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Grippewelle ebbt langsam ab - bisher fast 1000 registrierte Tote

Berlin (dpa) - Die Grippewelle in Deutschland hat ihren Höhepunkt überschritten. In der zwölften Kalenderwoche (19. bis 25. März) registrierte das Robert Koch-Institut 25 216 bestätigte Influenzafälle. Das waren nur noch rund halb so viele wie zwei Wochen zuvor (54 151), teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza mit. Am stärksten betroffen ist noch der Osten Deutschlands, in allen anderen Regionen gingen die Ansteckungszahlen inzwischen zurück. In dieser Grippesaison erkrankten insgesamt nachweislich rund 300 000 Menschen. Die Krankheitsfälle liegen in der Realität jedoch deutlich höher. Denn...

BKK Dachverband: Franz Knieps als Vorstand des BKK Dachverbandes wiedergewählt

Der alte Vorstand ist auch der neue Vorstand des BKK Dachverbandes. Ein-stimmig mit Wirkung zum 1. Juli 2018 wurde heute Franz Knieps als Vorstand des BKK Dachverbandes vorzeitig bestätigt. Damit steht er für weitere fünf Jahre an der Spitze des BKK Dachverbandes e. V. Gewählt wurde Knieps auf einer Sitzung des Aufsichtsrates. „Dieses Ergebnis ist der Ausdruck großer Wertschätzung. Nahezu alle Krankenkassen erleben derzeit bewegte Zeiten. Strukturelle Veränderungen und die damit verbundenen Anpassungen in den Unternehmen sind in vollem Gange. Daher setzen wir mit unserer Entscheidung auf die...

Zahl des Monats Dezember 2017

HALBZEIT FÜR DEN INNOVATIONSFONDS Die Qualität der medizinischen Versorgung in Deutschland ist hoch. Um in dem immer komplexer werdenden Gesundheitssystem nicht den Anschluss zu verlieren und eine gleichbleibend hohe Qualität zu sichern, aber auch die Defizite zu beseitigen, hat die Bundesregierung den Innovationsfonds gesetzlich eingeführt. Seit 2016 werden darüber Projekte gefördert die die Versorgung verbessern sollen und das Potential haben, bei positiver Evaluation in die Regelversorgung aufgenommen zu werden. Nach 2 Jahren Laufzeit wurden zahlreiche Projekte über den...

Immer mehr Väter bleiben mit krankem Kind zu Hause

Hamburg (dpa) - Wenn ihr Kind krank ist, bleiben immer mehr Väter zu Hause. Innerhalb der letzten fünf Jahre habe sich ihr Anteil nahezu verdoppelt, teilte die DAK-Krankenkasse am Donnerstag in Hamburg mit. Rund 90 000 DAK-Versicherte reichten 2014 Anträge für das sogenannte Kinderpflege-Krankengeld ein, fast 20 Prozent der Antragsteller waren Väter. 2009 waren es nur 10 Prozent. Das gehe aus einer aktuellen Statistik der DAK hervor. «Auch wenn die Frauen immer noch deutlich öfter zu Hause bleiben, zeigt die moderne Familienpolitik langsam Wirkung», sagte DAK-Pressesprecher Jörg Bodanowitz. ...

Kinderhospizverein: Schwer kranke Kinder sind immer noch Tabuthema

Olpe (dpa) - Schwer kranke Kinder sind nach Ansicht des Deutschen Kinderhospizvereins immer noch ein Tabuthema. Freunde, Nachbarn und das Umfeld betroffener Familien zögen sich häufig aus Unsicherheit zurück, sagte Vereinsgeschäftsführer Martin Gierse am Montag in Olpe (Nordrhein-Westfalen). Darunter litten dann nicht nur die Eltern und die erkrankten Kinder, sondern auch Geschwiste Der Begriff «Hospiz» sei bei den meisten Menschen immer noch mit einem kurz bevorstehenden Tod verknüpft, sagte Gierse. Die Hospizarbeit leiste jedoch mehr: «Wir begleiten Familien, die eine Diagnose bekommen...

BKK Dachverband: Monatliche Schwankungen beim Krankenstand fast ausschließlich aufgrund Atemwegserkrankungen – höchste Werte im I. und IV. Quartal 2016

Abb.3 Quelldaten Abb.3 Monatliche Krankenstände der beschäftigten Pflichtmitglieder nach ausgewählten Berufsgruppen (Berichtsjahr 2016) Berufsgruppe Berichtsmonat Januar Feburar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Informatik-, Informations- und Kommunikationstechnologieberufe 2.54 3.15 2.98 2.60 2.07 2.15 2.19 2.01 2.19 2.58 2.69 2.60 Verkehrs- und Logistikberufe (außer Fahrzeugführung) 6.14 7.29 6.81 6.32 5.53 5.75 5.73 5.37 5.83 6.32 6.76 6.49 Reinigungsberufe 6.79 8.08 7.38 6.95 6.20 6.50 6.11 5.64 6.17 6.70 7.35 7.03 Berufe in...

Huml kritisiert Monopol des GKV-Spitzenverbands brechen

Berlin/München (dpa) - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat den Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) als realitätsfern und zentralistisch kritisiert. «Das Monopol des GKV-Spitzenverbands auf Bundesebene hat sich nicht bewährt», sagte die CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Der GKV-Spitzenverband ist die Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Vom GKV-Spitzenverband abgeschlossene Verträge gelten für alle Krankenkassen, deren Landesverbände und damit praktisch für alle 70...

Zeit für Grippeschutz-Impfung beginnt

Berlin (dpa) - Vor Beginn der Grippe-Saison sollten sich Risikogruppen wie Menschen ab 60, chronisch Kranke und Schwangere gegen die Infektionserkrankung impfen lassen. 14 Millionen Impfdosen seien bereits freigegeben, teilte das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) am Mittwoch mit. Empfohlen wird die Influenza-Schutzimpfung auch Menschen, die in Medizin und Pflege arbeiten. Als optimaler Impfzeitpunkt gelten Oktober und November. Bis ein ausreichender Schutz aufgebaut ist, dauert es bis zu 14 Tage. In der vergangenen Saison 2015/16 gab es laut Robert Koch-Institut (RKI) geschätzt 4,1...

Kassenärzte: Es gibt 500 Kliniken zu viel in Deutschland

Düsseldorf (dpa) - In Deutschland gibt es nach Ansicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung 500 Krankenhäuser zu viel. «Heute gibt es über 2000 Krankenhäuser. So viele brauchen wir sicher nicht. Schaut man ins Ausland, würde eine Zahl von 1500 wohl ausreichen», sagte Vorstandschef Andreas Gassen der «Rheinischen Post» (Montag). Jeder vierte Fall, der im Krankenhaus behandelt werde, gehöre eigentlich in den ambulanten Bereich. «Man sollte die überflüssigen Kliniken vom Netz nehmen und die Mittel und Ressourcen in andere Häuser und die ambulante Versorgung umleiten, um dort Pflegenotstand...

Gesundheitsausgaben steigen - Patienten zahlen aber weniger

Wiesbaden (dpa) - Die Ausgaben für Gesundheit steigen stärker als die Wirtschaftsleistung Deutschlands. Das berichtete das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden. Jeder zehnte Euro fließt in diesen Sektor. 2013 waren das 3910 Euro pro Bürger. Insgesamt betrugen die Gesamtgesundheitsausgaben 314,9 Milliarden Euro, vier Prozent mehr als 2012. Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt lag bei 11,2 Prozent - Tendenz steigend: 2012 waren es 11,0 Prozent, 2011 10,9 Prozent. «Der leichte Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist durch den stärkeren Anstieg der Gesundheitsausgaben im Vergleich zur...