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Internationaler Tag der Pflegenden: Ruf nach besserer Bezahlung

Der Regierungsbeauftragte Laumann will endlich eine Aufwertung des Pflegeberufs. Wertschätzung schlägt sich vor allem in besserer Bezahlung nieder, weniger in Sonntagsreden. Berlin (dpa) - Der Sozialverband VdK hat endlich mehr Personal und eine bessere Bezahlung in der Pflege verlangt. Nur so könne eine gute Pflege gewährleistet werden, erklärte Verbands-Präsidentin Ulrike Mascher am Dienstag in Berlin anlässlich des «Internationalen Tages der Pflegenden». «Der Alltag in der Pflege ist aufgrund von Personalmangel häufig gekennzeichnet von Zeitdruck, hoher Arbeitsbelastung und Überstunden....

Laumann: Bürokratie in der Pflege ist Motivationskiller

Berlin (dpa) - Pflegepersonal soll von Dokumentationspflichten entlastet werden und damit mehr Zeit für die Patienten bekommen. Bisher müssten in der Pflegedokumentation viel zu viele Abläufe festgehalten werden, die im Alltag ganz normal seien, sagte der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), am Montag in Berlin. Künftig solle die Dokumentation auf das «wirklich Notwendige» beschränkt werden. So müsse nicht unbedingt aufgeschrieben werden, dass ein Pflegebedürftiger ausreichend Flüssigkeit zu sich nehme, solange er kein Fieber habe. Künftig solle in dem Fall...

Sozialverband fordert Nachbesserung an Gröhes Pflege-Plänen

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung sollte aus Sicht des Sozialverband VdK Deutschland verhindern, dass künftige Pflegebedürftige durch die geplante Pflegereform schlechter gestellt werden. Dafür gebe es genügend finanziellen Spielraum, sagte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Hintergrund ist die für 2017 angekündigte Umstellung von drei Pflegestufen auf fünf Pflegegrade. Es ist ein Reformplan von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Jeweils 27 Prozent der Heimbewohner in den Pflegestufen 1 und 2 dürften unter den geplanten Bestimmungen weniger Geld...

Studie: Viele Verlierer durch geplante Pflegereform

Berlin (dpa) - Durch die geplante Pflegereform könnten viele Menschen, die künftig pflegebedürftig werden, weniger Geld bekommen als nach den heute noch gültigen Regeln. Jeweils 27 Prozent der Heimbewohner in den Pflegestufen 1 und 2 dürften unter den neuen Regeln schlechter abschneiden, als es nach dem jetzt geltenden Gesetz der Fall wäre. Das geht aus einer Studie der Universität Bremen zu den möglichen Auswirkungen der Reform hervor, die der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin vorlag. Die «Süddeutschen Zeitung» (Freitag) und «Bild plus» berichteten zuerst darüber. 31 Prozent der Stufe 1...

Pflegeversicherung hat Rücklagen von 6,6 Milliarden Euro

Sommerfeld (dpa) - Die Pflegeversicherung hat derzeit Rücklagen von rund 6,6 Milliarden Euro. Dies teilte der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am Dienstag in brandenburgischen Sommerfeld zur finanziellen Situation der Versicherung Ende 2014 mit. Die Rücklagen seien seit 2005 kontinuierlich angestiegen, unter anderem aufgrund der guten Konjunktur. Zuletzt wurde der Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,3 Punkte auf 2,35 Prozent angehoben. Das ergibt den Angaben zufolge zusätzliche Einnahmen von 3,6 Milliarden Euro jährlich. Die Koalition plant eine weitere Anhebung um...

Pflegebranche sucht trotz Personalmangels kaum Kräfte im Ausland

Deutschland gehen die Pflegekräfte aus: Schon jetzt klagen Heime, Kliniken und Pflegedienste über Probleme, freie Stellen zu besetzen. Im Ausland nach Fachkräften zu suchen, ist dabei trotzdem für die meisten keine Option, wie eine aktuelle Befragung zeigt. Gütersloh (dpa) - Die Pflegebranche sucht trotz des bereits spürbaren Fachkräftemangels nur sehr zögerlich Mitarbeiter im Ausland. Eine am Montag in Gütersloh vorgestellte Befragung der Bertelsmann-Stiftung ergab, hat nur ein Sechstel der Pflegebetriebe bislang versucht, im Ausland Fachkräfte zu rekrutieren. Mehr als die Hälfte (59...

Verband: Lippenstifte, Make-up und Nagellack liegen im Trend

Frankfurt/Main (dpa) - Lippenstifte und Nagellack sind gefragt, Aftershaves und Enthaarungsmittel dagegen weniger. Das zeigen die jüngsten Zahlen des Branchen-Industrieverbands IKW für den Körperpflege- und Waschmittelmarkt. Der IKW erwartet für 2014 einen Umsatz mit Schönheitspflegemitteln von nominal 13,01 Milliarden Euro, was einen Zuwachs von 1,6 Prozent gegenüber 2013 bedeutet. Unter den einzelnen Produkten legten vor allem Artikel der «dekorativen Kosmetik» zu, worunter Lippenstifte, Make-up oder Nagellack zu verstehen sind. Die Erlöse mit Haushaltspflegemitteln, wie Putz- und...

Verdi: Situation im Kieler Klinikum teils «haarsträubend»

Kiel (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi hält an ihrer Kritik an der Situation des Pflege- und Reinigungspersonals im Kieler Universitätskrankenhaus (UKSH) fest. «Seit 2010 wird das Personal im Pflegebereich sukzessive abgebaut», sagte Verdi-Gesundheitsexperte Steffen Kühhirt am Dienstag in Kiel. Rund 60 Prozent von 1864 Gefährdungsanzeigen von UKSH-Mitarbeitern im Jahr 2013 seien mit Arbeitsüberlastung begründet. «Haarsträubend» sei die Situation im privatisierten Bereich Service. Die Zahl der Reinigungskräfte reiche schlichtweg nicht aus, um wie vorgeschrieben die Räume reinigen und desinfizieren...

Gröhe: Ab 2016 halbe Milliarde aus Sozialkassen für Prävention

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Doch Diabetes, Herz-Kreislauf- oder psychische Erkrankungen nehmen zu. Ein Präventionsgesetz tut not. 2016 soll es endlich soweit sein. Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will künftig über Kranken- und Pflegeversicherung rund 510 Millionen Euro in die Gesundheitsprävention stecken. Das geht aus seinem Gesetzentwurf hervor, der am Freitag bekannt wurde und der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Mit dem Entwurf will er dem Vernehmen nach sicherstellen, dass auch Menschen aus sozial schwachen Schichten Zugang zu...

Regierung will bessere Gesundheitsversorgung für Migranten

Die Migranten in Deutschland kommen ins Rentenalter. Sollten sie medizinische oder pflegerische Hilfe brauchen, müssen kulturelle Unterschiede überwunden werden. Die Bundesregierung hat deshalb 2015 hier ein Schwerpunktthema gesetzt. Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will die Gesundheitsversorgung für Menschen mit Einwanderungshintergrund verbessern. Diese Mitbürger nähmen «seltener Gesundheits- und Pflegeleistungen in Anspruch, die ihnen zustehen», erklärte die Flüchtlings- und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD) am Dienstag in Berlin anlässlich der...