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DAK-Studie: Viele pflegende Angehörige fühlen sich überfordert

Berlin (dpa) - Pflege von Angehörigen ist immer noch Frauensache - doch deren Bereitschaft nimmt inzwischen ab. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Pflegereport 2015 der DAK-Gesundheit weiter hervorgeht, nehmen zu 90 Prozent Frauen diese Belastung auf sich. Ein Drittel der pflegenden Frauen sei berufstätig, davon ein Fünftel in Vollzeit. Immerhin steige die Zahl pflegender Männer inzwischen etwas an. Die pflegenden Angehörigen sind eine tragende Säule des deutschen Pflegesystems. Doch diese Säule ist sehr belastet, heißt es in dem Report, der sich dieses Mal auf die Lage der pflegenden...

DAK-Studie: Pflege von Angehörigen zu 90 Prozent Sache von Frauen

Berlin (dpa) - Die Pflege von Angehörigen ist immer noch Frauensache. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Pflegereport 2015 der Krankenkasse DAK-Gesundheit hervorgeht, nehmen zu 90 Prozent Frauen diese große Belastung auf sich. Ein Drittel der pflegenden Frauen sei berufstätig, davon wiederum ein Fünftel in Vollzeit. Viele pflegende Angehörige fühlten sich durch diese Aufgaben manchmal überfordert - sei es körperlich (50 Prozent), psychisch (68 Prozent) oder zeitlich (71 Prozent). Belastung und damit auch das Gefühl der Überforderung steigen dem Report der Krankenkasse zufolge, wenn...

DAK-Gesundheit lässt Beitrag auf 16,1 Prozent steigen

Berlin (dpa) - Die DAK-Gesundheit hebt ihren Beitragssatz im kommenden Jahr um 0,6 Prozentpunkte auf 16,1 Prozent an. Das beschloss der Verwaltungsrat der mit 6,1 Millionen Versicherten drittgrößten gesetzlichen Krankenkasse am Freitag in Berlin, wie die Versicherung mitteilte. Die Erhöhung müssen alleine die Versicherten über den Zusatzbeitrag schultern. Er steigt von 0,9 auf 1,5 Prozent. Der Anteil des Beitragssatzes, den Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils zur Hälfte bezahlen, ist gesetzlich festgeschrieben und liegt bei 14,6 Prozent.

DAK: Krankenversicherung muss weg vom reinen Preiswettbewerb

Berlin (dpa) - Die Krankenkasse DAK Gesundheit fordert eine Reform des reinen Preiswettbewerbs unter den gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Ein solcher Wettbewerb komme vor allem den 80 Prozent der zumeist jungen, gesunden Versicherten zugute - zulasten der zumeist älteren, chronisch Kranken, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Krankenkasse, Herbert Rebscher, am Montag in Berlin. Letztlich schwäche er das Solidarsystem der GKV. Nach Rebschers Worten ist mehr Wettbewerb um die besseren Versorgungslösungen für Kranke nötig. Dazu seien vor allem Anreize für Krankenkassen erforderlich, deren...

DAK will Neuausrichtung des Krankenkassen-Wettbewerbs

Berlin (dpa) - Die Krankenkasse DAK Gesundheit will den derzeitigen, vor allem auf den Preis zielenden Wettbewerb unter den gesetzlichen Kassen reformieren. Der Wettbewerb sei kein Selbstzweck, sondern müsse die Suche nach besseren Versorgungsverträgen zum Ziel haben, erklärte der DAK-Vorstandsvorsitzende Herbert Rebscher am Montag in Berlin. Die DAK schlägt ein eigenständiges Krankenkassenbudget für Forschung und Entwicklung vor, das Innovationen finanziell ermöglichen soll. Als Größenordnung werden nach einem Gutachten des IGES-Instituts 0,5 Prozent des gesamten Beitragsaufkommens in der...

DAK-Studie: Millionen dopen am Arbeitsplatz

Termindruck, Stress und Angst um den Job - immer mehr Berufstätige greifen zu Beruhigungspillen oder Aufputschmitteln. Doch ein Experte warnt: «Wunderpillen gibt es nicht.» Berlin (dpa) - Stress und Leistungsdruck treiben immer mehr Menschen zum Doping am Arbeitsplatz. Bis zu fünf Millionen Beschäftigte putschen sich nach Schätzungen der Krankenkasse DAK manchmal mit verschreibungspflichtigen Medikamenten auf. Regelmäßig dopen sich den Zahlen nach knapp eine Million Berufstätige. Männer bevorzugen Aufputschmittel, Frauen Beruhigungspillen. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2015 der...

DAK: Drei Millionen nehmen Aufputschmittel am Arbeitsplatz

Berlin (dpa) - Knapp drei Millionen Beschäftigte haben sich nach einer Studie mit Medikamenten aufgeputscht, um den Leistungsdruck im Beruf besser auszuhalten. «Doping am Arbeitsplatz» nahm in den vergangenen sechs Jahren um zwei Prozentpunkte auf 6,7 Prozent der Beschäftigten zu. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2015 der DAK-Gesundheit hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Die Krankenkasse geht von einer Dunkelziffer von bis zu zwölf Prozent aus, so dass schon fünf Millionen Beschäftigte einmal leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Substanzen zum sogenannten...

DAK sieht Trendwende beim «Komasaufen» junger Menschen

Immer mehr Jugendliche trinken Alkohol bis der Arzt kommt - das wurde jahrelang beklagt. Nun zeichnet sich eine Trendwende ab. Zeigt die Aufklärung über die Gefahren von Bier, Wein und Schnaps Wirkung? Hamburg (dpa) - Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in die Klinik kommen, ist nach Informationen der DAK-Gesundheit rückläufig. Im Jahr 2013 seien in 9 der 16 Bundesländer weniger Fälle von sogenanntem Komasaufen gezählt worden als im Vorjahr, teilte die Krankenkasse am Mittwoch in Hamburg mit. Die vorläufige Angaben der statistischen Landesämter...

Wie depressiv sind die Deutschen? - Studie wird vorgestellt

Berlin (dpa) - Depressionen oder Angstattacken: Unter welchen psychischen Problemen die Deutschen besonders häufig leiden, soll am Dienstag (11.00 Uhr) der DAK-Psychoreport offenlegen. Dazu hat das Berliner IGES Institut die Daten zur Arbeitsunfähigkeit aller berufstätigen DAK-Versicherten analysiert. Den Angaben zufolge sind das rund 2,6 Millionen Menschen. Die Erhebung beleuchtet auch, wer besonders betroffen ist und welche Rolle der Wohnort dabei spielt. Ersten Angaben zufolge werden immer mehr Deutsche wegen psychischer Probleme krankgeschrieben. Jeder 20. Arbeitnehmer ist betroffen.

Immer mehr Väter bleiben mit krankem Kind zu Hause

Hamburg (dpa) - Wenn ihr Kind krank ist, bleiben immer mehr Väter zu Hause. Innerhalb der letzten fünf Jahre habe sich ihr Anteil nahezu verdoppelt, teilte die DAK-Krankenkasse am Donnerstag in Hamburg mit. Rund 90 000 DAK-Versicherte reichten 2014 Anträge für das sogenannte Kinderpflege-Krankengeld ein, fast 20 Prozent der Antragsteller waren Väter. 2009 waren es nur 10 Prozent. Das gehe aus einer aktuellen Statistik der DAK hervor. «Auch wenn die Frauen immer noch deutlich öfter zu Hause bleiben, zeigt die moderne Familienpolitik langsam Wirkung», sagte DAK-Pressesprecher Jörg Bodanowitz. ...