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«FAZ»: Zwei von drei Krankenkassen haben Beitragssatz angehoben

Berlin (dpa) - Zwei Drittel der allgemein zugänglichen gesetzlichen Krankenkassen haben nach einem Pressebericht zum Jahreswechsel ihren Beitrag angehoben. Das berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Samstag) auf Grundlage der vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen veröffentlichen Beitragsliste. Demnach werden 59 von 88 bundes- oder landesweit geöffneten Kassen teurer. Die Spreizung reicht nun von 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens bei der Metzinger BKK bis 16,3 Prozent bei der BKK Viactiv. 20 Kassen liegen über dem Durchschnitt von 15,7 Prozent. Unter den großen steigt der...

DGB fordert Umsteuern bei Gesundheitskosten

Berlin (dpa) - Angesichts steigender Krankenkassen-Beiträge hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ein Umsteuern bei den Gesundheitskosten gefordert. «Die Kosten im Gesundheitsbereich werden bis 2019 um 3,5 Milliarden Euro steigen», sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Das Fatale ist, dass das einzige Ventil für die Kostensteigerungen die Zusatzbeiträge sind, die allein die Arbeitnehmer belasten.» Nötig sei die Rückkehr zu einer «gerechten Verteilung» der Lasten. «Die Arbeitgeber müssen wieder paritätisch beteiligt werden»,...

Forscher beraten über Therapien gegen Internetsucht bei Jugendlichen

Hamburg (dpa) - Über die Abhängigkeit von Kindern und Jugendlichen von Internet, Smartphone und Computer wird viel diskutiert - so auch bei einem Kongress von rund 600 Suchtforschern am Montag in Hamburg. Laut einer Analyse der Krankenkasse DAK und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf lassen sich 2,6 Prozent der 12- bis 17-Jährigen in Deutschland als abhängig von Sozialen Medien einstufen. Betroffen sind demnach rund 100 000 Jungen und Mädchen. «Diese Jugendlichen sind schon in großen Nöten», sagte der Hamburger Suchtforscher und...

Weitere Krankenkassen starten digitale Gesundheitsakte

Bei Ärzten und Kliniken gibt es jede Menge Daten - von Röntgenbildern bis zu Impfangaben. Seit langem laufen Bemühungen, Infos zum Nutzen von Patienten zu verknüpfen. Die Palette der Anwendungen wird größer. Berlin (dpa) - Mehr und mehr Krankenkassen starten digitale Angebote mit Gesundheitsdaten - noch vor genauen Plänen der Bundesregierung für eine elektronische Patientenakte. Mehrere gesetzliche und private Kassen stellten am Dienstag eine gemeinsame App vor, über die etwa Befunde, Laborwerte und Notfalldaten gespeichert und abgerufen werden können. Hinter dem Angebot stehen...

Zahl des Monats Februar 2016

bkk_zahl_des_monats_februar_2016_download Zahl des Monats Februar 2016 © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de In dieser Form und mit dieser Datendichte ist der Gesundheitsbericht einzigartig in Deutschland. Neben den Mitgliedskassen des BKK Dachverbandes, haben sich fünf anderen gesetzliche Krankenkassen (AOK Nordost, DAK, IKK Brandenburg und Berlin, Knappschaft, TK), sowie die DGUV und die DRV Berlin-Brandenburg am 3. länderüber- greifenden Gesundheitsbericht Berlin-Brandenburg beteiligt. Insgesamt wurden so Gesundheitsdaten von etwa 1,6 Millionen Menschen in die Auswertung...

Umfrage: Krebs ist die am meisten gefürchtete Krankheit

Hamburg (dpa) - Die weitaus meisten Deutschen sind mit ihrer Gesundheit zufrieden, doch viele fürchten sich nach einer aktuellen Umfrage vor allem vor Krebs. Wie eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit ergab, haben 69 Prozent Angst, an einem bösartigen Tumor zu erkranken. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Alzheimer oder Demenz sowie schwere Unfälle sind für knapp die Hälfte der Befragten (jeweils 49 Prozent) die größten Angstmacher. Ihren gegenwärtigen Gesundheitszustand schätzen 88 Prozent der Befragten als gut oder sehr gut ein, wie die...

Nachfrage nach medizinischem Cannabis steigt rasant

Frankfurt/Main (dpa) - Ein Jahr nach der Freigabe lassen sich immer mehr Patienten in Deutschland Behandlungen mit medizinischem Cannabis verschreiben. So verzeichnen die Apotheken eine rasant wachsende Zahl eingereichter Cannabis-Rezepte. 2017 seien schon 44 000 Einheiten Blüten zulasten der gesetzlichen Krankenkassen ausgegeben worden, teilte der Branchenverband ABDA der Deutschen Presse-Agentur mit. «Die Tendenz war von Quartal zu Quartal steigend, sowohl bei Rezepten als auch bei den Abgabeeinheiten», erklärte Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekenkammer. Hätten die...

Bericht: Gesetzliche Kassen machen 2017 ein Plus von 3,1 Milliarden

Berlin (dpa) Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr nach einem Zeitungsbericht einen Überschuss von 3,1 Milliarden Euro erzielt. Damit stiegen die Rücklagen und Reserven der noch 110 Kassen auf 19 Milliarden Euro, schreibt die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Donnerstag). Zusammen mit den von Fachleuten auf 9 Milliarden Euro kalkulierten Rücklagen im Gesundheitsfonds ergebe sich eine Gesamtreserve im Gesundheitssystem von 28 Milliarden Euro. «Der Gesetzlichen Krankenversicherung geht es so gut wie lange nicht mehr», sagte der AOK-Bundesvorsitzende Martin Litsch der...

Heil- und Hilfsmittel: Dumpingvorwurf gegen Krankenkassen

Frankfurt/Main (dpa) - Mehrere Krankenkassen stehen im Verdacht, bei der Versorgung ihrer Versicherten mit Heil- und Hilfsmitteln zu sehr auf den Preis und zu wenig auf die Qualität zu schauen. Nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Montag) ermittelt die Aufsicht gegen mehrere große Ersatzkassen. «Gegenstand der aufsichtsrechtlichen Prüfung sind Verträge zur Versorgung mit Beatmungs-, Atemtherapiegeräten und zur Stomaversorgung«, sagte der Präsident des Bundesversicherungsamtes, Frank Plate, dem Blatt. Der Bundestag hatte erst im Februar 2017 das Heil- und ...

Experten warnen: Schlafstörungen in Deutschland auf dem Vormarsch

Ulm (dpa) - Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter Schlafstörungen. Die Folgen für die Betroffenen, aber auch für die Allgemeinheit insgesamt, seien gravierend, warnt die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Aus Anlass des «Aktionstages für erholsamen Schlaf» am Mittwoch (21. Juni) verweist die DGSM auf eine Erhebung der Krankenkasse DAK: Demnach haben seit 2010 Schlafstörungen bei Berufstätigen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren um 66 Prozent zugenommen. Vier von fünf Arbeitnehmern fühlen sich derzeit betroffen. Zu den gefährlichen...