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Marburger Bund kritisiert Kostendruck in Krankenhäusern

Geht es im Krankenhaus vorrangig um das Wohl der Patienten? Oder in erster Linie um die Bilanzen? Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund beklagt ein «Diktat der Effizienzsteigerung». Hamburg (dpa) - Der Kostendruck im Gesundheitswesen zwingt Mediziner nach Ansicht des Marburger Bundes dazu, Entscheidungen nicht mehr ausschließlich am Wohl der Patienten auszurichten. Zwölf Jahre nach der Einführung des sogenannten Fallpauschalensystems als Abrechnungsgrundlage in den Krankenhäusern seien dessen negative Folgen zu sehen, teilte die Ärztegewerkschaft am Sonntag in Hamburg im Vorfeld des 119....

Warten auf den Kabinettsentwurf: Faire-Kassenwahl-Gesetz (GKV-FKG) Keine Abstriche bei Reformelementen zum Morbi-RSA und Wettbewerb vornehmen / Keine Eingriffe in die Selbstverwaltung zulassen

Gemeinsame Pressemitteilung Berlin, 14. Juni 2019 Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), der BKK Dachverband und der IKK e.V. appellieren noch einmal eindringlich an die politisch Verantwortlichen, in dem in Kürze zu erwartenden Kabinettsentwurf zum GKV-FKG und im weiteren parlamentarischen Verfahren keine Abstriche bei den Regelungen zur zukünftigen Finanzstruktur (Morbi-RSA) und zum Wettbewerb vorzunehmen. Die RSA-Reformelemente bilden zusammen mit dem Vorhaben, ein einheitliches Aufsichtshandeln durch Öffnung der Krankenkassen sicher zu stellen, ein stimmiges Gesamtpaket,...

Grippewelle: Krankenstand im Februar 2018 auf Zehn-Jahres-Hoch

Die diesjährige Grippewelle in Deutschland legt weite Teile der Wirtschaft lahm: Laut Statistik der Betriebskrankenkassen (BKK) fallen derzeit jeden Tag durchschnittlich mehr als sechs Prozent der Beschäftigten krankheitsbedingt aus – jeder Dritte davon aufgrund eines grippalen Infekts. Der Krankenstand, also der Anteil der Krankgemeldeten an allen Beschäftigten, erreichte mit 6,2 Prozent im Februar den höchsten Wert seit zehn Jahren. Im Februar sind in Deutschland generell besonders viele Personen von akuten Atemwegserkrankungen betroffen. Deshalb findet sich in diesem Monat immer auch der...

iga.Studie: Training hilft Rettungssanitäterinnen und -sanitätern bei der Verarbeitung ihrer Erlebnisse. Steigerung der „emotionalen Kompetenz“ bereits für Azubis sinnvoll

Notfallsanitäterinnen und -sanitäter sind bei ihrer Arbeit täglich mit belastenden Erfahrungen wie Tod und Verletzung konfrontiert. Ein spezielles „Training emotionaler Kompetenzen“ (TEK) kann ihnen dabei helfen, die Erlebnisse zu verarbeiten und ihr psychisches Wohlbefinden zu verbessern. Das zeigt eine Studie der Initiative Arbeit und Gesundheit (iga). Untersucht wurde insbesondere, ob das TEK auch für die Ausbildung geeignet ist. TEK fördert den Umgang mit Emotionen wie Angst, Trauer oder Wut. Dafür werden Methoden und Konzepte aus unterschiedlichen psychotherapeutischen Richtungen...

Masernkranker Erwachsener stirbt in Niedersachsen

Nach einem Masernausbruch im Umfeld seiner Familie lässt sich ein Erwachsener in Niedersachsen impfen. Dennoch bricht die Krankheit bei ihm aus - die Folgen sind tragisch. Hildesheim (dpa) - Ein an Masern erkrankter Erwachsener ist in Niedersachsen gestorben. Die Infektion habe maßgeblich zu seinem Tod beigetragen; ob sie tatsächlich die Ursache gewesen sei, werde erst in einigen Wochen feststehen, sagte Sprecherin des Landkreises Hildesheim, Birgit Wilken, am Dienstag. Die Person im Alter zwischen 30 und 40 Jahren sei acht Tage vor ihrem Tod erstmals gegen Masern geimpft...

Pflegereform kostet 4,4 Milliarden mehr

20 Jahre nach Einführung der Pflegeversicherung sollen die Leistungen deutlich ausgeweitet werden. Gesundheitsminister Gröhe hat nun seinen Entwurf für die zweite Stufe der Reform vorgelegt. Sie wird teurer. Berlin (dpa) - Für die Pflegereform ist mehr Geld als bisher angenommen nötig, damit Pflegebedürftige nicht schlechter gestellt werden. Für die Überleitung in das neue System des zweiten Pflegestärkungsgesetzes veranschlagt Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) einmalig weitere 4,4 Milliarden Euro. Das Geld soll aus den Rücklagen der Pflegeversicherung kommen, die heute bei 6,6...

Mehrheit für Bürgerversicherung - Streit über starkes Kostenplus

Die Gesundheitskosten dürften weiter stark steigen - doch wer soll das bezahlen? Zwei Monate vor der Wahl streiten CDU und SPD über die Milliarden für die Krankenkassen. Die Kassen warnen vor Willkür. Berlin (dpa) - Die Mehrheit der Bundesbürger ist nach einer neuen Umfrage für die Einführung einer Bürgerversicherung. Zwei Monate vor der Bundestagswahl entzündete sich an der künftigen Finanzierung steigender Gesundheitskosten ein Streit zwischen CDU und SPD. Die gesetzlichen Krankenkassen mahnten die Politik, die aus ihrer Sicht teils willkürliche Finanzierung der Kassen zu...

Resilienztraining Haus am Beerenpfuhl

© Copyright-Informationen Foto: SilviaJansen/iStock.com (Fenster schließen) BKK VBU: Haus am Beerenpfuhl Fachkräftemangel, hoher Krankenstand: Unter dem Motto „Wer pflegt die Pflege?“ führt die BKK·VBU zusammen mit der AHAB-Akademie – Institut für Mitarbeiter- und Firmengesundheit UG im Pflegewohnzentrum Kaulsdorf-Nord (Berlin) bei den Mitarbeiter*innen gesundheitsfördernde Maßnahmen durch, die die seelische Widerstandskraft und die damit verbundene Fähigkeit stärken, schwierige Arbeits- und Lebenssituationen ohne große Beeinträchtigung zu meistern.   Ziel: langfristige Verhaltens- und...

Resilienztraining Haus am Beerenpfuhl

© Copyright-Informationen Foto: SilviaJansen/iStock.com (Fenster schließen) BKK VBU: Haus am Beerenpfuhl Fachkräftemangel, hoher Krankenstand: Unter dem Motto „Wer pflegt die Pflege?“ führt die BKK·VBU zusammen mit der AHAB-Akademie – Institut für Mitarbeiter- und Firmengesundheit UG im Pflegewohnzentrum Kaulsdorf-Nord (Berlin) bei den Mitarbeiter*innen gesundheitsfördernde Maßnahmen durch, die die seelische Widerstandskraft und die damit verbundene Fähigkeit stärken, schwierige Arbeits- und Lebenssituationen ohne große Beeinträchtigung zu meistern.   Ziel: langfristige Verhaltens- und...

Arzt im Klinikalltag: «Die Situation ist prekär»

Viele Patienten, lange Schichten, erschöpfte Ärzte: Aus Sicht des Marburger Bundes sind die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern alles andere als gut. Wie sieht der Alltag eines Klinikarztes aus? Stuttgart (dpa) - In manchen Wochen kommt Johannes Wetzel noch nicht einmal mit der gesetzlichen Höchstarbeitszeit von 48 Stunden hin. Wenn man das Arbeitspensum in der Klinik erfüllen wolle, müsse man nach der Schicht oftmals länger bleiben, sagt der Mediziner, der seinen richtigen Namen und auch seinen Arbeitsplatz in Baden-Württemberg lieber nicht nennen möchte. Teilweise...