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Kabinett beschließt höhere Pflegebeiträge ab 2019

Berlin (dpa) - Die Bundesbürger müssen sich ab dem Jahreswechsel auf höhere Beiträge zur Pflegeversicherung einstellen. Zum 1. Januar 2019 soll der Satz um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens steigen, wie das Bundeskabinett am Mittwoch beschloss. Beitragszahler ohne Kinder müssen künftig 3,3 Prozent zahlen. Erwartet werden insgesamt jährliche Mehreinnahmen von 7,6 Milliarden Euro. Die Anhebung soll die Finanzen der Pflegekassen stabilisieren, denen angesichts von immer mehr Pflegebedürftigen ein Milliardendefizit droht. Außerdem plant die Koalition Maßnahmen gegen die Personalnot...

DGB fordert Umsteuern bei Gesundheitskosten

Berlin (dpa) - Angesichts steigender Krankenkassen-Beiträge hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ein Umsteuern bei den Gesundheitskosten gefordert. «Die Kosten im Gesundheitsbereich werden bis 2019 um 3,5 Milliarden Euro steigen», sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Das Fatale ist, dass das einzige Ventil für die Kostensteigerungen die Zusatzbeiträge sind, die allein die Arbeitnehmer belasten.» Nötig sei die Rückkehr zu einer «gerechten Verteilung» der Lasten. «Die Arbeitgeber müssen wieder paritätisch beteiligt werden»,...

Gesundheitsminister Gröhe bezweifelt Beitragsanstieg durch Reformen

Kiel (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat Vorwürfe der Krankenkassen zurückgewiesen, mit Strukturreformen höhere Kassenbeiträge zu verursachen. «Ich warne davor, jetzt Horrorszenarien zu malen», sagte Gröhe am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur am Rande des Medizinischen Fakultätentages in Kiel. Die Kassen hatten beklagt, dass die von der Regierung geplanten Reformen - etwa der Umbau der ambulanten Versorgung und die Krankenhausreform - nur über eine Erhöhung der Zusatzbeiträge finanziert werden könnten. «Wir haben die nachhaltige Finanzierbarkeit im Blick», sagte...

Linke warnt vor Abbau von Krankenkassen-Rücklagen

Berlin (dpa) - Die Linke im Bundestag hat vor einem Abbau von Milliarden-Rücklagen der gesetzlichen Krankenversicherung gewarnt. Mit einem entsprechenden Vorstoß wolle Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorhandenes Geld lieber auszahlen, statt es für bessere Kassenleistungen einzusetzen, kritisierte der Linke-Fachpolitiker Achim Kessler am Montag. «Dabei brauchen wir jeden Euro für die Krankenhauspflege und die Abschaffung der Zuzahlungen zu Medikamenten, Zahnersatz und Brillen.» Vom Bund der Steuerzahler bekam der Minister dagegen Unterstützung für geforderte Beitragssenkungen. ...

Statement BKK Dachverband: Kabinettsentwurf GKV-FKG muss jetzt kommen!

„Seit Monaten wird angekündigt, dass aus dem Referentenentwurf für ein Gesetz für einen fairen Kassenwettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FKG) ein Gesetzentwurf wird. Seit Wochen steht dieses immer wieder auf der Tagesordnung des Bundeskabinetts. So zuletzt für den 25.09.2019. Doch wieder tut sich heute nichts. Der Oktober soll es nun bringen. Damit kann das GKV-FKG bei normaler parlamentarischer Befassung in diesem Jahr nicht mehr durch den Bundestag verabschiedet werden. Erfolgt dies erst im Jahr 2020, sind die RSA-Wirkungen wahrscheinlich nur in Teilen im Jahr 2021...

Pflegebeitrag soll steigen - Arbeitgeber fordern Beitragsbremse

Die Gesellschaft wird älter - die Kosten für die Pflege steigen. Also klettern auch die Beiträge. Die Wirtschaft macht sich Sorgen, wohin die Reise längerfristig geht. Berlin (dpa) - Die Beitragszahler sollen ab 1. Januar 2019 tiefer für die Pflegeversicherung in die Tasche greifen müssen. Das Bundeskabinett will dafür an diesem Mittwoch eine Erhöhung des Beitragssatzes um 0,5 Prozentpunkte beschließen. Derzeit liegt er bei 2,55 Prozent des Bruttoeinkommens, für Beitragszahler ohne Kinder bei 2,8 Prozent. Der Pflegebeitrag erhöht sich somit bei einem Bruttolohn von 2000 Euro im kommenden...

Pflegebeitrag steigt - Kritiker vermissen «Gesamtkonzept»

Für die Pflegeversicherung müssen die Menschen bald tiefer in die Tasche greifen. Doch absehbar ist schon heute, dass das Geld nicht sehr lange reichen wird. Berlin (dpa) - Auf die Bundesbürger kommen zum Jahresbeginn höhere Beiträge zur Pflegeversicherung zu. Zum 1. Januar 2019 soll der Satz um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens steigen, wie das Bundeskabinett am Mittwoch beschloss. Beitragszahler ohne Kinder müssen künftig 3,3 Prozent zahlen. Der Pflegebeitrag erhöht sich somit bei einem Bruttolohn von 20000 Euro im kommenden Jahr um 100 Euro, wobei Arbeitnehmer und -geber...

Studie: Pflegebeitrag muss weiter steigen - Unmut bei Altenpflegern

Immer mehr Pflegebedürftige lassen den Bedarf an motivierten Pflegekräften weiter steigen. Eine neue Erhebung zeigt: Die Versicherten müssen dafür künftig wohl deutlich tiefer in die Tasche greifen. Berlin (dpa) - Angesichts immer zahlreicherer Pflegebedürftiger muss der Beitragssatz der Pflegeversicherung einer neuen Studie zufolge bis zum Jahr 2045 von 3,05 auf 4,25 Prozent steigen. Das wären für ein heutiges Durchschnittseinkommen fast 550 Euro mehr im Jahr, wie die Bertelsmann Stiftung am Mittwoch in Gütersloh mitteilte. Eingerechnet dabei ist, dass es mehr...

Kassen: Geplante Beitragsanhebung in der Pflege reicht nicht

Kremmen (dpa) - Die geplante Erhöhung der Pflegebeiträge reicht aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nicht aus, um deutlich steigende Kosten in den kommenden Jahren aufzufangen. Die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgesehene Anhebung des Beitragssatzes um 0,3 Prozentpunkte zum 1. Januar 2019 sei «extrem auf Kante gerechnet», sagte der Vorstand des GKV-Spitzenverbands, Gernot Kiefer, am Dienstag im brandenburgischen Kremmen. Bis 2022 sei ein zusätzlicher Finanzbedarf zu erwarten, der mindestens 0,5 Punkten entspreche. Generell sei ein ergänzender...

Krankenkassen: Reformen führen zu deutlichem Beitragsanstieg

Die gesetzlichen Krankenkassen beklagen erhebliche Belastungen durch die Reformen im Gesundheitswesen. Viele der mehr als 120 Kassen können dies wohl nur über höhere Beitrage stemmen. Sommerfeld (dpa) - Die Bundesbürger müssen in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Beitragsanstieg für ihre gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) rechnen. Die finanziellen Belastungen durch die geplanten Gesundheitsreformen sowie ein andauerndes, strukturelles Defizit bei Ausgaben und Einnahmen könnten viele Kassen nur durch höhere Zusatzbeiträge auffangen, sagte die Vorstandsvorsitzende des...