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Ausgleich verbessern

Forderung: Ausgleich für unbeeinflussbare Faktoren verbessern   Der Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) soll faire Wettbewerbsbedingungen zwischen den Krankenkassen herstellen und eine Rosinenpickerei bei der Auswahl der Versicherten vermeiden. Reichen die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nicht aus, um die Versorgung der Versicherten zu finanzieren, muss die Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erheben. In einem fair ausgestalteten Ausgleich sollten die Voraussetzungen, ob und in welcher Höhe eine Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erheben muss, für alle gleich sein. Das...

CDU-Spitze für intensive Betreuung bei Bluttests auf Down-Syndrom

Berlin (dpa) - Die CDU hat sich für eine intensive Begleitung und Aufklärung im Zusammenhang mit genetischen Bluttests ausgesprochen, mit denen vor der Geburt Hinweise auf das Down-Syndrom möglich sind. Beratung und Betreuung von Eltern, die diesen Test machen, müssten «immer Ja sagen zu Leben», sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak am Montag nach einer Diskussion über das Thema im Präsidium seiner Partei. Am Ende müsse «immer das Werben für das Leben» stehen. Jedes Leben sei gleich viel Wert und besitze die gleiche Würde, «egal ob mit Down-Syndrom oder mit einer anderen...

Kliniken müssen Kassen Umsatzsteuer für Krebsmittel erstatten

Kassel/Karlsruhe (dpa) - Kliniken müssen gesetzlichen Krankenkassen die Umsatzsteuer auf Medikamente für die ambulante Krebsbehandlung unter Umständen zurückzahlen. Das hat am Dienstag das Bundessozialgericht in Kassel entschieden. In dem konkreten Fall gaben die Richter der Techniker-Krankenkasse Recht, die gegen ein Krankenhaus aus Karlsruhe geklagt hatte. Es ging dabei um die Erstattung von knapp 1320 Euro. Die Bedeutung des Urteils reicht jedoch darüber hinaus. (Aktenzeichen B 1 KR 5/19 R) Zytostatika sind in Kliniken individuell angemischte Medikamente für die...

Kassen befürworten Grundsatzdebatte zu Bluttests vor der Geburt

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) befürworten eine gesellschaftliche Diskussion über Bluttests für Schwangere etwa auf ein Down-Syndrom des Kindes. «Diese grundlegende ethische Debatte gehört in den Deutschen Bundestag, dort muss entschieden werden», sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, am Montag. In den laufenden Beratungen und Anhörungen beim Gemeinsamen Bundesausschuss von Ärzten, Kassen und Kliniken gehe es nicht um die Zulassung der Tests, die seit Jahren verfügbar seien. Es gehe allein um die Frage, ob sie von den Kassen...

Monatsauswertung Januar 2019 (PDF)

Statistische Materialien Gesamtergebnis Za hl en D at en F ak te n AU-Kennzahlen nach Wirtschaftsgruppen, Bundesländern, Altersgruppen, Berufsgruppen und Diagnosehauptgruppen Januar 2019 BKK Dachverband Abteilung Datenmanagement, Empirie, IT Mail: krankenstandverfahren@bkk-dv.de Informationen zur monatlichen Krankenstand Statistik Neben der jährlichen Arbeitsunfähigkeitsstatistik, die in Form des jährlich erscheinenden BKK Gesundheitsreports veröffentlicht wird, werden in diesem Dokument eine Vielzahl der statistischen Ergebnisse zur Arbeitsunfähigkeit aus den...

Leichter Rückgang bei Schwangerschaftsabbrüchen - 101 000 Eingriffe

Wiesbaden (dpa) - Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist nach einem zwischenzeitlichen Anstieg wieder leicht gesunken, liegt aber weiter bei mehr als 100 000. Rund 101 000 Eingriffe wurden im vergangenen Jahr gemeldet, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Dies sei ein Rückgang um 0,2 Prozent. In Deutschland hatten sich jahrelang immer weniger Frauen für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden, 2017 war die Zahl dann erstmals wieder angestiegen. Im vergangenen Jahr war mit 72 Prozent der Großteil der Frauen zwischen 18 und 34 Jahre alt....

Per Heli zum Patienten: Bessere Chancen bei Schlaganfall

Wenn ein Helikopter an einem Krankenhaus landet, bringt er meist schwer kranke Patienten zur raschen Behandlung. In München haben Ärzte das Szenario bei Schlaganfällen umgedreht: Sie fliegen zu ihren Patienten. München (dpa) - Als Christian Maegerlein, Oberarzt am Münchner Klinikum Rechts der Isar, zum Helikopter eilt, zählt jede Minute. Die erst 39 Jahre alte Patientin in der knapp 70 Kilometer entfernten Klinik in Rosenheim hat einen schweren Schlaganfall erlitten. «Sie war komplett halbseitig gelähmt. Es war klar: Wenn man nichts tut, geht das Gehirn irreversibel...

Münchner Heli-Ärzte: Zwei Stunden schneller bei Schlaganfallpatienten

München (dpa) - Mit Helikopterflügen zu Schlaganfallpatienten haben Münchner Ärzte die Zeit bis zum Eingriff um fast zwei Stunden verkürzt - und hoffen damit Folgeschäden erheblich zu mindern. Binnen eines Jahres seien bei dem bundesweit einmaligen Pilotprojekt rund 60 Patienten in Bayern behandelt worden, sagt Projektleiter Gordian Hubert von der München Klinik Harlaching, die das Projekt mit dem Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität betreibt. Erste Auswertungen zeigten, dass mit dem Heli-Einsatz von der Diagnose bis zum Eingriff im Mittel 56 Minuten...

Vereine: Gewalt gegen Ärzte und Praxisteams nimmt zu

Stuttgart (dpa) - Ärzte und Praxisteams in Deutschland sehen sich nach Ansicht zweier Vereine wachsender Gewalt ausgesetzt. Laut der Bundesärztekammer nehmen Ärzte deutlich wahr, dass die Aggressivität gegenüber ihrer Berufsgruppe und anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen zunehme. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt der Verband medizinischer Fachberufe (VMF): «Die Medizinischen Fachangestellten in den Arztpraxen berichten von einem zunehmend raueren Umgangston an den Anmeldungen und von offener Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Team einer Arztpraxis», sagte Barbara...

Bericht: Pflegeversicherung 2018 mit 3,5 Milliarden Defizit

Berlin (dpa) - Die Pflegeversicherung hat im vergangenen Jahr nach einem Medienbericht rund 3,5 Milliarden Euro Minus gemacht und auf ihre Finanzreserve zurückgreifen müssen. Diese schmolz dadurch auf etwa 3,37 Milliarden Euro, was 1,02 Monatsausgaben entspricht, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitag) berichtet. Es beruft sich auf die ihm vorliegende Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann. Ende 2017 hatte die Pflegeversicherung dem Bericht zufolge noch eine Rücklage von rund 6,9 Milliarden Euro....