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Ärztekammern weiter strikt gegen assistierten Suizid

Berlin (dpa) - Die Ärztekammern in Deutschland lehnen weiterhin eine ärztlich assistierte Selbsttötung strikt ab. In einer am Freitag vorgestellten Erklärung heißt es: «Die Berufsordnungen der Ärztekammern formulieren einheitlich und bundesweit, dass es die Aufgabe von Ärzten ist, das Leben zu erhalten.» Zudem müssten die Gesundheit geschützt und wiederhergestellt, Leiden gelindert und Sterbenden Beistand geleistet werden. Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, trug in Anwesenheit der 17 Regionalvertreter die Position vor. Es gebe keinen Ansatz, die...

Laumann: Bessere Qualität in der Pflege durch Gesundheitskarte

Berlin (dpa) - Die elektronische Gesundheitskarte kann nach Ansicht des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung langfristig auch die Qualität in der Pflege verbessern. Es sei in der Pflege wichtig, dass die notwendigen Informationen durch digitale Vernetzung schnell und zuverlässig zur Verfügung stünden, sagte Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag vor Beginn eines Pflegekongresses in Berlin. So würde etwa die Kommunikation zwischen Hausarzt und Pflegepersonal vereinfacht. Wann auch Pflegeheime oder Pflegedienste die Karte nutzen könnten, konnte Laumann nicht sagen. Bislang stehe die...

Ministerium macht bei elektronischer Gesundheitskarte Druck

Berlin (dpa) - Nach massiven Verzögerungen will das Bundesgesundheitsministerium bei der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) den Druck erhöhen. Sollten Industrie, Krankenkassen oder Ärzte erneut blockieren und die Fristen für die einzelnen Entwicklungsstufen nicht einhalten, droht ihnen eine Geldstrafe. Das geht aus einem Referentenentwurf des Ministeriums zur «sicheren digitalen Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen» hervor, der am Dienstag in die Ressortabstimmung ging. Das Gesetz soll am 1. Januar 2016 in Kraft treten. Ärzte sollen künftig unter anderem im Notfall...

Neues Jahr, neue Regeln: Auf die Bundesbürger kommen 2015 einige Umstellungen zu

Berlin (dpa) - Zum Jahreswechsel treten am 1. Januar 2015 mehrere Gesetzesänderungen in Kraft - etwa für Arbeitnehmer und Patienten. MINDESTLOHN: Der allgemeine, flächendeckende Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde greift. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht das 1473 Euro brutto im Monat. Profitieren sollen rund 3,7 Millionen Beschäftigte im Niedriglohnsektor. Um Langzeitarbeitslosen den Job-Einstieg zu erleichtern, kann bei ihnen in den ersten sechs Monaten vom Mindestlohn abgewichen werden. Für Unter-18-Jährige ohne Berufsabschluss, Auszubildende und Menschen mit Pflichtpraktika oder...