sozialleistungen. So stieg die Zahl der Empfänger von Hilfe zur Pflege in den vergangenen Jahren deutlich - von rund 340 000 im Jahr 2005 auf zuletzt 453 000. Auf diese Daten des Statistischen Bundesamts machte die Linke-Fraktionsvize Sabine Zimmermann im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin aufmerksam. Die Hilfe zur Pflege ist eine...

Sozialverband: Geplantes Gesetz für Behinderte reicht nicht

Berlin (dpa) - Der Sozialverband VdK hat mehr Tempo bei der Umsetzung von Barrierefreiheit bei Gebäuden, Verkehrsmitteln und Internet gefordert. Verkehrsanlagen, Wohnungen, Medien müssten zugänglich für Behinderte werden, forderte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am Dienstag in Berlin. Auch ein Gesetz, das an diesem Mittwoch das Bundeskabinett passieren und Verbesserungen bringen soll, reiche nicht aus. Die Regierung wolle zwar Einrichtungen der Bundesverwaltung zu Barrierefreiheit für Behinderte verpflichten, nicht aber private Firmen. Nur gut die Hälfte der 5400 Bahnhöfe seien barrierefrei....

Pflegebedürftige werden immer öfter zum Sozialfall

Wer professionelle Pflege braucht, kann die Kosten mit dem Geld aus der Pflegeversicherung oft nicht decken. Hunderttausendfach werden Betroffene zum Sozialfall - Tendenz steigend. Berlin (dpa) - Immer mehr Pflegebedürftige sind auf zusätzliche Sozialleistungen angewiesen. So stieg die Zahl der Empfänger von Hilfe zur Pflege in den vergangenen Jahren deutlich - von rund 340 000 im Jahr 2005 auf zuletzt 453 000. Auf diese Daten des Statistischen Bundesamts machte die Linke-Fraktionsvize Sabine Zimmermann im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin aufmerksam. Die Hilfe zur Pflege...

Niedrige Masern-Impfquote im Osten stellt Forscher vor Rätsel

Beim Impfen gelten die Ostdeutschen aufgeschlossener als ihre Landsleute im Westen. Eine Untersuchung zu Masernimpfungen bei Kleinkindern zeigt jetzt das Gegenteil. Berlin (dpa) - In Deutschland sind nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zu wenige Kleinkinder gegen Masern geimpft. Dabei sieht es in Ostdeutschland noch schlechter aus als im Westen. «Den West-Ost-Unterschied bei den Masern können wir noch nicht erklären, das muss weiter untersucht werden», sagte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher am Montag in Berlin. In Ostdeutschland sind die Impfquoten gewöhnlich immer noch höher als im...

Zu wenig Einjährige gegen Masern geimpft

Berlin (dpa) - In Deutschland sind nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts zu wenig Einjährige gegen Masern geimpft. Nur rund 87 Prozent der 15 Monate alten Kleinkinder haben demnach eine erste Impfdosis erhalten. Das Ziel von 95 Prozent sei davon noch weit entfernt, heißt es im am Montag veröffentlichten Epidemiologischen Bulletin. In den alten Bundesländern liegt die Quote in dieser Altersgruppe mit rund 88 Prozent über der in den neuen Bundesländern (rund 82 Prozent). Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es demnach auch bei der Vorsorge gegen Gebärmutterhalskrebs. ...