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Studie: Herzmedikamente mit Digitalis steigern Sterblichkeit

Herzmedikamente aus der Fingerhut-Pflanze gehören zu den ältesten Arzneien überhaupt. Über die Risiken wird schon länger diskutiert. Jetzt erhärtet eine Studie den Verdacht auf Gefahren. Patienten sollten aber solche Arzneien nicht eigenmächtig absetzen. Frankfurt/Main (dpa) - Gängige Herzmedikamente aus der Fingerhut-Pflanze bergen anscheinend größere Gefahren als bislang bekannt. Eine Metastudie zum Wirkstoff Digitalis deutet darauf hin, dass Arzneien mit dem Inhaltsstoff die Sterblichkeit von Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz im Vergleich zu anderen Mitteln um...

Diabetes Typ 1 und Typ 2 - wo ist der Unterschied?

Margetshöchheim (dpa) - Wer von Diabetes spricht, meint meist Diabetes Typ 2. Diese Form der Stoffwechselerkrankung wurde früher Altersdiabetes genannt, weil sie häufig erst bei älteren Menschen auftritt. Die Bauchspeicheldrüse kann das Hormon Insulin zwar noch produzieren, es wirkt im Körper aber nicht richtig. Typ 2 ist die mit Abstand am meisten verbreitete Diabetesart Rund 95 Prozent der sechs Millionen Diabetiker in Deutschland leiden nach Angaben der Deutschen Diabetes-Hilfe daran. Ursachen können Fettleibigkeit, mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung sein. Bei Diabetes Typ 1...

Experten: Aluminium in Deos reduzieren

Berlin (dpa) - Fast jeder benutzt es sich täglich: Doch der Einsatz von Aluminium gegen Achselschweiß sollte nach Expertenmeinung vorsichtshalber reduziert werden. Fachleute des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sehen weiteren Forschungsbedarf, da auch über Langzeitwirkungen des Stoffes im menschlichen Körper noch zu wenig bekannt ist. Auch in anderen Kosmetika, Lebensmittelverpackungen und Zahnpasta kommt das Leichtmetall vor. «Wer sich jahrzehntelang ein Anti-Transpirant mit Aluminium unter die Achseln sprüht, sollte das nicht unterschätzen», sagte BfR-Expertin Ariane Lenzner. Das...

Diagramm 3.1 Quelldaten Diagramm 3.1 Ambulante Versorgung - Anteile der beschäftigten Mitglieder mit Diagnose nach ausgewählten Diagnosehauptgruppen (ICD-10 GM) mit Vorjahresvergleich (Berichtsjahr 2015) ICDHG Diagnosehauptgruppe Anteile der beschäftigten Mitglieder mit Diagnose in Prozent 2014 2015 13 Muskel-Skelettsystem 49.0 48.6 10 Atmungssystem 44.7 48.2 14 Urogenitalsystem 34.4 34.1 4 Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten 33.4 33.7 9 Kreislaufsystem 28.9 28.9 5 Psychische Störungen 28.3 28.5 11 Verdauungssystem 26.2 26.2 1 Infektionen 22.9 23.6 12 Haut 23.2 22.9 19...

Diagramm 3.1 Quelldaten Diagramm 3.1 Ambulante Versorgung - Anteile der beschäftigten Mitglieder mit Diagnose nach ausgewählten Diagnosehauptgruppen (ICD-10 GM) mit Vorjahresvergleich (Berichtsjahr 2015) ICDHG Diagnosehauptgruppe Anteile der beschäftigten Mitglieder mit Diagnose in Prozent 2014 2015 13 Muskel-Skelettsystem 49.0 48.6 10 Atmungssystem 44.7 48.2 14 Urogenitalsystem 34.4 34.1 4 Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten 33.4 33.7 9 Kreislaufsystem 28.9 28.9 5 Psychische Störungen 28.3 28.5 11 Verdauungssystem 26.2 26.2 1 Infektionen 22.9 23.6 12 Haut 23.2 22.9 19...

Zwischen Euphorie und Vorsicht: Medizin-Cannabis auf dem Vormarsch

Im Frühjahr wurde die Nutzung von Cannabis für medizinische Zwecke liberalisiert, die Zahl der Therapien steigt rasant. Dabei ist der Wirkstoff nicht völlig erforscht. Während Anbieter große Chancen wittern, hakt es noch gehörig im System mit Krankenkassen und Ärzten. Frankfurt/Berlin (dpa) - Cannabis auf Rezept - das war ein historischer Schritt auf dem deutschen Arzneimarkt. Schwerkranke können den Wirkstoff seit Mitte März in der Apotheke bekommen, ohne Sondererlaubnis. Und während viele die Blüten bisher selbst bezahlen mussten, sind die Krankenkassen nun verpflichtet, die...

Neues Cannabis-Gesetz: Gerangel um Kosten für Behandlungen

Frankfurt/Main (dpa) - Gut ein halbes Jahr nach der Freigabe von Cannabis auf Rezept in Deutschland hakt es noch bei der Abrechnung der stark gestiegenen Hanf-Therapien. Hersteller von Cannabis-Wirkstoffen kritisieren, die gesetzlichen Krankenkassen würden nicht alle Kosten übernehmen. «Es gibt Anlaufschwierigkeiten», sagt Marla Luther, Deutschland-Chefin der Firma Tilray. Die Ablehnungsquote der Kassen bei Cannabis-Therapien liege bei geschätzten 50 Prozent. Auch Michael Popp, Vorstandsvorsitzender des bayerischen Produzenten Bionorica, bemängelt eine noch «eher zurückhaltende...

Barmer GEK will Anstieg der Arzneimittelausgaben weiter begrenzen

Berlin (dpa) - Der Vorstandsvorsitzende der Barmer GEK, Christoph Straub, hat eine schärfere Begrenzung des Ausgabenanstiegs bei den Arzneimitteln gefordert. Dafür müsse die sogenannte Umsatzschwelle von 250 Millionen Euro auf 50 Millionen Euro gesenkt werden, sagte Straub der Deutschen Presse-Agentur. Im ersten Jahr der Markteinführung eines Präparates kann der Hersteller den Preis grundsätzlich selbst festlegen. In diesem Zeitraum wird zwischen Hersteller und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) - orientiert am Zusatznutzen des Mittels - ein Erstattungsbetrag ausgehandelt, der in der...

Bottroper Apotheker soll 61 980 Mal Krebsmedikamente gepanscht haben

Essen (dpa) - Ein wegen Betrugs mit Krebs-Medikamenten angeklagte Bottroper Apotheker soll in mehr als 60 000 Fällen gegen Vorschriften verstoßen und die Krankenkassen dabei um 56 Millionen Euro geprellt haben. Diese Details aus der Anklage teilte die Staatsanwaltschaft Essen am Mittwoch mit. Betroffen sei «eine niedrige vierstellige Zahl von Patienten», bestätigte eine Behördensprecherin. Konkret soll der Apotheker unter anderem bei Chemotherapien so wenig Wirkstoff verwendet haben, dass die Medikamente kaum oder keine Wirkung hatten. Außerdem soll er gegen weitere Vorschriften...

Mehr Länder erreichen Impfziele bei Kindern

Genf (dpa) - Die globalen Impfprogramme gegen lebensbedrohliche Krankheiten bei Kindern zeigen Erfolge: Im Vergleich zu 2000 erreichten im vergangenen Jahr doppelt so viele Länder das Ziel, mindestens 90 Prozent der Kinder mit Routine-Impfstoffen zu behandeln, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO am Donnerstag in Genf mitteilte. In 129 Staaten erhielten mindestens neun von zehn Kindern die erforderlichen drei Dosen des Mittels gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (DTP3). Zeit zum Durchschnaufen gibt es aber nicht. Bereits im April hatte die WHO mitgeteilt, fehlende Routine-Impfungen...