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Ritalin-Verbrauch in Deutschland geht zurück

Bonn (dpa) - Der Verbrauch des ADHS-Mittels Methylphenidat ist das zweite Jahr in Folge in Deutschland leicht zurückgegangen. Mit 1716 Kilogramm wurden im vergangenen Jahr rund 5 Prozent des Ritalin-Wirkstoffs weniger angewendet als 2013, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am Montag in Bonn mitteilte. Nachdem sich der Verbrauch in Deutschland zwischen 2002 und 2012 verdreifacht hatte, ging er bereits 2013 um knapp 2 Prozent zurück. Weltweit hatten die Vereinten Nationen noch vor einem Monat deutlich gestiegene Zahlen vermeldet. Methylphenidat ist zur...

Infektiologe: Kosten für Ebola-Impfung werden sehr hoch

Düsseldorf (dpa) - Die internationale Gemeinschaft muss sich auf hohe Kosten für die Impfungen gegen Ebola einstellen. «Eine Impfung wird sicher über 100 Euro kosten», sagte der Chef der Klinik für Infektiologie und Tropenmedizin Leipzig, Bernhard Ruf, am Mittwoch bei einem Gesundheitskongress auf der Medizinmesse Medica in Düsseldorf. Doch in Afrika, wo geimpft werden müsse, könnten sich die Menschen solche Summen nicht leisten. «Da sind die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Industrie gefragt.» Forscher in Deutschland erproben derzeit einen Ebola-Impfstoff an Menschen. Ruf hält es für...

Infektiologe: Ebola-Impfung wird sehr teuer

Die Hoffnungen auf einen Impfstoff gegen Ebola sind groß. Erste Freiwilligentests laufen an. Experten rechnen damit, dass ab 2015 mit den Impfungen begonnen werden kann. Aber die werden teuer. Düsseldorf (dpa) - Die internationale Gemeinschaft muss mit hohen Kosten für die Impfungen gegen Ebola rechnen. «Eine Impfung wird sicher über 100 Euro kosten», sagte der Chef der Klinik für Infektiologie und Tropenmedizin Leipzig, Professor Bernhard R. Ruf, am Mittwoch bei einem Gesundheitskongress auf der Medizinmesse Medica in Düsseldorf. In Afrika, wo geimpft werden müsse, könnten sich die Menschen...

Für Arzneispuren im Wasser noch keine Patentlösung absehbar

Berlin (dpa) - Rückstände von Arzneimitteln und chemischen Verbindungen im Wasserkreislauf lassen sich nur mit großem Aufwand reduzieren. Kein technisches Verfahren allein sei in der Lage, alle bekannten Stoffe zu eliminieren, teilten die Technische Universität Berlin (TU) und die Berliner Wasserbetriebe am Montag zum Abschluss von zwei Projekten mit. 50 bis 100 Stoffe würden in Kläranlagen nicht vollständig entfernt, sagte Projektleiter Martin Jekel (TU Berlin) der Deutschen Presse-Agentur. Die bisher jeweils gemessenen Mengen variierten, auch je nach Stelle im Wasserkreislauf. Gesetzliche...

«Pille danach» jetzt ohne Rezept

Berlin (dpa) - Die «Pille danach» gibt es jetzt ohne Rezept. Seit Sonntag sind die Medikamente ohne Verschreibung durch einen Arzt in den Apotheken erhältlich. Die «Pille danach» ist ein Notfallmittel für Frauen, die nach ungeschütztem Sex eine ungewollte Schwangerschaft verhindern wollen. Bei den rezeptfreien Präparaten handelt es sich um ellaOne mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat (UPA) und PiDaNa mit dem Wirkstoff Levonorgestrel (LNG). Beide unterdrücken oder verzögern den Eisprung, so dass eine Befruchtung verhindert wird. Besorgt sich ein Mädchen oder eine Frau die «Pille danach» ohne...

Amtliche Studie: Tausende vorzeitige Todesfälle durch Stickoxide

Berlin (dpa) - Rund 6000 Menschen in Deutschland sterben einer Studiedes Umweltbundesamts (UBA) zufolge pro Jahr vorzeitig anHerz-Kreislauf-Erkrankungen, die von Stickoxiden ausgelöst werden.Die Untersuchung der Behörde lag am Dienstag dem ARD-Magazin «ReportMainz» vor. Stickstoffdioxid (NO2), das in Städten hauptsächlich ausDieselabgasen stammt, kann demnach über einen längeren Zeitraum schonin geringen Konzentrationen schwere Folgen haben. Der erlaubte Jahresmittel-Grenzwert der EU liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Laut «Report Mainz» zeigt die Studie, dass bereits eine längere...

BKK INNOVATIV: Halbzeit beim Innovationsfonds – Rückblick und Zukunftsperspektive

Das Corporate Design der Knappschaft-Bahn-See Umsetzung PowerPoint Seite 1 Möglicher Datenfluss § 301-Daten •Hauptdiagnose •Nebendiagnose •DRG •Institution •Aufnahmedatum •etc. EMSE Score Apothekenabrechnung •PZN •Präparatname •Wirkstoff •ATC-Code •Packungsgröße •Verordner •etc. Arztabrechnung •ICD-10-Code •BSNR •LANR •Behandler •Behandlungsdatum •etc Rohdaten Plattform •EMSE-Algorithmus •Aggregation •Sortierung •Gruppierung •med. Bewertung Krankenhaus Versorgungsplan Anträge Genehmigungen

Bund schließt Vergabeverfahren für medizinisches Cannabis ab

Bonn (dpa) - Der Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland kommt nach langen Anlaufschwierigkeiten in Gang. Im Vergabeverfahren für den Anbau von 10,4 Tonnen des Stoffs über vier Jahre hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die verbliebenen Rechte zugeteilt. Die Berliner Firma Demecan erhalte drei Lose zu je 200 Kilogramm medizinisches Cannabis pro Jahr und Aphria Deutschland aus Bad Bramstedt (Schleswig-Holstein) ein weiteres Los, teilte die Bonner Behörde am Montag mit. Schon im April hatte sie den Zuschlag für zusammen neun Lose an die ...

Grippesaison steht bevor - Impfung gilt als bester Schutz

Berlin (dpa) - In diesen Tagen beginnt die optimale Zeit für eine Schutzimpfung gegen Grippe. Diese sei die wichtigste Maßnahme, um sich vor einer Ansteckung mit dem Grippevirus zu schützen, betonten Experten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Donnerstag in Berlin. Bislang sind demnach rund 17 Millionen Impfdosen freigegeben. Wichtig für den Grippeschutz sei es zudem, häufig die Hände zu waschen und Abstand von Grippepatienten zu halten. Influenza kann insbesondere für ältere und Menschen mit Vorerkrankungen tödlich enden. Das RKI veröffentlichte auch seine Auswertung der vergangenen...

BfArM: derzeit keine Arznei-Tests ähnlich denen in Frankreich

Bonn (dpa) - In Deutschland werden derzeit keine Wirkstoffe klinisch erprobt, die der Substanz beim Test-Drama in Frankreich ähneln. Bei dieser getesteten Substanz handele es sich um einen Hemmstoff des körpereigenen Enzyms FAAH (Fettsäureamid-Hydrolase), hieß es am Dienstag vom zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn. «In Deutschland werden keine Studien mit diesem Arzneimittel durchgeführt.» Bislang seien hierzulande insgesamt sieben klinische Prüfungen mit FAAH-Hemmstoffen genehmigt worden, die alle bereits beendet seien. Bei keiner davon seien...