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Medizinwirtschaft: Digitalisierung Chance für Versorgung auf dem Land

Rostock (dpa) - Die Digitalisierung kann nach Einschätzung der Medizinwirtschaft die Versorgung von Patienten auf dem Land verbessern. Neue Technik biete die Möglichkeit, die teils höchst problematische Versorgung in ländlichen Regionen zu verbessern, sagte der Mediziner und Tagungspräsident Marek Zygmunt am Mittwoch auf der 12. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft. Dort beraten rund 600 Experten bis Donnerstag zum Thema «#Gesundheit 2016 - die Gesundheitswirtschaft in der Digitalen Welt». Patienten könnten etwa mit Smartphones und speziellen Apps Kontakt mit Versorgungszentren...

Krankenkassen: Wir zahlen alles medizinisch Notwendige

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben Selbstzahler-Leistungen in der Arztpraxis als weitgehend unnötig kritisiert. «Die Selbstzahler-Leistungen sind vor allem ein Griff der Ärzte in das Patienten-Portemonnaie», sagte der Sprecher des Krankenkassen-Spitzenverbands, Florian Lanz, am Dienstag in Berlin. «Der Versuch von Ärztevertretern, dies schön zu reden, ändert nichts an den Tatsachen», sagte Lanz. «Was medizinisch notwendig ist, das zahlen die gesetzlichen Krankenkassen.» Lanz wies damit Äußerungen des Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen,...

Kassenärzte werben für Selbstzahler-Leistungen zum Patientenwohl

Berlin (dpa) - Entgegen jahrelanger Kritik von Krankenkassen werben Deutschlands Kassenärzte für Selbstzahler-Leistungen zum Wohl der Patienten. «Es ist falsch, IGeL unter Generalverdacht zu stellen», sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Gemeint sind Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), deren Kosten die Krankenkasse dem Patienten nicht erstatten muss. An diesem Dienstag stellen die Medizinischen Dienste der Krankenkassen in Berlin eine Analyse zu Schaden und Nutzen von IGeL-Leistungen vor. Zu den...

Institut: Arbeitnehmer in Deutschland leisten mehr Überstunden

Berlin (dpa) - In Deutschland haben Arbeitnehmer nach Schätzungen der Bundesagentur für Arbeit im vergangenen Jahr insgesamt fast eine Milliarde unbezahlter Überstunden geleistet. Insgesamt fielen 2015 mehr als 1,8 Milliarden Überstunden an, ergab eine aktuelle Erhebung des zur Bundesagentur gehörendenden Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IBA), aus der die «Saarbrücker Zeitung» zitiert. Nach den Angaben fielen im letzten Jahr 816,2 Millionen bezahlte und 997,1 Millionen unbezahlte Überstunden an. 2014 waren es mit 797,7 Millionen entlohnten und 993,4 Millionen nicht entlohnten...

Epilepsiekranke wollen raus aus der Stigmatisierung

Gesellschaftliche Vorurteile machen Epilepsiepatienten immer noch das Leben schwer. Auf einer Tagung von Selbsthilfegruppen in Mainz geht es auch um das zunehmende Auftreten der Erkrankung im Alter. Mainz (dpa) - Epilepsiekranken wird häufig noch mit Vorurteilen begegnet. «Wir wollen raus aus der Stigmatisierung», sagte Stefan Conrad, Vorsitzender der Deutschen Epilepsievereinigung, vor einer Tagung seines Dachverbands von Selbsthilfegruppen am Wochenende in Mainz. «Das ist eine Krankheit, mit der man eigentlich leben kann - ich spreche aus eigener Erfahrung», sagte Conrad. Angesichts...

BKK fordert politische Verlässlichkeit – Austarierte Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleich gesetzlich fixieren

Anlässlich der 2./3. Lesung des Transplantationsregistergesetzes mahnt der BKK Dachverband, die Korrekturen der Morbi-RSA-Faktoren zeitgleich zu gewährleisten. Schließlich hat schon der Koalitionsvertrag versprochen, drei Morbi-RSA-Baustellen als Paket anzugehen: Zuweisungen für Auslandsversicherte; Krankengeld und Kosten der Annualisierung Verstorbener. Bei der Annualisierung griff der Gesetzgeber nicht regelnd ein, sondern beließ es bei einer Entscheidung eines Landessozialgerichts. Diese Regelung fiel zum Nachteil der BKK aus und kann heute nicht mehr juristisch angegriffen werden. Nun...

Zahl des Monats Juli 2016

1,75 ist die durchschnittliche Entlastung pro Monat in Euro eines jeden GKV-Versicherten nach der beabsichtigten Entnahme aus der Liquiditätsreserve von 1,5 Mrd. Euro im Jahr 2017 Mit dem Ziel die Beitragssätze der Krankenkassen im Jahr 2017 zu stützen, plant das Bundesministerium für Gesundheit derzeit einen Eingriff in die Rücklagen der Gesetzlichen Krankenversicherung: Es sollen 1,5 Milliarden Euro aus der Liquiditätsreserve entnommen werden. Dies würde im Jahr 2017 eine Absenkung des tatsächlich notwendigen Zusatzbeitragssatzes um 0,1 Beitragssatzpunkte bewirken. Jede Entlastung der...

Knapp 80 Zika-Fälle in Deutschland seit Oktober 2015

Berlin (dpa) - Die Zahl der bekannten Infektionen mit dem Zika-Virus in Deutschland ist auf 77 gestiegen. 31 davon wurden seit Beginn der Meldepflicht am 1. Mai dieses Jahres registriert, wie das Robert Koch-Institut in Berlin auf Anfrage mitteilte. Die übrigen Fälle stammen aus dem Zeitraum ab Oktober 2015. Die Meldepflicht wurde eingeführt, um die Erkrankung besser überwachen zu können. In fast allen Fällen handelt es sich bei den Erkrankten um Reiserückkehrer aus den Ausbruchsgebieten in Mittel- und Südamerika. Bislang ist in Deutschland lediglich eine sexuelle Zika-Übertragung...

Arzneitests an Dementen - Notbremse nach chaotischer Debatte

Soll der Schutz von Schwerkranken mehr zählen oder die Hilfe für künftige Patienten? Geplante lockerere Regeln für Arzneitests erhitzen die Gemüter. Der Politik entgleitet die Debatte erst einmal. Berlin (dpa) - Sollen Ärzte das dürfen? Einem schwerkranken Demenzpatienten ein noch wenig erforschtes Arzneimittel geben, um den Wirkstoff zu testen? Und zwar ohne die Hoffnung, dass es dem Betroffenen selbst noch hilft? Die Abgeordneten des Bundestags müssen sich dieser ethisch heiklen Frage stellen. Aber die Debatte darüber wurde zuletzt emotional so aufgeladen und so chaotisch, dass das...

Kassenärzte fordern von Mitarbeiterin 1,4 Mio Euro Ruhegehalt zurück

Berlin (dpa) - Der Streit um hohes Ruhegehalt zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und einer Ex-Mitarbeiterin geht weiter. Die KBV will in einer sogenannten Widerklage erreichen, dass die ehemalige Leiterin der Rechtsabteilung bereits gezahltes Ruhegeld in Höhe von 1,4 Millionen Euro zurückzahlen muss. Diese klagt auf Fortzahlung des inzwischen eingestellten Ruhegehalts. Das Arbeitsgericht Berlin verhandelt darüber am 12. Juli, wie es am Dienstag mitteilte. (16 Ca 12713/15 und WK 16 Ca 17939/15) Die Kassenärzte fordern laut Gericht Zahlungen aus dem Zeitraum Februar 2008 bis...