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Neue Preisbremse für Arzneimittel - Preise bleiben geheim

Im Rennen um Milliardenumsätze auf dem Pharmamarkt tritt die Regierung auf die Bremse. Doch die Krankenkassen monieren, Minister Gröhe nehme zu große Rücksicht auf die Industrie. Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will die oft extrem hohen Umsätze der Pharmaindustrie mit neuen Medikamenten begrenzen. Übersteigen die Kosten für die Krankenkassen eine Schwelle von 250 Millionen Euro im ersten Jahr nach Markteinführung, sollen die Hersteller ab diesem Zeitpunkt niedrigere Preise bekommen. Das sieht der Entwurf für ein Gesetz zur Arzneimittelversorgung vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch in...

(Fragen & Antworten)Teurer Flop: Vorzeigestudie zu Prostatakrebs wird abgebrochen

Rund 60 000 vor allem ältere Männer in Deutschland stehen jedes Jahr vor der Frage: Was tun bei der relativ leichten Form von Prostatakrebs? Eine unabhängige Studie sollte das klären - und gilt nun als gescheitert. Berlin (dpa) - Es sollte eine Vorzeigestudie über Prostatakrebs werden. Doch nach fast vier Jahren ziehen die Deutsche Krebshilfe sowie die gesetzlichen und privaten Krankenkassen die Reißleine und brechen die Förderung der «Prefere»-Studie zur Bewertung der Therapien bei Prostatakrebs ab. Sie hatten 25 Millionen Euro bis 2030 zugesagt. Einige wichtige Aspekte: Was ist das für...

"Aktionsbündnis gegen Darmkrebs" erhält den Felix Burda Award 2014 Betriebskrankenkassen

Patientenrekrutierung für nationale Wundstudie gestartet Federführend für die Veröffentlichung: BKK Dachverband e.V.. Zimmerstraße 55, 10117 Berlin Ansprechpartnerin: Andrea Röder, Tel.: 0 30 / 2700406 302 E-Mail: andrea.roeder@bkk-dv.de Gemeinsame Presseerklärung BKK Dachverband e.V. BKK Landesverband NORDWEST BKK Landesverband Bayern Berlin, 07. April 2014 „Aktionsbündnis gegen Darmkrebs“ erhält den Felix Burda Award 2014 Betriebskrankenkassen - Vorreiter mit persönlichen Einladungsschreiben Das Engagement des BKK-Systems für die Darmkrebs-Vorsorge hat sich...

BKK Innovativ: Patientenversorgung in Netzwerken

PowerPoint-Präsentation Interaktion und Dialog in Zeiten der digitalen Transformation Prof. Dr. David Matusiewicz Berlin | 18.01.2017 Patientenversorgung in Netzwerken Begriffsbestimmung In der Soziologie wird Interaktion bezeichnet als aufeinander bezogenes Handeln von zwei oder mehreren Personen In der Informatik hingegen beschreibt die Interaktion Handlungen zwischen Mensch und Computer Was ist Interaktion überhaupt? Was ist die digitale Transformation im Gesundheitswesen? t x analog digital Transformation Gutes System - mit ein paar...

Krebsbericht: Mehr neue Fälle - aber längeres Überleben nach Krebs

Krebs. Diese Diagnose ist auch heute noch ein Schock für viele Patienten. Zwar hat sich bei der Behandlung in den vergangenen Jahren einiges getan. In manchen Punkten gibt es nach einem neuen Krebsbericht aber noch Handlungsbedarf. Berlin (dpa) - Die Zahl der Krebs-Neuerkrankungen hat sich in Deutschland seit 1970 fast verdoppelt. 2013 erkrankten etwa 482 500 Menschen an bösartigen Tumoren, wie aus dem erstmals vorgestellten «Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland» hervorgeht. Im gleichen Jahr starben knapp 223 000 Menschen an den Folgen von Krebs. Gleichwohl leben Betroffene nach einer...

Lärmstudie bringt überraschende Ergebnisse - Lärmgegner unbeeindruckt

Donnernde Jets, ständiges Brausen entlang von Straßen, Autobahnen und Bahntrassen - für viele ist chronischer Verkehrslärm unerträglich. Der Lästigkeitsfaktor ist hoch. Aber wie krank Dauerbeschallung wirklich macht, bleibt umstritten. Frankfurt/Main (dpa) - Wer gerne fliegt und in der Nähe eines Flughafens wohnt, leidet weniger unter Fluglärm und schläft besser als Flugverkehr-Kritiker. Das ist jetzt wissenschaftlich belegt. Sehr viele Menschen, die rund um einen Flughafen wohnen, fühlen sich belästigt, ebenso wie Menschen in der Nähe von Autobahnen oder Bahnstrecken. Aber macht Lärm auch...

Fleischindustrie wehrt sich gegen Krebs-Einstufung der WHO

Fleischkonsum erhöhe die Krebsgefahr, warnt die WHO. Auch Wurst und Schinken seien gefährlich. Doch die Hersteller halten dagegen. Sie fühlen sich zu Unrecht beschuldigt. Lyon/Berlin (dpa) - Die Warnung der Weltgesundheitsorganisation WHO vor dem Krebsrisiko von Wurst- und Fleischverzehr hat eine heftige Debatte ausgelöst. «Niemand muss Angst haben, wenn er mal eine Bratwurst isst», sagte Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU). Es komme immer auf die Menge an. «Allzu viel ist ungesund.» Sich ausgewogen zu ernähren, sei nie so einfach gewesen wie heute. Die Studie einer...

Die Deutschen: Alt und gesund - und mehr und mehr wohlstandkrank

Eigentlich ist die Botschaft ganz positiv: Der überwiegende Teil der Deutschen fühlt sich fit und wird immer älter. Doch auch Wohlstand kann krank machen. Berlin (dpa) - Die Medizin kann ansehnliche Erfolge im Kampf gegen Infektionskrankheiten und Krebs feiern. Doch in der alternden deutschen Gesellschaft nehmen chronische Erkrankungen zu. Und die günstigen Lebensbedingungen können zu Wohlstandserkrankungen führen, sichtbar unter anderem an der zunehmenden Zahl stark übergewichtiger Menschen. Das sind Erkenntnisse des Berichts «Gesundheit in Deutschland» 2015 des Robert Koch-Instituts (RKI),...

Direkt zum Arzt: Bremer Modell für Flüchtlinge macht Schule

Bremen (dpa) - Das kleine Bremen wagt gern Neues und wird für die Alleingänge von den anderen Bundesländern mitunter kritisch beäugt. Doch nun könnte ein Vorstoß aus Bremen in ganz Deutschland Schule machen. Seit zehn Jahren erhalten Flüchtlinge dort eine Gesundheitskarte, mit der sie direkt zum Arzt gehen können. Hamburg hat die Karte ebenfalls eingeführt, Nordrhein-Westfalen ist gerade dabei, und andere Länder könnten bald folgen. Dafür sprechen die guten Erfahrungen aus Bremen: Die Gesundheitskarte habe nur Vorteile, sagen alle Beteiligten. DER FLÜCHTLING: Abdul Kader Hanouf lebt seit...

Gefahr im Krankenhaus: Forscher warnen vor multiresistenten Keimen

Berlin (dpa) - Es ist das Horrorszenario im Krankenhaus: Ein Patient ist mit einem Keim befallen und kein Antibiotikum hilft. Es sind zwar nur wenige Bakterien, gegen die die Medizin keine Mittel mehr hat. Doch sobald ein Befall in einer Klinik bekanntwird, schrillen alle Alarmglocken. Wie in Kiel, wo im Universitätsklinikum im Januar 31 Patienten positiv auf den gefährlichen Erreger Acinetobacter baumannii getestet wurden. Oder jüngst in Düsseldorf, wo auf einer Kinder-Intensivstation Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) bei mehreren Säuglingen nachgewiesen wurden. Wie viele Patienten...