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Ab Frühsommer Zika-Gefahr in Europa - Geringes Risiko in Deutschland

In Europa besteht im Sommer Gefahr für einen Zika-Ausbruch. Vor allem in den Mittelmeerländern sollten sich die Menschen vor der Asiatischen Tigermücke in Acht nehmen, warnt die WHO. Kopenhagen (dpa) - Das gefährliche Zika-Virus könnte sich ab dem Frühsommer auch in Europa ausbreiten. In Deutschland besteht jedoch laut einem Bericht des europäischen Regionalbüros der Weltgesundheitsorganisation vom Mittwoch ein geringes Risiko. Man appelliere insbesondere an die Länder mit erhöhtem Risiko, ihre nationalen Kapazitäten zur Bekämpfung des Virus auszuweiten, sagte die WHO-Direktorin für Europa,...

Einführung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge kommt kaum voran

Berlin (dpa) - Die Einführung einer Gesundheitskarte für Flüchtlinge kommt nur schleppend voran. Denn die zuständigen Bundesländer sind sich darüber weder untereinander noch mit den Kommunen einig. Einige Länder lehnen die Einführung komplett ab, andere verhandeln immer noch darüber, wieder andere haben zwar die formalen Voraussetzungen geschaffen - ihre Kommunen setzen sie aber nicht um, wie eine Länderumfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Nur in einigen wenigen Ländern bekommen Asylbewerber eine eigene Gesundheitskarte. Damit können sie im Krankheitsfall direkt zum Arzt gehen und...

Mehr Patienten beklagen Behandlungsfehler

Berlin (dpa) - Immer mehr Patienten wenden sich wegen eines Verdachts auf Behandlungsfehler an ihre Krankenkasse. So begutachteten die Medizinischen Dienste der Kassen (MDK) im vergangenen Jahr 14 828 Behandlungsfehler-Vorwürfe. In fast jedem vierten Fall, nämlich 4064 Mal, bestätigten die Gutachter den Verdacht der Patienten, wie aus der am Donnerstag in Berlin veröffentlichten MDK-Jahresstatistik hervorgeht. Im Vorjahr waren es 165 Verdachtsfälle und 268 Bestätigungen weniger. 7693 der jüngsten Vorwürfe bezogen sich auf eine Behandlung im Operationssaal - bestätigt wurden diese Vorwürfe in...

BKK-Dachverband: Ungerechter Finanzausgleich bedingt Kassensterben

Berlin (dpa) - Der Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) rechnet in den kommenden Jahren mit einem weiteren massiven Krankenkassensterben. Der Grund liege in der «systematischen Benachteiligung» einiger Kassenarten durch den gegenwärtigen Finanzausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen, sagte der Vorstandsvorsitzende des BKK-Dachverbandes, Franz Knieps, der Deutschen Presse-Agentur. Dies führe wiederum zu massiven Wettbewerbsverzerrungen. Nach einer bislang unveröffentlichten Krankenkassenanalyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO, die der dpa vorliegt, wird sich mittel-...

Die Suche nach einer halben Milliarde zeigt: Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds müssen unverzüglich neu justiert werden!

Die rege Debatte über eine unerklärliche Finanzlücke im Gesundheitsfonds zeigt deutlich: Die Finanzierungsmaschine der gesetzlichen Krankenkassen ist viel zu undurchsichtig und kompliziert. Deshalb sehen die Betriebskrankenkassen akuten Handlungsbedarf der Politik: „Der Gesundheitsfonds ist für jeden sichtbar intransparent, wenn nach einer halben Milliarde Euro gefahndet werden muss. Die Politik ist jetzt gefordert, eine Reform dieses komplizierten Systems des Finanzausgleichs der GKV nicht länger aufzuschieben“, sagt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes. Stellungnahmen, die...

Patienten in Bayern zahlen am meisten für Zahnersatz zu

Berlin (dpa) - Die Patienten in Bayern zahlen deutschlandweit im Schnitt am meisten für Zahnersatz zu. Pro Versichertem mit Prothesen, Kronen oder Brücken waren es zuletzt 1132 Euro im Jahr, wie aus dem am Dienstag in Berlin vorgestellten Zahnreport der Krankenkasse Barmer GEK hervorgeht. Es folgen Baden-Württemberg (1097 Euro) und Hessen (993 Euro). Am wenigsten geben die Versicherten in Sachsen mit 637 und Sachsen-Anhalt mit 628 Euro für Zahnersatz aus. Wer ein höheres Einkommen hat, zahlt laut der Studie tendenziell auch mehr für Zahnersatz zu. Der Vorsitzende der Barmer GEK, Christoph...

Razzien in 110 Pflegeheimen wegen Verdachts auf Sozialbetrug

Kiel (dpa) - Wegen vermuteten Sozialbetrugs haben die Staatsanwaltschaften Kiel und Lübeck 110 Pflegeheime und Kliniken durchsucht. «Es geht um den Verdacht, dass die Einrichtungen Pflegekräfte als Scheinselbstständige beschäftigten und auf diese Weise Sozialabgaben in Höhe von 6,1 Millionen Euro einsparten», sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler am Freitag in Kiel. Bei den Razzien am Mittwoch und Donnerstag seien 650 Mitarbeiter des Zolls und der Ermittlungsbehörden im Einsatz gewesen. Es liefen Verfahren gegen Verantwortliche in 237 Einrichtungen - davon 181 Einrichtungen in Schleswig-Holstein...

Statistik: Geringerer Überschuss bei Sozialversicherung

Wiesbaden (dpa) - Höhere Ausgaben für Gesundheit und Rente haben das Plus in der Sozialversicherung 2015 schrumpfen lassen. Der Überschuss lag im vergangenen Jahr bei 1,2 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. 2014 waren es noch 3,3 Milliarden Euro. Die Einnahmen der Sozialversicherung beliefen sich 2015 auf insgesamt 577,3 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs um 4,0 Prozent. Die Ausgaben stiegen um 4,4 Prozent auf 576,0 Milliarden Euro. In der gesetzlichen Krankenversicherung gab es ein Finanzierungsdefizit von...