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Zahl des Monats November 2017

79% der Befragten wollen selbst über Nutzung ihrer Gesundheitsdaten bestimmen. „BEDENKEN FIRST, DIGITALISIERUNG SECOND"? Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist ein seit Jahren andauerndes Großprojekt, mit welchem große Erwartungen, aber auch nicht minder große Befürchtungen verknüpft werden. Dass dieses Thema entsprechend deutlich vielschichtiger ist als so mancher – wohl auch bewusst zugespitzt formulierter – (Wahlwerbe-)Slogan, liegt auf der Hand. Dies zeigen auch die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema Digitalisierung, die im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktthemas des bald...

Zahl des Monats Oktober 2017

1,5 Beitragssatzpunkte beträgt die Spanne zwischen dem aktuell höchsten und dem aktuell niedrigsten Arbeitnehmerbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Damit ist die Spanne seit Einführung des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) im Jahr 2009 ungefähr gleichgeblieben. Im Jahr 2008, also im Jahr vor der Einführung des Morbi-RSA, betrug sie 1,65 Beitragssatzpunkte. Die Abbildung zeigt auch, dass lediglich die Ortskrankenkassen in etwa auf dem Beitragssatzniveau von 2008 verharren. Bei allen anderen Kassenarten sind die Werte im Vergleich zum Jahr 2008...

«Nicht nur Spielerei» - Wie Smartphone-Apps Behinderten helfen

Berlin (dpa) - «Ich möchte dem Entwickler dieser App meine tiefe Dankbarkeit aussprechen. Trotz meiner Sehbehinderung bin ich immer ein unternehmungsfreudiger Mensch gewesen - jetzt ermöglicht mir diese App, noch viel besser spazieren zu gehen», schreibt der Nutzer «Daiseeh» aus den USA. Und «Richard» aus Großbritannien kommentiert im Internet: «Diese App ist brillant. Jetzt kann ich Orte in meiner Stadt erkunden und Dinge kennenlernen, die ich bisher nicht kannte. Es ist einfach befreiend.» Die Rede ist von einem kleinen Programm für ein kleines Gerät, dessen Prinzip so einfach wie...

GroKo, die Zweite? Parteien suchen Ausweg aus der Hängepartie

Berlin (dpa) - Auf dem Weg zu einer möglichen Neuauflage der großen Koalition stellen immer mehr SPD-Politiker inhaltliche Bedingungen. Führende Sozialdemokraten pochen auf eine Bürgerversicherung und einen Kurswechsel in der Steuerpolitik. Die engste CDU-Spitze befürwortet einhellig Gespräche mit der SPD über die Bildung einer großen Koalition. Unionspolitiker warnen aber, anstehende Gespräche nicht mit überzogenen Forderungen zu belasten. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) drängt zur raschen Regierungsbildung. Man sei zuversichtlich, dass Verhandlungen zu einem Erfolg führen könnten,...

CDU-Vize Klöckner: Gespräche mit SPD wohl erst im neuen Jahr

Berlin (dpa) - Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner geht von möglichen Gesprächen mit der SPD über eine große Koalition erst im neuen Jahr aus. «Dann sollte es überall grünes Licht geben, dass man über eine Koalition verhandelt», sagte die rheinland-pfälzische Landesparteichefin am Montag im ARD-«Morgenmagazin». Gründlichkeit gehe vor Schnelligkeit. Die SPD, die sich nach der Bundestagswahl vor zwei Monaten zunächst auf eine Rolle in der Opposition festgelegt hatte, brauche noch etwas Zeit, sagte Klöckner und verwies etwa auf den Parteitag der Sozialdemokraten in knapp...

Einstimmig verabschiedete Resolution der Mitgliederversammlung des BKK Dachverbandes: Reform des Morbi-RSA muss auf die politische Agenda!

In der heutigen Mitgliederversammlung des Dachverbands der Betriebskrankenkassen e.V. (BKK DV) erklären die Betriebskrankenkassen in einer einstimmig verabschiedeten Resolution: Egal in welcher Regierungskonstellation: Die künftigen Koalitionäre müssen rasch eine Reform des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) auf die politische Agenda setzen und der systematischen Wettbewerbsverzerrung ein Ende bereiten. Die historisch gute Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung ändert nichts daran, dass die Mehrzahl der gesetzlichen Krankenkassen unter einem unfairen...

HIV: Kein Rückgang bei Neuinfektionen, Tausende unwissentlich positiv

Berlin (dpa) - 2500 Männer und 570 Frauen in Deutschland haben sich nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) im vergangenen Jahr mit HIV angesteckt. Die Zahl der Neuinfektionen bleibe damit im Vergleich zu 2015 konstant, teilte das Institut am Donnerstag in Berlin mit und berief sich auf neue Modellrechnungen. Diese Zahlen sind nicht zu verwechseln mit den tatsächlich erfassten HIV-Diagnosen, da diese oft erst Jahre nach der Infektion erfolgen. Nach den Schätzungen sind auch Tausende Menschen unwissentlich HIV-positiv. Je nach Gruppe beschreiben die RKI-Experten...