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Krebs-Früherkennung: Männer sind Vorsorgemuffel

Hamburg (dpa) - Männer sind Vorsorgemuffel: Nur jeder vierte Mann über 45 Jahren (27 Prozent) geht zur Krebs-Früherkennung. Das geht aus einer Auswertung ihrer Versichertendaten hervor, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Hamburg mit. Ab diesem Alter haben Männer Anspruch auf die jährliche Untersuchung, die von den Krankenkassen bezahlt wird. Frauen achten dagegen eher auf ihre Gesundheit: Immerhin 60 Prozent der Frauen ab 20 Jahren gehen einmal jährlich zur kostenlosen Untersuchung zum Frauenarzt. Den Männern sei dagegen durchaus bewusst, dass sie mit sich selbst nicht sehr...

Urteil: Pflege-Mindestlohn gilt auch für Bereitschaftsdienste

Erfurt (dpa) - Der Mindestlohn in der Pflegebranche muss nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts auch für Bereitschaftsdienste gezahlt werden. Die Erfurter Richter sprachen am Mittwoch einer Frau aus Baden-Württemberg eine Nachzahlung von knapp 2200 Euro für drei Monate im Jahr 2010 zu. Damals betreute sie in zweiwöchigen Diensten zwei Frauen rund um die Uhr und wohnte dabei mit ihnen unter einem Dach. Ihr Arbeitgeber führte an, dass die Pflegerin nicht 24 Stunden tatsächlich gearbeitet habe und Bereitschaftsdienste geringer vergütet werden könnten. Diese Ansicht teilten die obersten...

Urteil: Pflegekräften steht Mindestlohn für Bereitschaftsdienst zu II

Wie müssen Bereitschaftsdienste entlohnt werden? Bei Pflegekräften mit dem vollen Mindestlohn. Ein entsprechendes Urteil des Bundesarbeitsgerichts hat wohl Folgen über die Branche hinaus. Erfurt (dpa) - Der Mindestlohn in der Pflegebranche muss auch für Bereitschaftsdienste voll gezahlt werden. Das hat am Mittwoch das Bundesarbeitsgericht in Erfurt klargestellt. Die Entscheidung hat Bedeutung weit über den konkreten Fall aus Baden-Württemberg hinaus. In Deutschland arbeiten etwa 950 000 Menschen in der Pflege. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin können Betroffene ein Jahr rückwirkend...

Medien: Mehr Tote durch resistente Keime in Krankenhäusern

Berlin (dpa) - In deutschen Krankenhäusern sterben Medienberichten zufolge mehr Menschen an Infektionen durch resistente Erreger als bisher bekannt. Aus Daten der Krankenhäuser gehe hervor, dass im vergangenen Jahr bei verstorbenen Patienten mehr als 30 000 Mal einer der drei meistverbreiteten resistenten Keime abgerechnet worden sei, berichteten die «Zeit», «Zeit Online», die Funke-Mediengruppe und «Correctiv». Experten seien sich sicher, dass die Zahl der Infektionstoten deutlich höher liege als vom Bundesgesundheitsministerium angegeben. Statt der 7500 bis 15000 Toten gebe es «mehr als 30...

Job und Pflege? - Jeder zweite Arbeitgeber befasst sich damit

Die Arbeitgeberverbände sehen das geplante Pflegegesetz kritisch. Sie fürchten unnötige Belastungen für die Betriebe. Eine Studie mahntjetzt: «Viele Arbeitgeber übersehen die personalpolitische Brisanz.» Frankfurt/Main (dpa) - Jeder zweite Arbeitgeber in Deutschland hat sich nach einer Studie schon einmal mit der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für seine Angestellten befasst. Nicht einmal jeder Dritte macht den Beschäftigten aber auch konkrete Angebote, wie eine repräsentative Befragung des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag einer Initiative der Hertie-Stiftung (berufundfamilie)...

Urteil: E-Zigaretten sind keine Arzneimittel

Leipzig (dpa) - Die umstrittenen E-Zigaretten sind laut einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts keine Arzneimittel. Damit benötigen die nikotinhaltigen Flüssigkeiten, die in den Elektrozigaretten verdampft werden, auch keine Zulassung und können weiter in Tabakläden und im Internet verkauft werden. Für eine Einstufung als Arzneimittel fehle es am therapeutischen Zweck und einer positiven gesundheitlichen Wirkung der sogenannten Liquids, entschied das Gericht in Leipzig am Donnerstag. Es gab damit den Klagen einer Ex-Ladenbesitzerin aus Wuppertal sowie zweier Hersteller von E-Zigaretten in...

Bis zu 30 neue Masernfälle am Tag in Berlin

Berlin (dpa) - In Berlin steigt die Zahl der gemeldeten Masernerkrankungen weiter stark an: Allein von Mittwoch auf Donnerstag wurden 28 neue Fälle registriert, teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales am Donnerstag mit. Seit Wochenbeginn sind es fast 70 neue Erkrankungen. Seit Beginn des Ausbruchs im vergangenen Oktober wuchs die Gesamtzahl damit auf 637. Mehr als zwei Drittel der Patienten erkrankten in diesem Jahr, darunter auch viele Erwachsene ohne Impfschutz. Bei rund einem Viertel aller Patienten verlief die Infektion bisher so schwer, dass sie ins Krankenhaus kamen. Ein...

Individuelle Gesundheitsleistungen größtenteils nutzlos

Berlin (dpa) - Ein Großteil der von Ärzten angebotenen individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) hat für Patienten keinen messbaren Nutzen und ist zum Teil sogar schädlich. Zu diesem Ergebnis kommt der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) drei Jahre nach dem Start des sogenannten IGeL-Monitors. Die Mehrheit der 37 auf der Webseite bewerteten Leistungen schneide nicht gut und einige schnitten sogar richtig schlecht ab, sagte MDS-Geschäftsführer Peter Pick am Donnerstag in Berlin. Die Leistungen, die Patienten aus eigener Tasche zahlen, seien «in der Regel...

Medizinischer Versorgungsatlas für seltene Krankheiten im Internet

Mainz (dpa) - Die Behandlung von Patienten mit seltenen Krankheiten soll durch einem medizinischen Versorgungsatlas verbessert werden. Auf der Internetseite www.se-atlas.de können sich Betroffene, Angehörige und Ärzte einen Überblick über Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland verschaffen, wie die Universitätsmedizin Mainz am Mittwoch bekanntgab. Unter die Rubrik seltene Krankheiten fallen zum Beispiel einige Stoffwechselstörungen. Auf www.se-atlas.de besteht nach der für den 28. Februar geplanten Freischaltung die Möglichkeit, über ein Suchfeld eine Krankheit einzugeben. Auf einer...

Kein Ende der Masernwelle - Jeder Vierte musste in die Klinik

Berlin (dpa) - In Berlin ist das Ende der aktuellen Masernwelle noch nicht abzusehen: Die Zahl der Fälle stieg bis Mittwoch weiter auf insgesamt 609. Allein seit Wochenbeginn sind beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) über 40 neue Erkrankungen gemeldet worden. Insgesamt etwa jeder Vierte erkrankte so schwer, dass er ins Krankenhaus musste. Betroffen davon waren vor allem Erwachsene zwischen 20 und 45 Jahren. Ein Kleinkind war an der Krankheit gestorben. «Wir weisen weiter darauf hin, dass es unbedingt Sinn macht, sich noch impfen zu lassen», sagte LaGeSo-Mitarbeiterin Silvia...