SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Immer mehr Privatversicherte steigen auf günstigere Tarife um

Was passiert, wenn Privatversicherte ihre teuren Beiträge nicht mehr bezahlen können? Die Tarife werden zurückgefahren - und damit auch die Leistungen. Berlin (dpa) - Steigende Beiträge in der Privaten Krankenversicherung (PKV) machen vielen Mitgliedern zu schaffen. Vor allem ältere Privatversicherte wechselten dann offenbar häufig in die günstigeren Basis- und Standardtarife. Dies geht aus eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor, über die die «Frankfurter Rundschau» (Dienstag) zuerst berichtet hatte. Nach Darstellung der Bundesregierung stieg die Zahl...

Fast eine Viertelmilliarde Euro vom Bund für Medizintechnikprogramm

Berlin (dpa) - Rund 240 Millionen Euro steckt das Bundesforschungsministerium in ein neues Medizintechnik-Programm. Es soll in den kommenden fünf Jahren innovativen Produkten den Marktzugang erleichtern und auch das Gesundheitssystem entlasten. «Bereits im Entwicklungsprozess von Medizinprodukten muss künftig erkennbar sein, dass sie die Hürden zur Integration in die Versorgung überspringen können», teilte das Ministerium am Dienstag mit. Die Hersteller müssten also «den medizinischen Nutzen ihrer Produkte stärker belegen» - und dies erfordere häufiger als bisher klinische Studien und...

Kampf gegen Antibiotikaresistenz: «Wir müssen alle Pfade beschreiten»

Die Experten sind sich einig: Die Zahl der Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, nimmt zu. Wie könnte die Reaktion darauf aussehen? Einen einfachen Weg gibt es nicht. Berlin/Rostock (dpa) - Die Vorstellung ist gruselig: Eine eigentlich harmlose Infektion wird zum großen Problem, weil herkömmliche Antibiotika nicht mehr anschlagen. Besonders in Krankenhäusern kommen sogenannte multiresistente Keime vor. «Wir sehen eine Tendenz, die sehr beunruhigend ist», sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, bei einem von der Paul-Ehrlich-Gesellschaft und der Unimedizin...

Wesentlich mehr Frauen sterben an rauchertypischen Krebsarten

Die Zahl der Raucher in Deutschland nimmt ab. Trotzdem sterben mehr Frauen an rauchertypischem Krebs. Warum ist das so? Wiesbaden (dpa) - Ein Drittel mehr Frauen sterben an rauchertypischen Krebserkrankungen als noch vor zehn Jahren. Im Jahr 2014 erlagen 15 748 Frauen Krebs der Lungen, Bronchien, des Kehlkopfs oder der Luftröhre, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Das sind 33 Prozent mehr als 2005 (11 870 Todesfälle). Die Zahlen berücksichtigen allerdings nicht, ob die betroffenen Frauen tatsächlich geraucht haben. Die Todesquoten entwickelten sich...

Bundeskartellamt nimmt Krankenhausbranche unter die Lupe

Bonn (dpa)- Das Bundeskartellamt will im Rahmen einer sogenannten Sektoruntersuchung die deutsche Krankenhausbranche unter die Lupe nehmen. Bundesweit rund 500 Krankenhäuser sollen dabei unter anderem im Hinblick auf ihre aktuelle Marktsituation und ihre finanzielle Lage untersucht werden, kündigte das Bundeskartellamt am Dienstag in Bonn an. Hintergrund seien auch Zusammenschlüsse zu regionalen Klinik-Verbünden und das Auftreten von bundesweit aktiven Krankenhausbetreibern. Nach Abschluss der Untersuchung will das Kartellamt einen Bericht vorlegen.

Lungenkrebs und Co. können Raucherinnen viel Lebenszeit kosten

Wiesbaden (dpa) - Rauchertypische Krebserkrankungen wie Lungenkrebs können Frauen viele Jahre ihrer Lebenszeit kosten. Frauen, die 2014 an Krebs der Lungen, Bronchien, des Kehlkopfs oder der Luftröhre gestorben sind, seien im Schnitt 70,9 Jahre alt geworden, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag. Das durchschnittliche Sterbealter aller Frauen habe bei 81,3 Jahren gelegen. Die Statistik beruht allerdings lediglich auf den Angaben zur Krankheit als Todesursache. Ob und wie viel die Frauen geraucht hatten, sei nicht bekannt, sagte Destatis-Experte Thomas Graf. Im Jahr...

Betriebskrankenkassen begrüßen Klarstellung zu RSA-Zuweisungen im Transplantationsregistergesetz – auch Morbi-RSA Fehlsteuerungen unverzüglich angehen

Der BKK Dachverband begrüßt ausdrücklich die über Änderungsanträge in den Entwurf eines Transplantationsregistergesetzes eingebrachte Klarstellung zu den Zuweisungen für Krankengeld und für Auslandsversicherte im Morbi-RSA. Anlässlich der morgigen öffentlichen Anhörung hierzu erklärt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes: „Der Gesetzgeber konkretisiert damit den im GKV-FQWG bereits formulierten Willen, dass die Neuregelungen zum Krankengeld und zu den Auslandversicherten ab dem Ausgleichsjahr 2013 zeitgleich mit der Neuberechnung der Leistungsausgaben Verstorbener anzuwenden waren.“...