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AOK: Weniger Mandeln- und Blinddarm-OP - regionale Unterschiede

Berlin (dpa) - Jugendliche bekommen zwar nicht mehr so oft den Blinddarm oder die Mandeln herausgenommen wie früher. Aber nach wie vor gibt es erhebliche regionale Unterschiede bei der Zahl der Operationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Dies könnten unter anderem Hinweise auf regionale Über- oder Unterversorgung sein sowie auf einen fehlenden gemeinsamen Maßstab, um die Notwendigkeit von OPs zu beurteilen. Nach dem Versorgungsreport ging die Zahl der Mandeloperationen bei Kindern und jungen...

Krebsexpertin warnt vor Aromastoffen in E-Zigaretten

Heidelberg (dpa) - Die Heidelberger Krebsexpertin Martina Pötschke-Langer hat ein generelles Verbot von Aromastoffen in Tabak, E-Zigaretten und E-Shishas gefordert. Der Gesetzgeber sollte einzig und allein den Tabakgeschmack zulassen, sagte die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention beim Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg der Deutschen Presse-Agentur. Dies sei insbesondere nötig, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Für sie seien E-Zigaretten und E-Shishas mit Schokoladen- oder Gummibärchengeschmack sehr attraktiv. Die ganze Fülle von Geschmacksrichtungen sei eine...

Wieder weniger Abtreibungen - aber leichtes Plus im dritten Quartal

Wiesbaden (dpa) - In Deutschland treiben immer weniger Frauen ab. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 1,8 Prozent auf 74 976 gesunken, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch berichtete. Im dritten Quartal 2015 ließen allerdings mehr Frauen eine Schwangerschaft beenden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres: Die Zahl der Abtreibungen stieg in diesem Vergleichsraum um 0,9 Prozent auf rund 24 100. Die Statistiker halten bei den Schwangerschaftsabbrüchen ein Quartal für wenig aussagekräftig. Die Zahl der Abtreibungen insgesamt...

Agrarminister: Länder sollen eigenes Schulfach «Ernährung» einführen

Berlin (dpa) - Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) hat an die Länder appelliert, ein Schulfach «Ernährung» einzuführen. «Jedes Kind soll das Einmaleins einer gesunden Ernährung lernen - unabhängig von der Herkunft und vom Schultyp», heißt es in einem Brief Schmidts an die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Brunhild Kurth (CDU), der dem Berliner «Tagesspiegel» (Mittwoch) vorliegt. Für ein eigenes Fach «Ernährung» habe sein Ministerium Unterrichtsmaterialien entwickeln lassen. Bei der Schulverpflegung sei in Deutschland schon viel erreicht worden, so Schmidt. Das Ziel, ein...

Studie: Gesundheitssystem geht an Bedürfnissen alter Menschen vorbei

Berlin (dpa) - Das derzeitige Gesundheits- und Pflegesystem geht nach einer Studie nicht ausreichend auf die Bedürfnisse älterer Menschen ein. Eine integrierte Pflege, die mehr Hilfe im Alltag biete, könnte häufig teure stationäre Aufenthalte verhindern oder zumindest verkürzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Die Akteure im Gesundheitswesen seien sehr spezialisiert und arbeiteten getrennt von einander. Dies führe zu Doppel- und Dreifachbehandlungen und damit zu unnötigen Mehrkosten.

Wohngemeinschaften - eine Alternative für Wachkoma-Patienten

Angehörige haben eine WG für Wachkoma-Patienten gegründet - sie soll den Betroffenen eine Heimat bieten. Die Idee gilt als zukunftsweisend. Mössingen (dpa) - Die Nacht, die alles veränderte, liegt gut 14 Jahre zurück. Diana und Rüdiger Schmidt schauen daheim im Wohnzimmer einen Film, dann bleibt plötzlich Rüdigers Herz stehen. Ein allergischer Schock, vermutlich. Sicher weiß Diana Schmidt das bis heute nicht. Die Ärzte retten das Leben des heute 65-Jährigen, doch er fällt in ein Wachkoma. Diana Schmidt wird nie mehr ein Wort mit ihrem Mann wechseln können. Rüdiger Schmidt war der erste...

Krankenkassen fördern die Selbsthilfe

Die gesundheitsbezogene Selbsthilfe hat sich in Deutschland zu einer wichtigen Säule im Gesundheitswesen entwickelt und wird von den Krankenkassen gefördert. Die jährlich verfügbaren Fördermittel der Krankenkassen sind gesetzlich festgelegt und werden jährlich entsprechend der prozentualen Veränderung der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 SGB IV angepasst.