SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Ehrlich-Preis für US-Immuntherapeuten - Nachwuchspreis nach Erlangen

Frankfurt/Main (dpa) - Zwei US-amerikanische Immuntherapeuten bekommen den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2015: James P. Allison und Carl H. June. Das gab die Paul Ehrlich-Stiftung am Donnerstag in Frankfurt bekannt. Die mit 100 000 Euro dotierte Ehrung gilt als eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Mediziner in Deutschland. Überreicht wird sie am 14. März in der Frankfurter Paulskirche. Der mit 60 000 Euro dotierte Nachwuchspreis geht an Raja Atreya, Juniorprofessor am Universitätsklinikum Erlangen.

Kassen: «Mondpreise» bei neuen Medikamenten eindämmen

Wenn ein neues Medikament hoch wirksam ist, verlangt der Hersteller einen sehr hohen Preis. Die Kassen ärgert das - wohl wissend, dass die betroffenen Patienten der Preis nicht schert. Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) wollen «Mondpreise» bei Markteinführung neuer Arzneimittel eindämmen. Der stellvertretende Vorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, forderte am Freitag in Berlin, dass der nach einem Jahr zwischen Kassen und Herstellern ausgehandelte «Erstattungsbetrag künftig rückwirkend ab dem ersten Tag gilt. So bekommen wir faire Preise auch...

Pro Generika: Preisdruck kann zu Arzneimittelengpässen führen

Berlin (dpa) - Der Preisdruck ist nach Darstellung des Pharma-Verbandes Pro Generika eine wesentliche Ursache für Lieferengpässe bei Arzneimitteln. Verbandschef Wolfgang Späth kritisierte am Dienstag in Berlin, die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) setze bei der Arzneimittelversorgung immer mehr auf Nachahmerprodukte (Generika), wolle dafür aber immer weniger Geld aufwenden. Dies führe dazu, dass sich Hersteller aus bestimmten Wirkstoffmärkten zurückziehen müssten, beklagte Späth. Zudem werde in Deutschland durch die Rabattverträge die Planbarkeit einer bedarfsgerechten Produktion...

DAK: Krankenversicherung muss weg vom reinen Preiswettbewerb

Berlin (dpa) - Die Krankenkasse DAK Gesundheit fordert eine Reform des reinen Preiswettbewerbs unter den gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Ein solcher Wettbewerb komme vor allem den 80 Prozent der zumeist jungen, gesunden Versicherten zugute - zulasten der zumeist älteren, chronisch Kranken, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Krankenkasse, Herbert Rebscher, am Montag in Berlin. Letztlich schwäche er das Solidarsystem der GKV. Nach Rebschers Worten ist mehr Wettbewerb um die besseren Versorgungslösungen für Kranke nötig. Dazu seien vor allem Anreize für Krankenkassen erforderlich, deren...

Krankenkassen: Deutschland bleibt interessanter Pharmastandort

Berlin (dpa) - Der Pharmastandort Deutschland ist nach Darstellung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sehr interessant und lukrativ für die Industrie. Im Vergleich mit 15 anderen europäischen Gesundheitswesen liege das Preisniveau hierzulande im oberen Mittelfeld, erläuterte der GKV-Spitzenverband am Montag in Berlin eine entsprechende Studie. Der Leiter der Studie, Reinhard Busse von der Technischen Universität Berlin, unterstrich, nirgendwo anders stünden neue Arzneimittel so schnell und umfassend für die Behandlung von Kranken öffentlich erstattet zur Verfügung wie in Deutschland. ...

Arzneimittelmarktreform: Erfolgsrezept oder Innovationsbremse?

Vor vier Jahren hat Schwarz-Gelb den Arzneimittelmarkt neu geregelt. Stark steigende Ausgaben setzten das gesamte Gesundheitssystem unter Druck. Inzwischen hört man wieder die alten Klagen. Berlin (dpa) - Das sogenannte Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) soll die Ausgaben der Krankenkassen für Medikamente eindämmen. Die einen sehen darin eine «kleine Revolution». Die anderen warnen, auf diese Weise würden Innovationen der Pharmabranche für Patienten ausgebremst. Die Kassen konnten aufatmen - zumindest vorübergehend. Vier Jahre nach Einführung des AMNOG klagen sie jetzt aber...

Arzneimittelmarktreform: «Kleine Revolution» oder Innovationsbremse?

Vor vier Jahren sah sich Schwarz-Gelb gezwungen, die Kosten für Arzneimittel zu dämpfen. Heute stellt sich die Frage, inwieweit das Gesetz dazu (AMNOG) Erfolgsmodell oder Innovationsbremse ist. Berlin (dpa) - Der CDU/CSU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn hat die vor vier Jahren in Kraft getretene Arzneimittelmarktreform als «eine kleine Revolution» gewürdigt. Das kostendämpfende Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) «bedeutete das Ende der Mondpreise für Medikamente», sagte Spahn der Deutschen Presse-Agentur. Seither werden die Preise für neue Arzneimittel zwischen Herstellern...

Mögliche Risiken verzögern Bewertung von erster Gentherapie

Berlin (dpa) - Die erste Gentherapie-Arznei auf dem deutschen Markt, ein Mittel mit einem neuen Rekordpreis, sorgt für Ärger bei den offiziellen Medikamenten-Prüfern. Der Gemeinsame Bundesausschuss, das höchste Gremium des Gesundheitswesens, setzte am Donnerstag eine vorgeschriebene Bewertung des Nutzens des Mittels aus. Es ist das erste Mal, dass das Gremium der Krankenkassen, Ärzte und Kliniken ein neues Medikamente nicht in gesetzlich vorgegebener Frist bewertet. Es handelt sich um Glybera gegen einen seltenen Erbgutdefekt, der Stoffwechselerkrankung Lipoproteinlipase-Defizienz. Die...

Gesundheitsminister Gröhe warnt vor vorschnellem Kassenwechsel

Seit Jahresanfang dürfen die gesetzlichen Krankenkassen Zusatzbeiträge erheben - was zu unterschiedlich hohen Beiträgen führt. Sollte man jetzt also schnell zu einer billigeren Kasse wechseln? Der Bundesgesundheitsminister rät zu Vorsicht. Berlin (dpa) - Nach der Beitragsreform für die gesetzliche Krankenversicherung hat Gesundheitsminister Hermann Gröhe die Versicherten davor gewarnt, vorschnell ihre Kasse zu wechseln. Eine gute Krankenkasse erkenne man an Leistung und am Preis, sagte der CDU-Politiker der «Bild»-Zeitung (Freitag). Sei eine andere Krankenkasse zum Beispiel für Nachfragen...

Zahnärzte: Bewusstsein für Vorsorge verbessern

Berlin (dpa) - Die Zahnärzte haben die Bundesregierung aufgefordert, das Bewusstsein für die Vorsorge weiter zu stärken. Der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Wolfgang Eßer, sagte am Dienstag in Berlin, gerade bei Prävention im Bereich der Parodontose seien künftig wesentlich mehr Anstrengungen erforderlich. Allerdings habe sich der Präventionsgedanke in Deutschland bei der Zahngesundheit in der Vergangenheit schon deutlich verbessert. Eßer und der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Peter Engel, stellten eine Studie über die zahnärztlichen Leistungen 2013 im...