SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Grippe greift rasant um sich - und lähmt Teile des Südens

Taschentücher, Nasenspray und Fiebermittel haben Hochkonjunktur: Grippe und ähnliche Erkrankungen zwingen immer mehr Deutsche ins Bett. Die Zahlen steigen weiter. Berlin (dpa) - Die Grippe nimmt Deutschland immer fester in den Griff. «Stark erhöhte Influenzaaktivität» meldet die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) bundesweit schon seit zwei Wochen, aber zuletzt schnellten die Zahlen bestätigter Grippefälle rasant nach oben: Über 18 000 insgesamt in der diesjährigen Grippesaison, mehr als ein Drittel davon (6251) allein in der 7. Kalenderwoche. Nicht eingerechnet ist dabei die immense...

Strengere Regeln als Konsequenz aus Medikamenten-Skandalen

Für Millionen Patienten sind Medikamente Vertrauenssache: Dass drin ist, was draufsteht. Dass nichts drin ist, was nicht hineingehört. Nach mehreren dubiosen Fällen will die Regierung jetzt nachsteuern. Berlin (dpa) - Als Konsequenz aus Pharmaskandalen um gestohlene und gepanschte Arzneimittel will sich der Bund stärker in die Überwachung einschalten und Marktregeln verschärfen. «Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass Medikamente heilen und ihnen nicht schaden», sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag in Berlin. Per Gesetz soll unter anderem...

Krankenkasse: Verantwortungsbewusster mit Antibiotika umgehen

Bei Erkältung greift man gern zum Antibiotikum. Bloß schnell gesund werden und wieder zur Arbeit. Doch das ist oft ein Fehlgriff. Denn die meisten Erkältungen gehen auf Viren zurück. Der hohe Verbrauch an Antibiotika wird sogar zur Gesundheitsgefahr. Berlin (dpa) - Die Deutschen schlucken zu häufig Antibiotika - und nehmen damit diesem wichtigen Arzneimittel gegen Bakterien zusehends Wirkkraft. 2013 seien fast 30 Prozent der Antibiotika-Verordnungen fragwürdig gewesen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der gesetzlichen Krankenkasse DAK-Gesundheit, die am Dienstag in Berlin vorgestellt...

Studie: Neue Arzneimittel bringen oft wenig Verbesserungen

Die Industrie erzielt auf dem Pharma-Milliardenmarkt mit neuen Mitteln oft immense Umsätze. Aber was bringen diese Arzneimittel den Patienten? Eine Studie kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Berlin (dpa) - Neue Arzneimittel gegen Krebs und andere schwere Krankheiten bringen trotz hoher Zusatzkosten laut einer Studie oft nur wenig für die Patienten. Von 23 neuen Mitteln des Jahres 2013 seien 13 negativ zu bewerten, heißt es in einem am Dienstag in Berlin vorgestellten Innovationsreport im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Gegen verbreitete Volkskrankheiten wie Bluthochdruck oder...

Reihe von Nachahmer-Medikamenten vorerst aus dem Handel

Für jedes Medikament sind Studien zur Wirkung erforderlich. Für Hersteller von Generika hat dies ein indischer Pharmadienstleisters erledigt. 2014 kamen Zweifel an den Studien auf. Deshalb verschwinden vorerst eine Reihe von Nachahmer-Medikamenten aus den Regalen. Bonn (dpa) - Eine Reihe kostengünstiger Nachahmer-Medikamente ist vorerst nicht mehr in Deutschland erhältlich. Wegen mangelhafter Arzneimittelstudien eines indischen Pharmadienstleisters hat die EU Ende Juli etwa 700 Zulassungen auf Eis gelegt. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichte am...

Diagramm 1.4.10 Quelldaten Diagramm 1.4.10 AU-Tage der beschäftigten Mitglieder nach Berufshauptgruppen - Alter und Geschlecht standardisiert/unstandardisiert im Vergleich (Berichtsjahr 2016) Berufshauptgruppen AU-Tage je beschäftigtes Mitglied unstandardisiert* standardisiert Reinigungsberufe -26.8 23.0 Führer/innen von Fahrzeug- und Transportgeräten -26.5 26.9 Verkehrs- und Logistikberufe (außer Fahrzeugführung) -25.6 24.5 Rohstoffgewinnung und -aufbereitung, Glas- und Keramikherstellung und -verarbeitung -24.3 23.1 Hoch- und Tiefbauberufe -24.0 21.3 Kunststoffherstellung und...

Tödliche Hausgeburt im Hotel: BGH bestätigt Haftstrafe gegen Hebamme

Karlsruhe (dpa) - Eine Hebamme muss wegen einer risikoreichen Hausgeburt, bei der das Kind gestorben ist, ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte die Verurteilung der 62-Jährigen, einer zugelassenen Ärztin, zu sechs Jahren und neun Monaten Haft wegen Totschlags, wie am Freitag in Karlsruhe mitgeteilt wurde. Damit ist ein Urteil des Landgerichts Dortmund aus dem Oktober 2014 rechtskräftig. Die Frau darf außerdem ihren Beruf nie wieder ausüben. Das kleine Mädchen war 2008 nach 18-stündiger Geburt wegen Sauerstoffmangels gestorben. (Az. 4 StR 428/15) Die Hebamme, eine bekannte...

Lebensretter bei Blutkrebs: Stammzell- und Knochenmarkspenden

Berlin (dpa) - Blutkrebs ist der Oberbegriff für bösartige Erkrankungen des Knochenmarks und des blutbildenden Systems. Dazu gehören zum Beispiel Leukämien und Vorformen wie das Myelodysplastische Syndrom. Bei diesen Krankheiten wird die Blutbildung in der Regel durch die explosionsartige Vermehrung von entarteten weißen Blutzellen gestört. Diese Krebszellen sorgen unter anderem für einen Mangel an roten Blutkörperchen und hindern das Blut daran, seine lebensnotwendigen Aufgaben zu erfüllen. Dazu gehören unter anderem der Sauerstofftransport und die Infektionsbekämpfung. Ohne medizinische...

Drogenbeauftragte: Rauchfrei im Auto in den Urlaub

Berlin (dpa) - «Rauchfrei unterwegs» - zum Ferienstart appelliert die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, an die Eltern, auf der Fahrt in den Urlaub auf das Rauchen im Auto zu verzichten - den Kindern zu liebe. Ziel der Kampagne ist es, Kinder und Jugendliche vor den Folgen des Passivrauchens im Auto zu schützen und Eltern für das Thema zu sensibilisieren, teilte Mortler am Mittwoch in Berlin mit. Mortler erklärte: «Selbst rauchen ist das eine, die Gesundheit anderer zu belasten das andere, gerade, wenn es um Kinder und Jugendliche geht.» An der bundesweiten Aktion sind...

«Pille danach» vor Rezeptfreiheit - Ärzte wenden sich an Gröhe

Köln (dpa) - Mehrere Ärzteverbände sehen der Rezeptfreiheit der «Pille danach» mit großer Besorgnis entgegen. In einem Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vom Dienstag heißt es, mit dem künftig rezeptfreien Kauf in Apotheken sei zu befürchten, dass Frauen nicht oder nicht ausreichend beraten würden. «Eine fehlerhafte Beratung erhöht jedoch die Gefahr unerwünschter Schwangerschaften dramatisch.» Das Schreiben haben der Berufsverband der Frauenärzte (München), die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (Berlin) und die Gesellschaft für Gynäkologische...