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Mehr als 13 000 Fälle: Grippewelle in Deutschland gestartet

Während ein neuer Erreger aus China für Aufregung sorgt, ist hierzulande die Grippewelle losgerollt. Dabei sind Tausende Fälle und auch tödliche Verläufe die Regel. Was man in diesem Winter wissen muss. Berlin (dpa) - Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Wer bisher in diesem Winter mit solchen Symptomen das Bett hütete, fühlte sich vielleicht vergrippt, litt aber wahrscheinlich an einer harmlosen Erkältung. Vorrangig solche Erreger kursierten jedenfalls. Seit dem Jahreswechsel finden Experten in Proben von Patienten aber zunehmend echte Grippeviren, die Zahl bestätigter Fälle...

Umfrage: Depressionen können Partnerschaften zerstören

Unter einer Depression leiden nicht nur die Betroffenen selbst, sondern oft auch Partner und Familien. Viele empfinden das veränderte Verhalten der Erkrankten als Zurückweisung. Das kann zu Trennungen führen, wie eine Umfrage zeigt. Berlin (dpa) - Eine Depression belastet Partner und Familien von Betroffenen nach einer neuen Umfrage in hohem Maß. In fast der Hälfte der Partnerschaften (45 Prozent) komme es aufgrund einer Depression zu Trennungen, ergab das zweite Deutschland-Barometer Depression, das die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und die Deutsche Bahn Stiftung am...

Fleischindustrie wehrt sich gegen Krebs-Einstufung der WHO

Fleischkonsum erhöhe die Krebsgefahr, warnt die WHO. Auch Wurst und Schinken seien gefährlich. Doch die Hersteller halten dagegen. Sie fühlen sich zu Unrecht beschuldigt. Lyon/Berlin (dpa) - Die Warnung der Weltgesundheitsorganisation WHO vor dem Krebsrisiko von Wurst- und Fleischverzehr hat eine heftige Debatte ausgelöst. «Niemand muss Angst haben, wenn er mal eine Bratwurst isst», sagte Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU). Es komme immer auf die Menge an. «Allzu viel ist ungesund.» Sich ausgewogen zu ernähren, sei nie so einfach gewesen wie heute. Die Studie einer...

«Pille danach» jetzt rezeptfrei - Doch viele haben Bedenken

Manche feiern sie, andere fürchten sie: Die «Pille danach» ist ab sofort ohne Rezept erhältlich. Doch viele sind skeptisch. Frauenärzte erwarten sogar, dass das Gegenteil des Erwartbaren eintritt - mehr ungewollte Schwangerschaften. Düsseldorf (dpa) - Mehr Selbstbestimmung und Freiheit für die Frauen, sagen die einen. Gesundheitliche Risiken und mehr Abtreibungen, befürchten die anderen. Seit Sonntag ist die «Pille danach» ohne Rezept in Apotheken erhältlich. Die Präparate ellaOne mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat (UPA) und PiDaNa mit dem Wirkstoff Levonorgestrel (LNG) werden nun...

Preisbremse bei Arzneimitteln - Wirkung und Reformperspektiven

Berlin (dpa) - Es war eines der umstrittensten Gesundheitsgesetze der vergangenen Jahre - das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG). Die Pharmaindustrie fürchtete um die Versorgung, als es 2011 in Kraft trat. Pharmakritiker sahen es als zu milde an. Heute ist klar, dass das Gesetz ein wesentliches Ziel erreicht. «Die Kostenersparnis über das AMNOG beträgt derzeit 1,8 Milliarden Euro im Jahr mit stark aufwachsender Tendenz», sagt der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Josef Hecken. Das Gremium bewertet nach den Regeln des Gesetzes neue Medikamente - nur...

300 Jahre jung: Betriebskrankenkassen

BKK Dachverband e.V. Mauerstraße 85 10117 Berlin Christine Richter Pressesprecherin TEL (030) 2700406-301 FAX (030) 2700406-222 E-Mail: christine.richter@bkk-dv.de www.bkk-dachverband.de Berlin, 18. April 2017 300 Jahre jung: Betriebskrankenkassen Ein weitblickender Unternehmer gründete am 17. April 1717 für und mit Meistern und Ar- beitern des Blaufarbenwerks Pfannenstiel im sächsischen Aue die mutmaßlich erste Be- triebskrankenkasse in Deutschland. Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, anläss- lich des Jubiläums: „Damals begann eine nun 300 Jahre...

Kinderärzte: mehr Kinder mit chronischen Leiden in Deutschland

Fast Food an jeder Ecke hat Folgen. Kinderärzte sehen jetzt schon mehr kleine Patienten, die durch Übergewicht unter Bluthochdruck und Diabetes leiden. Für die Zukunft rechnen sie mit noch mehr chronischen Erkrankungen - aus vielen Gründen. Berlin (dpa) - Kinderärzte rechnen in Zukunft mit mehr chronisch kranken Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ursachen dafür seien unter anderem die Folgen von Übergewicht, mehr Autoimmunerkrankungen und auch mehr Verhaltensauffälligkeiten, sagte Klaus-Michael Keller vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte am Freitag vor dem Beginn des...

300 Jahre jung: Betriebskrankenkassen

Ein weitblickender Unternehmer gründete am 17. April 1717 für und mit Meistern und Arbeitern des Blaufarbenwerks Pfannenstiel im sächsischen Aue die mutmaßlich erste Betriebskrankenkasse in Deutschland. Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, anlässlich des Jubiläums: „Damals begann eine nun 300 Jahre währende Erfolgsgeschichte – mit allen Höhen und Tiefen, die es in der der Geschichte der Unternehmen und Sozialsysteme in unserem Lande seitdem gab. Gemeinsam mit der Nickelhütte Aue GmbH freuen wir uns, dass der Betrieb mit vielfältigen Veränderungen über eine lange Zeit hinweg Zeit...

Zahl des Monats Oktober 2016

bkk_zahl_des_monats_oktober_2016_download Zahl des Monats Oktober 2016 © BKK Dachverband e.V. www.bkk-dachverband.de Die Ausgaben der BKK für hochpreisige Fertigarzneimittel, deren Einzelpackungen über 10.000 Euro kosten, stiegen im Vergleich zu allen anderen Arzneimitteln überproportional: Während die Netto-Ausgaben für alle Fertigarzneimittel mit 6,8% von 2014 zu 2015 anstie- gen, war die Steigerungsrate im gleichen Zeitraum bei den Hochpreismitteln (über 10.000 Euro pro Packung) mit 65% exorbitant hoch. Hochpreis-Arzneimittel stiegen um 65%65 Politisch wird momentan ein...

Zahl des Monats Oktober 2016

Hochpreis-Arzneimittel stiegen um 65% Die Ausgaben der BKK für hochpreisige Fertigarzneimittel, deren Einzelpackungen über 10.000 Euro kosten, stiegen im Vergleich zu allen anderen Arzneimitteln überproportional: Während die Netto-Ausgaben für alle Fertigarzneimittel mit 6,8% von 2014 zu 2015 anstiegen, war die Steigerungsrate im gleichen Zeitraum bei den Hochpreismitteln (über 10.000 Euro pro Packung) mit 65% exorbitant hoch. Politisch wird momentan ein geplantes Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV (AM-VSG) rege diskutiert. Hierin geht es darum, wie früh der Nutzen...