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Betrug in der ambulanten Pflege: Mehr Kontrollmöglichkeiten geplant

Berlin (dpa) - Nach dem Betrugsskandal um vor allem russischstämmige Pflegedienstbetreiber hat die Bundesregierung schärfere Kontrollen für ambulante Pflegedienste als Gesetz formuliert. Danach dürften die gesetzlichen Krankenkassen künftig die Abrechnungen sämtlicher ambulanter Pflegedienstbetreiber überprüfen - und zwar unabhängig davon, ob die versorgten Patienten Geld aus der Kranken- oder der Pflegekasse beziehen, berichtet die »Welt» (Donnerstag) unter Berufung auf den neuen Entwurf für das Pflegestärkungsgesetz. Um Abrechnungsbetrug besser bekämpfen zu können, haben die Experten im...

Zahl des Monats Juni 2016

Bei Muskel- und Skeletterkrankungen (vor allem Rückenleiden) gingen Krankentage zurück – um 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Arbeitsunfähigkeitstage der BKK Pflichtmitglieder aufgrund Muskel- und Skeletterkrankungen sind im Jahr 2015 erstmals seit einem Jahrzehnt nicht weiter angestiegen, sondern im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent gesunken. (2015: 4,4 AU-Tage je Pflichtmitglied; 2014: 4,7 AU-Tage je Pflichtmitglied). Bei (fast) allen anderen betrachteten Diagnosehauptgruppen ist ebenfalls ein Rückgang der Krankentage zu verzeichnen. Ausnahme Atemwegserkrankungen: Die...

Trotz Grippewelle: Krankenstand leicht rückläufig, bei Rückenleiden deutlich weniger Krankschreibungen

Im ersten Quartal des Jahres 2016 gab es saisonbedingt vermehrt Ausfalltage aufgrund von Erkältungen und Grippe bei den beschäftigten BKK Pflichtmitgliedern. Insgesamt gehen mehr als ein Fünftel (22,5 Prozent) aller Fehltage von Januar bis März allein auf Atemwegserkrankungen zurück. Allerdings war diese Erhöhung nicht so ausgeprägt wie die Grippewelle in den Jahren 2015, 2013 und 2009. „Das Phänomen, dass es Grippewellen gerade in ungeraden Jahren gibt, ist unter anderem damit zu erklären, dass nach einer starken Welle ein Großteil der Bevölkerung - zumindest im Folgejahr - eine gewisse...

Ärzte verschreiben mehr Kindern und Jugendlichen Psychopharmaka

In Deutschland werden mehr Kindern und Jugendlichen Medikamente gegen psychische Leiden verschrieben. Warum ist das so? Die Antwort ist kompliziert. Köln (dpa) - Immer mehr Kindern und Jugendlichen werden Psychopharmaka verschrieben. Das geht aus einer Untersuchung von Kölner Forschern hervor, die im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht wurde. So wurden 2012 etwa 27 von 1000 Heranwachsenden Medikamente wie Antidepressiva oder Ritalin verschrieben - 2004 waren es noch 20. Warum der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die mindestens ein Psychopharmaka-Rezept ausgestellt bekamen, derart...

Studie: Heimleitungen unzufrieden mit Altenpflegepolitik

Die Herausforderungen in der Altenpflege sind groß: Viel Zuwendung ist gefragt, es gibt aber wenig Personal. Entsprechend düster blicken Heimleiter in die Zukunft. Berlin (dpa) - Neun von zehn Heimleitern in Deutschland fordern dringend einen Kurswechsel in der Altenpflegepolitik. Laut einer Umfrage sind 86 Prozent der 700 befragten Leiter und Geschäftsführer von stationären Altenpflegeeinrichtungen deswegen mit der Bundesregierung unzufrieden. Auf Landesebene sind es sogar 88 Prozent, die von der Pflegepolitik der jeweiligen Regierung enttäuscht sind. Das geht aus einer Online-Befragung im...

Gesetzliche Krankenkassen verfügen über 15 Milliarden Finanzreserven

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Quartal 2016 einen Überschuss von 406 Millionen Euro erzielt. Die Reserven stiegen damit auf 14,9 Milliarden Euro zum Stichtag Ende März, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Demnach verzeichneten sämtliche Kassenarten ein positives Ergebnis. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) erklärte dazu: «Mit 15 Milliarden Finanz-Reserven stehen die gesetzlichen Krankenkassen auch im Jahr 2016 auf einer sehr soliden Grundlage.» Nach den vorläufigen Finanzergebnissen von Januar bis März standen Einnahmen von rund...

Apotheker: Patienten brauchen klare Anwendungsinformation zu Cannabis

Berlin (dpa) - Die Bundesapothekerkammer hat eine klare Gebrauchsanweisung für Patienten gefordert, die Cannabis als Schmerzmittel konsumieren. «Wenn Cannabis von Ärzten verordnet und von Apothekern als Rezepturarzneimittel abgegeben wird, dann brauchen die Patienten auch eine eindeutige Gebrauchsanweisung inklusive der notwendigen Hilfsmittel», sagte Kammer-Präsident Andreas Kiefer am Dienstag in Berlin anlässlich des Symposiums «Cannabis als Arzneimittel - Fakten und Herausforderungen». Das Bundeskabinett hatte Anfang Mai einen Gesetzentwurf des Gesundheitsministeriums verabschiedet, wonach...

Studie: Große Unzufriedenheit der Heimleitungen mit Pflegepolitik

Berlin (dpa) - Die große Mehrheit der Heimleiter ist mit der Altenpflegepolitik in Bund und Ländern nach einer Umfrage sehr unzufrieden. 86 Prozent der befragten Heimleiter und Geschäftsführer kritisierten deswegen die Bundesregierung, auf Landesebene sind es sogar 88 Prozent, die von der Pflegepolitik der jeweiligen Regierung enttäuscht sind. Das geht aus einer Online-Befragung im Auftrag des Fachverlages Vincentz Network und der Evangelischen Heimstiftung hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Aus Sicht der Führungskräfte in den stationären Einrichtungen greifen viele der...

Grüne: Patienten brauchen stärkere Stimme - Patientenstiftung

Berlin (dpa) - Die Grünen wollen den Patienten im Chor mit den anderen Akteuren im Gesundheitswesen eine kräftigere Stimme geben. «Sie sollen stärker an allen ihre Versorgung betreffenden Entscheidungen beteiligt werden. Dazu braucht es starke Beteiligungsrechte für die Patientenorganisationen und eine verlässliche unabhängige Finanzierung», sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Maria Klein-Schmeink, am Montag anlässlich eines Fachgesprächs zu dem Thema. Außerdem sollten Patienten Entscheidungen zu ihrer eigenen Gesundheit auf der Basis guter Informationen treffen...

Transparenzoffensive der Pharmaindustrie oder eher Imagekampagne?

Die Pharmaindustrie verspricht mehr Transparenz - in der Zusammenarbeit mit Ärzten, Apothekern oder medizinischen Einrichtungen. Und was bringt das dem Patienten? Berlin (dpa) - Es ist nur ein Teil dessen, was Pharma-Firmen für Studien, Vortragshonorare oder Spenden ausgeben. Aber die Zahlen geben einen Einblick in die Zusammenarbeit zwischen Pharmabranche und Ärzten. Eine gute halbe Milliarde Euro ließen sich 54 der größeren Unternehmen der Branche 2015 dies kosten: Ausgaben unter anderem für die umstrittenen Anwendungsbeobachtungen von Arzneimitteln im Patienten-Alltag, für klinische...