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Studie: Pflege durch osteuropäische Hilfskräfte nimmt zu

Pflegebedürftige wollen ungern ihre geliebten vier Wände verlassen. Doch Angehörigen fehlt oft die Zeit für die Betreuung. Aus diesem und weiteren Gründen ziehen in immer mehr Haushalten Hilfskräfte ein. Düsseldorf (dpa) - Pflegebedürftige in Deutschland werden zunehmend von Hilfskräften aus Osteuropa versorgt. In schätzungsweise 163 000 Privathaushalten lebt bereits eine osteuropäische Hilfskraft für eine «Rund-um-die-Uhr»-Betreuung eines Pflegebedürftigen, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht. Das...

Gröhe drängt Kliniken und Kassen auf Personaluntergrenze in Pflege

Eigentlich könnten sich die Kliniken aus einen millionenschweren Fördertopf bedienen, um mehr Pflegepersonal einzustellen. Doch offenbar muss Gesundheitsminister Gröhe per Gesetz nachhelfen. Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will Krankenhäuser und Krankenkassen verpflichten, personelle Untergrenzen für Pflegekräfte zu vereinbaren. Ein entsprechendes Gesetz will der CDU-Politiker im April ins Kabinett bringen. «Eine gute Versorgung im Krankenhaus setzt eine angemessene Personalausstattung voraus», sagte Gröhe der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstag). Die Regelungen,...

Gröhe rechnet mit Pflege-Ausbildungsreform noch vor der Wahl

Berlin (dpa) - Die Reform der Pflegeausbildung wird nach Einschätzung von Gesundheitsminister Hermann Gröhe noch in dieser Wahlperiode kommen. «Da bin ich sehr zuversichtlich», sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im ARD-«Morgenmagazin». «Einen Kompromiss schließt keiner mit sich selbst, da müssen mehr an einen Tisch, aber ich bin überzeugt, wir schaffen das.» Kern des Gesetzes ist die Zusammenlegung der Ausbildung für die Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege und deren inhaltliche Neuausrichtung. Besonders die Altenpflege soll damit aufgewertet werden. Das Kabinett hat die...

In der ambulanten Pflege sind 87 Prozent Frauen beschäftigt

Seit langem wird beklagt, dass Pflege ein klassischer Frauenberuf ist - auch weil es in der Branche viele schlecht bezahlte Teilzeitjobs gibt. Das Statistische Bundesamt belegt dies nun mit neueren Zahlen. Berlin (dpa) - Pflege ist ein Teilzeit- und Frauenjob. Die Linken-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann beklagte denn auch einen überproportional starken Zuwachs an Teilzeitstellen in der ambulanten Pflege. Dieser Pflegebereich sei eine der großen Wachstumsbranchen. «Aber von den über 170 000 Stellen, die in den letzten Jahren geschaffen wurden, waren fast 130 000 Teilzeitjobs», ...

Chirurgen warnen vor Gefahr für OP-Erfolge durch Pflegemangel

München (dpa) - Chirurgen warnen davor, dass ein Mangel an Pflegekräften Behandlungserfolge gefährden könnte. «Trotz der enormen Fortschritte in der Chirurgie gibt es in Deutschland erhebliche Defizite in der Patientenversorgung», sagte Tim Pohlemann, Präsident des 134. Chirurgenkongresses (21. März bis 24. März) in München. Auf dem Kongress wollen rund 6000 Teilnehmer unter anderem über neue OP-Techniken und die Weiterentwicklung ihres Faches diskutieren. Patienten würden immer schlechter vor- und nachversorgt. «Das entscheidet auch über eine höhere oder geringere Komplikationsrate.» ...

Weg für Reform der Pflegeberufe ist frei

Berlin (dpa) - Nach monatelangem Ringen ist der Weg für eine Reform der Pflegeberufe frei. Das teilten die stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Carola Reimann und Karl Lauterbach am Donnerstag in Berlin mit. Demnach soll künftig in allen Pflegeschulen die Ausbildung mit einer zweijährigen generalistischen Pflegeausbildung beginnen. Nach zwei Jahren sollen die Auszubildenden die generalistische Ausbildung fortsetzen oder den bisherigen Abschluss als Altenpfleger oder Kinderkrankenpfleger wählen können. Einen Einzelabschluss in der Krankenpflege soll es künftig nicht mehr geben....

Regierung will Pflege in Kliniken mit Millionensummen stärken

Kliniken könnten sich aus einen millionenschweren Fördertopf bedienen, um mehr Pflegepersonal einzustellen. Doch das funktioniert wohl nicht. Jetzt hilft Gesundheitsminister Gröhe nach. Berlin (dpa) - Krankenhäuser müssen künftig ausreichend Pflegepersonal etwa auf Intensivstationen oder im Nachtdienst einstellen. Eine entsprechende Regelung von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) verabschiedete das Kabinett am Mittwoch in Berlin, wie das Ministerium mitteilte. Danach werden die Bundesverbände der Krankenhäuser und Krankenkassen verpflichtet, Pflegepersonaluntergrenzen in...

Gröhe drängt Kliniken zu Personaluntergrenzen in der Pflege

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Hermann Gröhe will die Krankenhäuser verpflichten, ausreichend Personal für die «Pflege am Bett» einzustellen. «Eine gute Pflege und Versorgung im Krankenhaus kann nur mit einer angemessenen Personalausstattung gelingen», sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. «Mit verpflichtenden Pflegepersonaluntergrenzen in Krankenhausbereichen, in denen dies besonders notwendig ist, stärken wir die Patientensicherheit und verbessern zudem die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte im Krankenhaus.» Nach der neuen Regelung, die das Kabinett an diesem...

Stiftung Patientenschutz: Gröhe muss bei Pflege-TÜV einschreiten

Berlin (dpa) - Wegen Verzögerungen einer Reform des Pflege-TÜV hat die Deutsche Stiftung Patientenschutz Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zum Einschreiten aufgefordert. «Für diese Misere ist die Bundesregierung verantwortlich», sagte Vorstand Eugen Brysch am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Seit Jahren wird hinter den Kulissen des Gesundheitswesens um eine Reform des Pflege-TÜV gerungen, weil die Noten für die Heime kaum aussagekräftig sind. Der Gesetzgeber gab den Pflegeanbietern und Pflegekassen 2015 auf, ein neues Heim-Bewertungsverfahren als Ersatz ...

Mindestlohn in der Pflege steigt - Bis zu 11,35 Euro

Berlin (dpa) - Der Mindestlohn für Pflegekräfte steigt bis Anfang 2020 in mehreren Schritten auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten. Eine entsprechende Verordnung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) passierte am Mittwoch das Bundeskabinett in Berlin. Derzeit beträgt der Mindestlohn-Satz für Pflegekräfte 10,20 Euro in Westdeutschland und 9,50 Euro im Osten. Zum 1. Januar 2018 soll er auf 10,55 Euro (Westen) beziehungsweise 10,05 Euro (Osten) steigen. Die Lohnuntergrenze in der Pflege betrifft rund 908 000 Beschäftigte. Wenn Privathaushalte als ...