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Experte: Veganer besser denn je über mögliche Mängel aufgeklärt

Berlin (dpa) - Veganer sind nach Einschätzung eines Experten heute besser denn je über mögliche Nährstoffmängel einer rein pflanzlichen Ernährung aufgeklärt. «Die meisten Veganer wissen inzwischen, dass man auf die Zufuhr bestimmter kritischer Nährstoffe wie Vitamin B12 und Kalzium besonders achten sollte», sagte der Ernährungswissenschaftler Markus Keller im Vorfeld des Berliner Fachkongresses «VegMed» am Samstag. Beide Nährstoffe kommen von Natur aus nur oder besonders reichlich in tierischen Lebensmitteln vor. Für Studien am Institut für alternative und nachhaltige Ernährung in Gießen...

Fresenius-Tochter Kabi baut Geschäft in Russland aus.

Bad Homburg (dpa) - Der Medizinkonzern Fresenius baut ungeachtet der Ukraine-Krise sein bestehendes Geschäft in Russland aus. Die Fresenius-Tochter Kabi starte mit CJSC Binnopharm ein Joint-Venture, an dem Kabi 51 Prozent der Anteile halten werde, teilte der Dax-Konzern Fresenius am Freitag mit. Der russische Markt für Arzneimittel ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Binnopharm stellt intravenös zu verabreichende Arzneimittel, Infusionslösungen und pharmazeutische Wirkstoffe her. Das im Großraum Moskau ansässige Unternehmen verfüge über zwei Produktionsstätten und habe 2013 einen...

Medizinischer Versorgungsatlas für seltene Krankheiten im Internet

Mainz (dpa) - Die Behandlung von Patienten mit seltenen Krankheiten soll durch einem medizinischen Versorgungsatlas verbessert werden. Auf der Internetseite www.se-atlas.de können sich Betroffene, Angehörige und Ärzte einen Überblick über Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland verschaffen, wie die Universitätsmedizin Mainz am Mittwoch bekanntgab. Unter die Rubrik seltene Krankheiten fallen zum Beispiel einige Stoffwechselstörungen. Auf www.se-atlas.de besteht nach der für den 28. Februar geplanten Freischaltung die Möglichkeit, über ein Suchfeld eine Krankheit einzugeben. Auf einer...

Experten: Grippewelle wird größer als in Vorjahren

Braunschweig (dpa) - Infektionsforscher rechnen in dieser Saison bundesweit mit einer stärkeren Grippewelle als in den vergangenen Jahren. In den USA habe ein dort kursierendes Virus offensichtlich stärkere Symptome verursacht als bei früheren Epidemien, sagte Klaus Schughart vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig am Donnerstag. «In Deutschland steht der Gipfel noch bevor. Wir müssen aber mit einem ähnlichen Verlauf rechnen», sagte er. Obwohl der aktuelle Impfstoff nicht so effektiv ist wie erhofft, empfehlen die HZI-Forscher, sich impfen zu lassen. Den Höhepunkt...

Mögliche Risiken verzögern Bewertung von erster Gentherapie

Berlin (dpa) - Die erste Gentherapie-Arznei auf dem deutschen Markt, ein Mittel mit einem neuen Rekordpreis, sorgt für Ärger bei den offiziellen Medikamenten-Prüfern. Der Gemeinsame Bundesausschuss, das höchste Gremium des Gesundheitswesens, setzte am Donnerstag eine vorgeschriebene Bewertung des Nutzens des Mittels aus. Es ist das erste Mal, dass das Gremium der Krankenkassen, Ärzte und Kliniken ein neues Medikamente nicht in gesetzlich vorgegebener Frist bewertet. Es handelt sich um Glybera gegen einen seltenen Erbgutdefekt, der Stoffwechselerkrankung Lipoproteinlipase-Defizienz. Die...

Studie: Herzmedikamente mit Digitalis steigern Sterblichkeit

Herzmedikamente aus der Fingerhut-Pflanze gehören zu den ältesten Arzneien überhaupt. Über die Risiken wird schon länger diskutiert. Jetzt erhärtet eine Studie den Verdacht auf Gefahren. Patienten sollten aber solche Arzneien nicht eigenmächtig absetzen. Frankfurt/Main (dpa) - Gängige Herzmedikamente aus der Fingerhut-Pflanze bergen anscheinend größere Gefahren als bislang bekannt. Eine Metastudie zum Wirkstoff Digitalis deutet darauf hin, dass Arzneien mit dem Inhaltsstoff die Sterblichkeit von Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz im Vergleich zu anderen Mitteln um...

Diabetes Typ 1 und Typ 2 - wo ist der Unterschied?

Margetshöchheim (dpa) - Wer von Diabetes spricht, meint meist Diabetes Typ 2. Diese Form der Stoffwechselerkrankung wurde früher Altersdiabetes genannt, weil sie häufig erst bei älteren Menschen auftritt. Die Bauchspeicheldrüse kann das Hormon Insulin zwar noch produzieren, es wirkt im Körper aber nicht richtig. Typ 2 ist die mit Abstand am meisten verbreitete Diabetesart Rund 95 Prozent der sechs Millionen Diabetiker in Deutschland leiden nach Angaben der Deutschen Diabetes-Hilfe daran. Ursachen können Fettleibigkeit, mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung sein. Bei Diabetes Typ 1...

Experten: Aluminium in Deos reduzieren

Berlin (dpa) - Fast jeder benutzt es sich täglich: Doch der Einsatz von Aluminium gegen Achselschweiß sollte nach Expertenmeinung vorsichtshalber reduziert werden. Fachleute des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sehen weiteren Forschungsbedarf, da auch über Langzeitwirkungen des Stoffes im menschlichen Körper noch zu wenig bekannt ist. Auch in anderen Kosmetika, Lebensmittelverpackungen und Zahnpasta kommt das Leichtmetall vor. «Wer sich jahrzehntelang ein Anti-Transpirant mit Aluminium unter die Achseln sprüht, sollte das nicht unterschätzen», sagte BfR-Expertin Ariane Lenzner. Das...

Die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus

Margetshöchheim (dpa) - Weltweit leben nach Schätzungen mehr als 250 Millionen Diabetiker. In Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft rund sechs Millionen Menschen betroffen. Die auch Zuckerkrankheit genannte Stoffwechselstörung Diabetes mellitus (griechisch für «(Honig-)süßer Durchfluss») kann zu schweren Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenerkrankungen und Erkrankungen der Netzhaut führen. Den Typ-1-Diabetes haben in Deutschland nach Angaben der Deutschen Diabetes-Hilfe allein etwa 30 000 Kinder und Jugendliche bis zu 19 Jahren....

Nur gut jedes zweite neue Medikament hat echten Mehrwert

Berlin (dpa) - Fast jedes zweite neue Arzneimittel gegen schwere Krankheiten nutzt den Patienten nicht mehr als die gewohnten Medikamente. Offizielle Prüfungen der oft teuren Pharma-Neuerungen haben ergeben, dass in rund 45 Prozent der Fälle der neue Wirkstoff den gängigen Therapien nicht überlegen ist. Das zeigt eine neue Bilanz des zuständigen höchsten Gremiums im Gesundheitswesen, des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), wie der Ausschuss am Donnerstag in Berlin mitteilte. Von mittlerweile fast 100 Präparaten, die bisher nach den seit 2011 geltenden Regeln bewertet wurden, erkannten die...