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Nur wenig gesundheitlich beeinträchtigte Studenten beantragen Hilfe

Rheuma, Depression, Epilepsie - an den Unis leiden Zehntausende unter chronischen Krankheiten oder Behinderungen. Eigentlich soll es für Studenten passende Bedingungen geben. Die Realität sieht oft anders aus. Berlin (dpa) - Deutschlandweit verzichten Zehntausende Studenten mit einer chronischen Erkrankung oder Behinderung auf mögliche Studienerleichterungen. Das zeigt eine am Montag in Berlin vorgestellte Studie des Deutschen Studentenwerks und des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Viele wüssten über die Hilfsmöglichkeiten nicht Bescheid oder...

Einigung über große Koalition - Führungswechsel bei SPD

Berlin (dpa) - Viereinhalb Monate nach der Bundestagswahl sind die Weichen für eine neue große Koalition gestellt - und die SPD steht vor dem nächsten personellen Umbruch. Martin Schulz will den Parteivorsitz an Fraktionschefin Andrea Nahles abgeben und Außenminister unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) werden. Wichtigster SPD-Mann im Kabinett soll Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz als Vizekanzler und Finanzminister werden. Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer soll Chef eines neu zugeschnittenen Superministeriums für Inneres, Heimat und Bau werden. Das ist das Ergebnis einer...

Große Koalition auf dem Weg - Umbruch bei der SPD

Es war ein quälender Prozess, aber jetzt ist es vollbracht: Union und SPD machen einen Riesenschritt in Richtung große Koalition. Die Einigung bringt die Genossen aber ins Rotieren - und am Ende kann noch alles schief gehen. Berlin (dpa) - Viereinhalb Monate nach der Bundestagswahl sind die Weichen für eine neue große Koalition gestellt - und die SPD steht vor dem nächsten großen personellen Umbruch. Martin Schulz will den Parteivorsitz an Fraktionschefin Andrea Nahles abgeben und Außenminister unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) werden. Wichtigster SPD-Mann im Kabinett soll Hamburgs...

BKK Dachverband: Monatliche Schwankungen beim Krankenstand fast ausschließlich aufgrund Atemwegserkrankungen – höchste Werte im I. und IV. Quartal 2016

Die monatlichen Schwankungen beim Krankenstand sind fast ausschließlich auf Atemwegserkrankungen zurückzuführen. Am deutlichsten wird das im Februar 2016: Nicht nur das der Krankenstand mit 5,7% am höchsten lag, auch nahezu jeder 4. AUTag (24%) geht allein in diesem Monat auf eine Atemwegserkrankung zurück. Das ist auf eine starke Grippe- und Erkältungswelle im I. und auch IV. Quartal 2016 zurückzuführen. Dagegen lag der Anteil der Atemwegserkrankungen an den AU-Tagen im August 2016 bei lediglich 7,8%. Wird der Krankenstand um diejenigen AU-Tage bereinigt, die aufgrund von...

Zwei medizinische Zwischenfälle im Bundestag

Macht der politische Streit die Abgeordneten krank? Sind die Arbeitsbedingungen im Bundestag unmenschlich? Solche Fragen werden gestellt, nachdem innerhalb eines Sitzungstages gleich zwei Parlamentarier ärztlich behandelt werden mussten. Berlin (dpa) - Binnen weniger Stunden ist es am Donnerstag im Bundestag zu zwei medizinischen Notfällen gekommen. Am Vormittag musste ein Abgeordneter der CDU seine Rede wegen gesundheitlicher Probleme abbrechen. Am Abend brach nach Angaben von Beobachtern eine Parlamentarierin der Linken während einer namentlichen Abstimmung zusammen....

175 000 mehr Menschen erhalten Pflegeleistungen

Deutlich mehr Pflege - das bringt die jüngste Reform. Die Erwartungen scheinen sogar übertroffen zu werden. Berlin (dpa) - Die Zahl der Menschen mit Leistungen aus der Pflegeversicherung ist stark gestiegen. So haben von Januar bis Juli 175 000 mehr Menschen erstmals Pflegeleistungen bekommen als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres, wie der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) am Donnerstag in Essen mitteilte. Die «Rheinische Post» berichtete zuerst darüber. Ein Grund ist die Pflegereform, die Anfang 2014 startete. Auch Beeinträchtigungen von Wahrnehmung und Erinnerung...

Kassen investieren 700 Millionen in elektronische Gesundheitskarte

Berlin (dpa) - Die Krankenkassen zahlen allein im kommenden Jahr 700 Millionen Euro in die Infrastruktur des digitalen Gesundheitsnetzwerks - obwohl die elektronische Gesundheitskarte (eGK) immer noch nicht mehr kann, als Stammdaten zu verwalten. Das entspreche 10 Euro pro Versichertem, berichtet die «Bild»-Zeitung über entsprechende Berechnungen der gesetzlichen Krankenkassen (GKV). «Die Karte lohnt sich erst, wenn sie Patienten und Ärzten hilft, Doppeluntersuchungen und Fehlmedikation vermeidet und Kosten spart»,sagte die Chefin der BKK VBU, Andrea Galle, der Zeitung. «Aber bis dahin ist...

Kassen investieren 700 Millionen in elektronische Gesundheitskarte

Berlin (dpa) - Die Krankenkassen zahlen allein im kommenden Jahr 700 Millionen Euro in die Infrastruktur des digitalen Gesundheitsnetzwerks - obwohl die elektronische Gesundheitskarte (eGK) immer noch nicht mehr kann, als Stammdaten zu verwalten. Das entspreche 10 Euro pro Versichertem, berichtet die «Bild»-Zeitung über entsprechende Berechnungen der gesetzlichen Krankenkassen (GKV). «Die Karte lohnt sich erst, wenn sie Patienten und Ärzten hilft, Doppeluntersuchungen und Fehlmedikation vermeidet und Kosten spart», sagte die Chefin der BKK VBU, Andrea Galle, der Zeitung. «Aber bis ...

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AOK Rheinland/Hamburg

Hamburg/Düsseldorf (dpa) - Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die AOK Rheinland/Hamburg wegen des Verdacht auf Betrug zu Lasten des Gesundheitsfonds. Die Staatsanwaltschaft habe bei Durchsuchungen der Geschäftsräume in Hamburg und Düsseldorf 86 Kartons mit Beweismitteln sichergestellt, bestätigte die Sprecherin der Hamburger Anklagebehörde, Nana Frombach, am Donnerstag. Die Durchsuchungen hätten bereits am 27. September stattgefunden. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Die AOK teilte am Donnerstag mit, sie weise «jeglichen strafrechtlichen Vorwurf entschieden ...

Tote nach Krebstherapie: Gröhe warnt vor unerforschten Wirkstoffen

Mönchengladbach/Krefeld (dpa) - Nach dem Tod von drei Krebspatienten eines Heilpraktikers hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vor dem Einsatz unerforschter Wirkstoffe bei der Behandlung von Patienten gewarnt. «Die Verabreichung von Substanzen, die nicht als Arzneimittel zugelassen sind und die sich erst in einer experimentellen Grundlagenforschung befinden, ist nicht vertretbar», sagte der Minister der «Rheinischen Post». Dies gelte auch dann, wenn Patienten diese Methode ausdrücklich wünschten. Drei Menschen waren Ende Juli nach der Behandlung in einem alternativen Krebszentrum...