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Gesetzliche Krankenkassen: Höhere Beiträge drohen

Berlin (dpa) - Auf Kassenpatienten könnten in den kommenden Jahren höhere Beiträge zukommen. «Allein in diesem Jahr rechnen wir aufgrund des Terminservicegesetzes und des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes mit fünf Milliarden Euro Mehrausgaben», sagte Gernot Kiefer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, der «Welt am Sonntag». Zum Jahresanfang 2020 habe es kaum Beitragserhöhungen gegeben. «Im kommenden Jahr wird es allerdings schwieriger aussehen, denn viele der beschlossenen Gesetze führen zu dauerhaft höheren Ausgaben. Und wenn die Rücklagen erst mal ...

Überlastete Klinikärzte: Spahn sieht auch Arbeitgeber in der Pflicht

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht angesichts der von Klinikärzten beklagten Überlastung auch deren Arbeitgeber am Zug. «Ich habe manchmal den Eindruck, Arbeitgeber im Gesundheitswesen planen noch so wie in den 90er Jahren - und das geht halt im Jahr 2020 nicht mehr», sagte der CDU-Politiker am Donnerstagabend in den ARD-«Tagesthemen». Sie sollten Dienst- und Schichtpläne so organisieren, dass in einem 365-Tage-Betrieb die unterschiedlichen Interessen getroffen würden. Spahn schlug vor, der Einsatz digitaler Dokumentation könne Ärzte bei ...

Keine Aufklärungspflicht wegen Beiträgen auf Betriebsrenten

Erfurt (dpa) - Arbeitgeber haben keine generelle Pflicht, ihre Mitarbeiter über die auf Betriebsrenten fälligen Krankenkassenbeiträge aufzuklären. Das stellte das Bundesarbeitsgericht in Erfurt am Dienstag in einem Fall aus Nordrhein-Westfalen klar und wies damit die Schadensersatzklage eines früheren Angestellten eines städtischen Unternehmens ab (3 AZR 206/18). Erteile der Arbeitgeber jedoch Auskünfte - ohne hierfür verpflichtet zu sein - müssten diese richtig, eindeutig und vollständig sein. Andernfalls hafte das Unternehmen für Schäden, die der Arbeitnehmer aufgrund...

Franz Knieps für „Highlights Magazin" vom 26. November 2014 Titel: Versorgungsstärkungsgesetz – Top und Flop

5656 STATEMENTS Obwohl sich bereits im Juni die Gerüchte verdichtet hatten, dass noch im Sommer mit ei- nem „Versorgungsstrukturgesetz II“ zu rechnen sei, mussten sich die Akteure des Gesund- heitssystems doch noch ein wenig gedulden. Erst am 21. Oktober erblickte der Entwurf ei- nes Versorgungsstärkungsgesetzes (GKV-VSG) das Licht der Öffentlichkeit. Mit dem Referentenentwurf ist ein weiterer Schritt getan, die Versorgung an die sich wan- delnden Anforderungen an das Gesundheitssystem anzupassen. Der Abbau von Hürden für sektorübergreifende Angebote, neue innovative Möglichkeiten,...

Stellungnahme des BKK DV zum Referentenentwurf PrävG

BKK Dachverband e.V. Zimmerstraße 55 10117 Berlin TEL (030) 2700406-0 FAX (030) 2700406-111 politik@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 21. November 2014 zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) Inhaltsverzeichnis I. Vorbemerkung (Seite 2) II. Detailkommentierung (Seite 5) III. Weiterer Änderungsbedarf (Seite 38) Seite 2 Stellungnahme des BKK Dachverbandes e.V. vom 21....

Mehr als Alexa für Senioren

w w w .b kk -d ac hv er ba nd .d e BEYOND THE PRODUCT Im Innovationslabor werk_39 werden mit Daten über OP-Instrumente Prozesse im Krankenhaus optimiert. MORBI-RSA Im grotesk verzerrten Wettbewerb fallen Kassen zurück – Nur eine Kassenart hat Zeit. Innovationskultur Magazin für Politik, Recht und Gesundheit im Unternehmen Betriebs Kranken Kassen 1 | 18 Magazin für Politik, Recht und Gesundheit im Unternehmen MEHR ALS ALEXA FÜR SENIOREN Von Stefan Lummer In Europa leiden elf Mio. Menschen an Demenz. Diese neurodegenerative Krankheit wird zu einer der größten...

FRANZ KNIEPS FÜR Spreestadtforum VOM 08. Februar 2016 TITEL: Gesundheitspolitik zwischen Wettbewerb, Selbstverwaltung und staatlicher Steuerung – Versuch einer Bilanz der Gesundheitsreformen seit 1989

Gesundheitspolitik zwischen Wettbewerb, Selbstverwaltung und staatlicher Steuerung – Versuch einer Bilanz der Gesundheitsreformen seit 1989 von Franz Knieps, Vorstand des BKK-Dachverbands, Berlin* *Der Beitrag gibt die persönliche Auffassung des Verfassers wieder. Die Vortragsform wurde weitgehend beibehalten. Hinweise zur weiterführenden Literatur finden sich am Schluss des Beitrags. Reformgeschichte der Nachkriegszeit im Überblick – Die wichtigsten Gesetze Das zwanzigjährige Bestehen der Bad Orber Gespräche über kontroverse Themen im Gesundheitswesen ist ein treffender...

Mit Alzheimer ins Krankenhaus: «Der denkbar schlechteste Ort»

Wiesbaden (dpa) - Fast doppelt so viele Patienten wie vor 15 Jahren werden wegen Alzheimer im Krankenhaus behandelt. Das hat das Statistische Bundesamt anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages am Donnerstag (21. September) ausgerechnet: 19 049 waren es im Jahr 2015. «Damit ist die Zahl der stationär behandelten Fälle in den letzten 15 Jahren insgesamt um 85 Prozent angestiegen», berichtete Destatis-Mitarbeiter Torsten Schelhase am Dienstag. Winfried Teschauer, Vorstandsmitglied der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft, findet die Zahl «irreführend». In Wahrheit würden «mindestens 50 Mal so...

Franz Knieps für Schützebrief 01 2018 "Wer das Ziel nicht kennt, für den ist jeder Weg der richtige"

Mit einer hohen Schlagzahl an Gesetzgebungsverfahren in der vergangenen Legislaturperiode wurde in nahezu allen Versorgungsbereichen der gesetzlichen Krankenversicherung an diversen Ecken und Kanten gehobelt, gesägt, angeflanscht, neue Löcher gebohrt, andere gestopft, so manches mit viel Farbe getüncht und leider Etliches auch einfach übertüncht. Da wegen der hervorragenden Konjunktur keine Kostendämpfung notwendig war und Beitragsgelder mit vollen Händen ausgegeben werden konnten, lief dieses Gewerke ohne allzu viel Rucken oder Lärm. Mit Stolz kann die schwarz-rote Regierungskoalition auf...

Die Krankenhausreform birgt noch reichlich Konfliktstoff

Bund und Länder haben bis Ende des Jahres wie versprochen Eckpunkte für eine Krankenhausreform vorgelegt. 2015 soll ein Gesetz erarbeitet werden, das zum 1. Januar 2016 in Kraft treten kann. Doch bis dahin dürfte es noch etliches Hauen und Stechen geben. Berlin (dpa) - Wenn in diesen Zeiten von Krankenhäusern die Rede ist, dann von zu vielen Kliniken, zu vielen unnötigen Operationen, zu vielen Hygieneproblemen, zu wenig Geld. Die Hälfte der etwa 2000 Häuser schreibt rote Zahlen. Trotzdem stiegen die Ausgaben für sie von 2008 bis 2012 um 20 Prozent auf gut 60 Milliarden Euro. Im Grunde sind...