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Bis zu 200 Millionen Euro für bessere Versorgung Sterbender

Berlin (dpa) - Sterbende sollen in Deutschland künftig weit besser zu Hause, in Hospizen und Krankenhäuser betreut werden. Ein neuer Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) soll Lücken in der Hospiz- und Palliativversorgung vor allem auf dem Land schließen, wie am Mittwoch aus Regierungskreisen in Berlin verlautete. Die Mehrkosten von bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr sollen die gesetzlichen Krankenkassen tragen. Bereits seit Jahren gaben die Kassen immer mehr Geld in dem Bereich aus. So stiegen die Ausgaben für die immer zahlreicheren Teams aus Ärzten, Pflegern, aber...

Studie: Fachärzte in Stadt und Land ungleich verteilt

Die medizinische Versorgung ist seit langem ein Ärgernis für Patienten. Das liegt auch am derzeitigen Verteilungsschlüssel. Der könnte geändert werden - wenn sich Ärzte und Kassen verständigten. Nun will der Gesetzgeber nachhelfen. Berlin (dpa) - Bei der ärztlichen Versorgung in Stadt und Land bestehen weiterhin erhebliche Ungleichgewichte - zum Nachteil der ländlichen Regionen. Daran habe auch die vor zwei Jahren in Kraft getretene Bedarfsplanung nichts geändert, nach der Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenkassen die Verteilung der Arztpraxen festlegen sollen. Dies ergab eine Studie...

Studie: Landbevölkerung bei Ärzte-Versorgung im Nachteil

Die Bedarfsplanung von Arztpraxen geht zum Teil weit am tatsächlichen Bedarf einer Region vorbei. Das liegt auch am Verteilungsschlüssel. Der könnte geändert werden - wenn Ärzte und Kassen wollten. Nun will der Gesetzgeber nachhelfen. Berlin (dpa) - Die Land-Bevölkerung ist bei der Versorgung mit Arztpraxen weiterhin im Nachteil gegenüber Städtern. Daran habe auch die vor zwei Jahren in Kraft getretene Bedarfsplanung nichts geändert, nach der Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenkassen die Verteilung der Arztpraxen festlegen sollen. Dies ergab eine am Dienstag veröffentlichte Studie im...

Krankenkasse: Verantwortungsbewusster mit Antibiotika umgehen

Bei Erkältung greift man gern zum Antibiotikum. Bloß schnell gesund werden und wieder zur Arbeit. Doch das ist oft ein Fehlgriff. Denn die meisten Erkältungen gehen auf Viren zurück. Der hohe Verbrauch an Antibiotika wird sogar zur Gesundheitsgefahr. Berlin (dpa) - Die Deutschen schlucken zu häufig Antibiotika - und nehmen damit diesem wichtigen Arzneimittel gegen Bakterien zusehends Wirkkraft. 2013 seien fast 30 Prozent der Antibiotika-Verordnungen fragwürdig gewesen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit, die am Dienstag in Berlin vorgestellt...

Gröhe: Im Notfall Impfpflicht - Kassen kritisieren Präventionsgesetz

Gesundheitsminister Gröhe will mit seinem Präventionsgesetz den Druck erhöhen, den Impfschutz ernstzunehmen. Eine Impfpflicht sei kein Tabu mehr, bekräftigt er. Kritik im Detail kommt von den Kassen. Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat Ärzte, Kitas, Schulen und Eltern dazu aufgerufen, die Impflücken vor allem bei Jugendlichen zu schließen. «Wenn das nicht gelingt, darf eine Impfpflicht kein Tabu sein», sagte Gröhe der Deutschen Presse-Agentur. Er fügte hinzu: «Vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fehlen noch wichtige Schutzimpfungen, etwa die gegen...

Studie: Herzmedikamente mit Digitalis steigern Sterblichkeit

Herzmedikamente aus der Fingerhut-Pflanze gehören zu den ältesten Arzneien überhaupt. Über die Risiken wird schon länger diskutiert. Jetzt erhärtet eine Studie den Verdacht auf Gefahren. Patienten sollten aber solche Arzneien nicht eigenmächtig absetzen. Frankfurt/Main (dpa) - Gängige Herzmedikamente aus der Fingerhut-Pflanze bergen anscheinend größere Gefahren als bislang bekannt. Eine Metastudie zum Wirkstoff Digitalis deutet darauf hin, dass Arzneien mit dem Inhaltsstoff die Sterblichkeit von Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz im Vergleich zu anderen Mitteln um...

DAK-Studie: Millionen dopen am Arbeitsplatz

Termindruck, Stress und Angst um den Job - immer mehr Berufstätige greifen zu Beruhigungspillen oder Aufputschmitteln. Doch ein Experte warnt: «Wunderpillen gibt es nicht.» Berlin (dpa) - Stress und Leistungsdruck treiben immer mehr Menschen zum Doping am Arbeitsplatz. Bis zu fünf Millionen Beschäftigte putschen sich nach Schätzungen der Krankenkasse DAK manchmal mit verschreibungspflichtigen Medikamenten auf. Regelmäßig dopen sich den Zahlen nach knapp eine Million Berufstätige. Männer bevorzugen Aufputschmittel, Frauen Beruhigungspillen. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2015 der...

DAK sieht Trendwende beim «Komasaufen» junger Menschen

Immer mehr Jugendliche trinken Alkohol bis der Arzt kommt - das wurde jahrelang beklagt. Nun zeichnet sich eine Trendwende ab. Zeigt die Aufklärung über die Gefahren von Bier, Wein und Schnaps Wirkung? Hamburg (dpa) - Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in die Klinik kommen, ist nach Informationen der DAK-Gesundheit rückläufig. Im Jahr 2013 seien in 9 der 16 Bundesländer weniger Fälle von sogenanntem Komasaufen gezählt worden als im Vorjahr, teilte die Krankenkasse am Mittwoch in Hamburg mit. Die vorläufige Angaben der statistischen Landesämter...

Tückisches Virus - Experten rechnen mit mehr Grippe-Toten

Berlin (dpa) - Die laufende Grippesaison ist in Deutschland auf dem Höhepunkt angekommen - und hat es in sich. Fast 40 000 Menschen sind bisher nachweislich an Influenza erkrankt, im ganzen Land wird gefiebert, geschnupft und gehustet. Dazu kommt noch ein Negativ-Effekt: Ein wandlungsfreudiges Grippevirus hat eine Komponente der Impfung außer Kraft gesetzt. Geimpfte haben damit keinen so guten Schutz wie in anderen Jahren. Grippeforscher rechnen deshalb damit, dass es zum Ende der Saison mehr Tote geben könnte als sonst in einem Winterhalbjahr üblich. Für Belege ist es aber zu früh. Noch...

Neues Jahr, neue Regeln: Auf die Bundesbürger kommen 2015 einige Umstellungen zu

Berlin (dpa) - Zum Jahreswechsel treten am 1. Januar 2015 mehrere Gesetzesänderungen in Kraft - etwa für Arbeitnehmer und Patienten. MINDESTLOHN: Der allgemeine, flächendeckende Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde greift. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das 1473 Euro brutto im Monat. Profitieren sollen rund 3,7 Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor. Um Langzeitarbeitslosen den Job-Einstieg zu erleichtern, kann bei ihnen in den ersten sechs Monaten vom Mindestlohn abgewichen werden. Für Unter-18-Jährige ohne Berufsabschluss, Auszubildende und Menschen mit Pflichtpraktika oder...