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Koalition einigt sich auf Programm für mehr Pflegekräfte

Berlin (dpa) - Die große Koalition hat sich auf Eckpunkte geeinigt, um angesichts des Personalnotstands in der Pflege für zusätzliche Stellen und bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Mittwoch in Berlin, das Programm habe ein Volumen von jährlich rund einer Milliarde Euro, die überwiegend von der gesetzlichen Krankenversicherung zu finanzieren seien. So sollen in der Altenpflege gestaffelt nach Größe der Einrichtung 13 000 zusätzliche Stellen geschaffen werden - im Koalitionsvertrag waren noch 8000 genannt. Das Paket soll zum 1. Januar 2019...

Spahn: Zusätzliches in der Pflege kostet auch zusätzlich

Berlin (dpa) - Wegen zunehmender Leistungen der Pflegeversicherung sind laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) höhere Beiträge unvermeidbar. Es sei ja gewollt, dass Pflegebedürftige und Angehörige von der Gesellschaft mehr unterstützt werden als bisher, sagte Spahn am Freitag im Bundestag. Deswegen zeige sich, «dass Zusätzliches eben auch zusätzlich kostet». So gebe es beispielsweise mehr Hilfen für Demenzkranke. Eins zeichne sich insgesamt schon ab, wie man auch ehrlich sagen müsse: «Der Pflegeversicherungsbeitrag wird erhöht werden müssen, spätestens ab dem nächsten Jahr.»...

Pflegeversicherten droht Beitragserhöhung um 0,2 Prozentpunkte

Die Altenpflege ächzt unter dem Mangel an Personal. Die Koalition verspricht Hilfe für die Heime. Doch schon die jüngsten Pflegereformen treiben die Beiträge wohl spürbar in die Höhe. Berlin (dpa) - Die Pflegeversicherten in Deutschland müssen sich auf eine Beitragserhöhung um mindestens 0,2 Prozentpunkte im kommenden Jahr einstellen. Denn die Versicherung erreicht einen neuen Rekord ausgeschütteter Leistungen - auch wegen der Pflegereform der vergangenen Wahlperiode. Die Pflegekassen gehen bis Ende des Jahres von zwei Milliarden Euro Mehrausgaben aus und von einem auf drei Milliarden...

Pflegeversicherung erwartet zwei Milliarden Euro Mehrausgaben

Berlin (dpa) - Auf die Pflegeversicherung kommen in diesem Jahr voraussichtlich Mehrausgaben von rund zwei Milliarden Euro zu. Gründe seien eine unerwartet hohe Zunahme der Leistungsempfänger und höhere Leistungsbezüge der Pflegebedürftigen, wie der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am Donnerstag in Berlin mitteilte. «Damit wird sich das Defizit der Pflegeversicherung über die bisher eingeplante gut eine Milliarde Euro auf eine Größenordnung von rund drei Milliarden Euro bis Ende 2018 erhöhen», erläuterte GKV-Vorstand Gernot Kiefer. Um über die Auswirkungen zu...

Medien: Pflegebeauftragter möchte mit Prämie Personal anlocken

Berlin (dpa) - Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, schlägt nach einem Medienbericht eine Prämienregelung vor, um Pflegepersonal zu gewinnen. Für Berufsrückkehrer solle ein Anreiz von 5000 Euro ausgelobt werden, für Ausbildungsabsolventen von 3000 Euro, berichten «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» (Donnerstag) unter Berufung auf das Konzept. Für Teilzeitkräfte könne die Prämie anteilig ausgezahlt werden. Gebunden werden solle sie an eine Verpflichtung zur Weiterbildung im Umfang von mindestens vier Tagen. Finanziert werden sollten die...

Mehr pflegende Angehörige bekommen Rente

Die Pflege von Angehörigen ist oft belastend. Zumindest für die Rente der Betroffenen gibt es jetzt aber gute Nachrichten. Berlin (dpa) - Immer mehr pflegende Angehörige bekommen für die Zeit der Pflege eine Rente. Nach einem Jahr Pflege erhöht sich dadurch die monatliche Rente um bis zu 30 Euro, wie ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin sagte. Die Zahl der Pflegenden mit dabei erworbenen Rentenanwartschaften dürfte durch die Anfang 2017 in Kraft getretene Pflegereform deutlich gestiegen sein. Seither sind...

Krankenpfleger schlagen Alarm: «Wir spielen jeden Tag Risiko»

Patientenversorgung im Akkord und selbst keine Zeit für einen Schluck Wasser. Krankenpfleger schlagen Alarm. Die knappe Personaldecke bringe sie an ihre Grenzen und gefährde das Wohl der Patienten: «Wir spielen jeden Tag Risiko». Düsseldorf (dpa) - Die Gesundheit von Patienten und Personal wird laut Vereinter Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) durch drastischen Pfleger-Mangel in den deutschen Krankenhäusern gefährdet. Nach Berechnungen der Gewerkschaft fehlen bundesweit rund 80 000 Pfleger in den Kliniken. Die Gesundheitsexpertin der Gewerkschaft, Sylvia Bühler, stellte am Montag in...

Verdi-Erhebung: In Krankenhäusern fehlen rund 80 000 Pfleger

Düsseldorf (dpa) - In den deutschen Krankenhäusern fehlen nach Berechnungen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) rund 80 000 Krankenpfleger. Die drastische Unterbesetzung gehe sowohl zulasten der Patienten als auch des Personals, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Sylvia Bühler am Montag in Düsseldorf. Die Gesundheitsexpertin der Gewerkschaft stellte dort eine neue Erhebung vor. Verdi hatte nach eigenen Angaben von Anfang März bis Ende Mai in 166 Krankenhäusern rund 13 000 Beschäftigte nach ihren Schichtplänen befragt und das Stellendefizit auf dieser Basis hochgerechnet. Der...

Finanzierungsverordnung soll Reform der Pflegeausbildung ergänzen

Berlin (dpa) - Die umfassende Reform der Pflegeausbildung in Deutschland hat eine weitere Hürde genommen. Gesundheits- und Familienministerium haben sich jetzt auf Einzelheiten der Ausbildungsfinanzierung verständigt. Der Referentenentwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, regelt detailliert die Zahlungen von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Versicherern und Bundesländern in den geplanten Fonds, aus dem die Ausbildungskosten beglichen werden. «Wir schaffen den Rahmen für eine angemessene Ausbildungsvergütung, und das Schulgeld gehört endlich der Vergangenheit an», sagte...

Kassen: Geplante Beitragsanhebung in der Pflege reicht nicht

Kremmen (dpa) - Die geplante Erhöhung der Pflegebeiträge reicht aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nicht aus, um deutlich steigende Kosten in den kommenden Jahren aufzufangen. Die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgesehene Anhebung des Beitragssatzes um 0,3 Prozentpunkte zum 1. Januar 2019 sei «extrem auf Kante gerechnet», sagte der Vorstand des GKV-Spitzenverbands, Gernot Kiefer, am Dienstag im brandenburgischen Kremmen. Bis 2022 sei ein zusätzlicher Finanzbedarf zu erwarten, der mindestens 0,5 Punkten entspreche. Generell sei ein ergänzender...