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Wenn Flüchtlinge krank sind - kein Risiko für die Allgemeinheit

Wenn es Flüchtlingen schlecht geht, klingt die Diagnose manchmal schlimm: Tuberkulose oder Malaria etwa. Grund zur Panik besteht nach Meinung von Medizinern aber für die Allgemeinheit nicht. Mannheim (dpa) - Viele Flüchtlinge sind bei ihrer Ankunft in Deutschland krank - aus Expertensicht stellen ihre Krankheiten aber kein Risiko für die Allgemeinheit dar. «Am häufigsten kommen normale, allgemeinmedizinische Erkrankungen vor, zum Beispiel grippale Effekte oder Erkrankungen des Bewegungsapparats», sagte Virologe Thomas Löscher anlässlich des 122. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für...

Gröhe schließt höhere Kosten durch Arznei-Innovationen nicht aus

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) schließt nicht aus, dass durch neue Vereinbarungen mit der Pharma-Industrie Kostensteigerungen auf die Versicherten zukommen. Es gebe Bereiche in der Arzneimittelbranche, in denen man mit Mehraufwendungen rechnen müsse, sagte Gröhe am Dienstag in Berlin zum Abschluss des sogenannten Pharma-Dialogs. Als Beispiel nannte er die Entwicklung neuer Antibiotika. Die weltweit zunehmenden Resistenzen verlangten Anstrengungen, neue, wirksamere Präparate zu entwickeln. Hintergrund ist, dass die Entwicklung neuer Antibiotika für Pharma-Unternehmen...

Grüne: «Mondpreise» für neue Medikamente verhindern

Berlin (dpa) - Die Grünen haben von der Bundesregierung eine Weiterentwicklung der seit 2011 geltenden Arzneimittelmarktreform ( AMNOG) angemahnt. Die Grünen-Gesundheitspolitikerin Kordula Schulz-Asche erklärte anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse des Pharmadialogs an diesem Dienstag, zuerst müssten die vorsätzlich überhöhten «Mondpreise» für innovative Arzneimittel im ersten Jahr nach Zulassung angegangen werden. Darüber hinaus müsse die Nutzenbewertung für neue Arzneimittel nach AMNOG bei allen Medikamenten auch bei Arzneimitteln gegen seltene Erkrankungen (Orphan Drugs) durchgeführt...

Regierung will Preisbremse bei Arzneimittelausgaben etwas anziehen

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will bei teuren neuen Arzneimitteln eine Umsatzschwelle als Preisbremse einführen. Übersteigt ein Präparat nach kurzer Zeit einen bestimmten Höchstumsatz, solle der zwischen Hersteller und gesetzlichen Krankenkassen ausgehandelte Erstattungsbetrag bereits vor Ablauf der Jahresfrist gelten, wie es im Bundesgesundheitsministerium hieß. Allerdings wurden keine genaueren Angaben zu diesem Schwellenwert gemacht. Bisher ist es nach der seit 2011 geltenden Arzneimittelmarktreform AMNOG grundsätzlich so geregelt, dass bei Markteinführung eines neuen Präparats der...