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Verwaltungsratschef der Kassen: Zusatzbeitrag wird steigen

Den Zusatzbeitrag zahlen nur die Mitglieder der Krankenkassen. Auf sie könnten im Jahr nach der Bundestagswahl aus Sicht des GKV-Verwaltungsratschefs mehr Belastungen zukommen. Mainz (dpa) - Die gesetzlich Krankenversicherten müssen im kommenden Jahr nach Einschätzung des Verwaltungsratschefs des Spitzenverbands der Krankenkassen, Uwe Klemens, einen höheren Zusatzbeitrag zahlen. «Ich gehe von einem Zusatzbeitrag von 1,8 bis zwei Prozent in den nächsten drei Jahren aus», sagte Klemens der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «Es gibt dafür ganz einfache Gründe. Wir haben ungefähr vier...

Ärzte-Kritik an Spahns Terminservicegesetz

Ärzte sollen mehr Sprechzeiten anbieten, damit Kassenpatienten schneller einen Termin bekommen. Unter anderem damit will Gesundheitsminister Spahn eine bessere Versorgung erreichen. Ob das klappt? Aus Sicht der Bundesärztekammer ist es der falsche Weg. Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat seinen Gesetzentwurf für schnellere Arzttermine als konkreten Schritt zur besseren Versorgung von Kassenpatienten verteidigt. Zusammen mit den Ärzten wolle er für im Alltag spürbare Verbesserungen für Patienten sorgen, sagte Spahn am Donnerstag im Bundestag bei der ersten...

Steigende Sozialausgaben: Arbeitgeber warnen vor zu hohen Beiträgen

Liegen die Sozialleistungen bald bei mehr als einer Billion Euro? Die Arbeitgeber warnen jedenfalls vor zu hohen Sozialkosten. Dies gefährde Arbeitsplätze - trotz guter Konjunktur. Berlin (dpa) - Gut acht Wochen vor der Bundestagswahl haben die Arbeitgeber die künftige Regierung vor rapide steigenden Sozialabgaben zulasten von Arbeitsplätzen gewarnt. Leider wollten nahezu alle Parteien in ihren Wahlprogrammen die Sozialleistungen in der kommenden Legislaturperiode zum Teil deutlich ausweiten, unterstrich der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände...

Studie: Alterung der Gesellschaft bringt Rentenkasse in Finanznot

Berlin (dpa) - Die Alterung der Bevölkerung in Deutschland lässt die Zahl der Empfänger staatlicher oder sozialer Leistungen in den kommenden Jahrzehnten laut einer neuen Studie stark steigen. Die Zahl derer, die über Sozialabgaben oder Steuern zur Finanzierung beitragen, sinkt dagegen. Dies geht aus der Erhebung des Instituts Prognos hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. In Auftrag gegeben hatte sie die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Vor allem die Rentenkasse hat demnach längerfristig einen großen Finanzbedarf. Laut Studie ist derzeit...

Siemens-Betriebskrankenkasse will mehr Transparenz bei Beschwerden

Natürlich gibt es bei Krankenkassen auch mal Unmut der Versicherten über Leistungen. Darüber spricht man aber lieber nicht. Die SBK will mit solchen Negativzahlen jetzt in die Offensive gehen. Denn auch sie können etwas über Wettbewerbsfähigkeit aussagen, meint die Kasse. Berlin (dpa) - Die Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) will für mehr Transparenz bei Kundenklagen über Leistungen sorgen. Deshalb will sie als erste gesetzliche Krankenkasse künftig Zahlen über Kundenbeschwerden, Widersprüche und Sozialgerichtsverfahren veröffentlichen. Die meisten Streitigkeiten mit Versicherten gab es...

Gröhe will schärfere Meldepflichten für gefährliche Krankenhauskeime

Ein Großteil der Infektionsfälle in Kliniken sind vermeidbar, sagt die Bundesregierung. Trotz des Gesetzes zur Krankenhaushygiene hat sich aber nicht viel geändert. Nun will Minister Gröhe mit einem Zehn-Punkte-Plan gegen das Problem vorgehen. Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will den Kampf gegen gefährliche Krankenhauskeime intensivieren. Nach einem Zehn-Punkte-Plan sollen unter anderem die Meldepflichten für Kliniken bei Auftreten besonders gefährlicher Keime verschärft werden, wie Ministeriumssprecherin Katja Angeli am Montag in Berlin mitteilte. Kliniken...

(Zusammenfassung 1500 - neu: Stellungnahme Krankenkassen 6. Absatz) 2,8 Millionen haben schwere Schmerzen - Ärzte beklagen Riesenlücken Von Basil Wegener, dpa (Foto - Archiv)

Migräne-Attacken, Rückenschmerzen, entzündete Gelenke - wird der Schmerz zum ungebetenen Dauergast, ist kompetente Hilfe nötig. Doch die Ärzte haben unterschiedliche Ansichten über den richtigen Weg. Berlin (dpa) - Die wenigsten der rund 2,8 Millionen Patienten mit schweren chronischen Schmerzen können laut Schmerzmedizinern angemessen versorgt werden. Das kritisierte der Berufsverband dieser Ärzte (BVSD) am Montag in Berlin. Hinter der Kritik an solchen Lücken steckt ein Streit in der Ärzteschaft darüber, wie die optimale Versorgung der betroffenen Patienten aussieht. Es geht dabei auch ums...

Gröhe: Impfquote erhöhen - Kassen erhöhen Präventionsausgaben

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will den Druck auf die Bürger erhöhen, ihren Impfschutz zu verbessern. Die Impfquote müsse deutlich erhöht werden. «Wenn das nicht gelingt, darf eine Impfpflicht kein Tabu sein», bekräftigte Gröhe. Er wies am Freitag im Bundestag bei der ersten Lesung seines Präventionsgesetzes auf besonderen Handlungsbedarf bei Kleinkindern bis zu zwei Jahren hin. Der Ausbruch der Masern habe die Impflücken offengelegt. Er wolle im weiteren parlamentarischen Verfahren erörtern, ob die bisherige Impfvorsorge noch ausreichend sei, machte Gröhe...

Krankenhausreform: Abschläge bei schlechter Leistung

Berlin (dpa) - Mit dem Entwurf zur Krankenhausstrukturreform setzt Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) Eckpunkte um, auf die er sich Ende vergangenen Jahres mit den Ländern verständigt hatte. Die Reform soll zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Die Länder sind grundsätzlich für die Krankenhausplanung und die Investitionskosten zuständig, die Krankenkassen für den Betrieb der Häuser. Zentrale Punkte der Reform: - Generell soll es für außerordentlich gute Leistungen bei Operationen und Patientenversorgung Zuschläge geben, bei schlechten Leistungen Abschläge. - Krankenhäuser, die durch...

Mehr Qualität, weniger OPs - Kabinett stimmt Krankenhausreform zu

Die Krankenhausreform soll Überkapazitäten abbauen, ohne die Versorgung in der Fläche zu mindern. Für die Krankenhausplanung sind weiter die Länder zuständig. Die haben sich hier bisher nicht als Reformmotor hervorgetan. Berlin (dpa) - Eine starke Spitzenmedizin zum Wohl der Patienten, weniger unnötige Operationen, bessere Pflege am Krankenbett. Das sind Kernpunkte der Krankenhausstrukturreform von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), die das Kabinett am Mittwoch auf den parlamentarischen Weg brachte. Um dies zu erreichen, wird unter anderem ein neues Qualitätsmanagement für die rund 2000...