SchriftgrößeAA+A++
StartseiteSuche

Suche

Gröhe: Patienten durch Lieferengpässe nicht gefährdet

Engpässe bei Antibiotika, bei Krebs- oder Narkosemitteln: Die Konzentration der Produktion solcher Arzneimittel im Ausland kann die Versorgung anfällig machen. Berlin (dpa) - Patienten sind nach Worten von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) durch die aktuellen Lieferengpässe bei Arzneimitteln nicht gefährdet. «Es zeichnet sich kein Versorgungsengpass ab», sagte Gröhe der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitag). In den allermeisten Fällen stünden Alternativen für Arzneimittel mit dem Wirkstoff Remifentanil zur Verfügung. «Die deutschen Anästhesisten haben versichert, dass keine...

Deutschlandweite Studie zu Krankenhaus-Hygiene gestartet

Leipzig (dpa) - Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) hat eine deutschlandweite Studie zur Krankenhaushygiene gestartet. Es solle untersucht werden, ob gefürchtete Krankenhausinfektionen durch den Einsatz desinfizierender Waschhandschuhe verhindert werden können, teilte das UKL am Mittwoch mit. Drei Jahre lange werde dies auf 45 Intensivstationen getestet. Die Handschuhe seien mit dem Wirkstoff Octenidin getränkt. Sie sollen bei der täglichen Ganzkörperwaschung schwer kranker Patienten eingesetzt werden. Die Forscher erhoffen sich einen Schutz gegen multiresistente Darmkeime. Die Studie...

Studie: Herzmedikamente mit Digitalis steigern Sterblichkeit

Herzmedikamente aus der Fingerhut-Pflanze gehören zu den ältesten Arzneien überhaupt. Über die Risiken wird schon länger diskutiert. Jetzt erhärtet eine Studie den Verdacht auf Gefahren. Patienten sollten aber solche Arzneien nicht eigenmächtig absetzen. Frankfurt/Main (dpa) - Gängige Herzmedikamente aus der Fingerhut-Pflanze bergen anscheinend größere Gefahren als bislang bekannt. Eine Metastudie zum Wirkstoff Digitalis deutet darauf hin, dass Arzneien mit dem Inhaltsstoff die Sterblichkeit von Patienten mit Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz im Vergleich zu anderen Mitteln um...

Diabetes Typ 1 und Typ 2 - wo ist der Unterschied?

Margetshöchheim (dpa) - Wer von Diabetes spricht, meint meist Diabetes Typ 2. Diese Form der Stoffwechselerkrankung wurde früher Altersdiabetes genannt, weil sie häufig erst bei älteren Menschen auftritt. Die Bauchspeicheldrüse kann das Hormon Insulin zwar noch produzieren, es wirkt im Körper aber nicht richtig. Typ 2 ist die mit Abstand am meisten verbreitete Diabetesart Rund 95 Prozent der sechs Millionen Diabetiker in Deutschland leiden nach Angaben der Deutschen Diabetes-Hilfe daran. Ursachen können Fettleibigkeit, mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung sein. Bei Diabetes Typ 1...

Experten: Aluminium in Deos reduzieren

Berlin (dpa) - Fast jeder benutzt es sich täglich: Doch der Einsatz von Aluminium gegen Achselschweiß sollte nach Expertenmeinung vorsichtshalber reduziert werden. Fachleute des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sehen weiteren Forschungsbedarf, da auch über Langzeitwirkungen des Stoffes im menschlichen Körper noch zu wenig bekannt ist. Auch in anderen Kosmetika, Lebensmittelverpackungen und Zahnpasta kommt das Leichtmetall vor. «Wer sich jahrzehntelang ein Anti-Transpirant mit Aluminium unter die Achseln sprüht, sollte das nicht unterschätzen», sagte BfR-Expertin Ariane Lenzner. Das...

Diagramm 3.1 Quelldaten Diagramm 3.1 Ambulante Versorgung - Anteile der beschäftigten Mitglieder mit Diagnose nach ausgewählten Diagnosehauptgruppen (ICD-10 GM) mit Vorjahresvergleich (Berichtsjahr 2015) ICDHG Diagnosehauptgruppe Anteile der beschäftigten Mitglieder mit Diagnose in Prozent 2014 2015 13 Muskel-Skelettsystem 49.0 48.6 10 Atmungssystem 44.7 48.2 14 Urogenitalsystem 34.4 34.1 4 Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten 33.4 33.7 9 Kreislaufsystem 28.9 28.9 5 Psychische Störungen 28.3 28.5 11 Verdauungssystem 26.2 26.2 1 Infektionen 22.9 23.6 12 Haut 23.2 22.9 19...

Diagramm 3.1 Quelldaten Diagramm 3.1 Ambulante Versorgung - Anteile der beschäftigten Mitglieder mit Diagnose nach ausgewählten Diagnosehauptgruppen (ICD-10 GM) mit Vorjahresvergleich (Berichtsjahr 2015) ICDHG Diagnosehauptgruppe Anteile der beschäftigten Mitglieder mit Diagnose in Prozent 2014 2015 13 Muskel-Skelettsystem 49.0 48.6 10 Atmungssystem 44.7 48.2 14 Urogenitalsystem 34.4 34.1 4 Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten 33.4 33.7 9 Kreislaufsystem 28.9 28.9 5 Psychische Störungen 28.3 28.5 11 Verdauungssystem 26.2 26.2 1 Infektionen 22.9 23.6 12 Haut 23.2 22.9 19...

Krankenkassen sehen große Chancen für bessere Notfallversorgung

Muss man bei Unwohlsein am Wochenende direkt ins Krankenhaus gehen? In vielen Notaufnahmen führt das zu Stress und langem Warten. Die Politik will gegensteuern - und bekommt unterschiedliche Reaktionen. Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) setzen auf deutliche Verbesserungen bei der Patientenversorgung in akuten Fällen. «Wer ambulant behandelt werden kann, gehört weder in die Notaufnahme noch in ein Krankenhausbett», sagte Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband, der Deutschen Presse-Agentur. «Wer hingegen mit Blaulicht in die Klinik...

Zwischen Euphorie und Vorsicht: Medizin-Cannabis auf dem Vormarsch

Im Frühjahr wurde die Nutzung von Cannabis für medizinische Zwecke liberalisiert, die Zahl der Therapien steigt rasant. Dabei ist der Wirkstoff nicht völlig erforscht. Während Anbieter große Chancen wittern, hakt es noch gehörig im System mit Krankenkassen und Ärzten. Frankfurt/Berlin (dpa) - Cannabis auf Rezept - das war ein historischer Schritt auf dem deutschen Arzneimarkt. Schwerkranke können den Wirkstoff seit Mitte März in der Apotheke bekommen, ohne Sondererlaubnis. Und während viele die Blüten bisher selbst bezahlen mussten, sind die Krankenkassen nun verpflichtet, die...

Neues Cannabis-Gesetz: Gerangel um Kosten für Behandlungen

Frankfurt/Main (dpa) - Gut ein halbes Jahr nach der Freigabe von Cannabis auf Rezept in Deutschland hakt es noch bei der Abrechnung der stark gestiegenen Hanf-Therapien. Hersteller von Cannabis-Wirkstoffen kritisieren, die gesetzlichen Krankenkassen würden nicht alle Kosten übernehmen. «Es gibt Anlaufschwierigkeiten», sagt Marla Luther, Deutschland-Chefin der Firma Tilray. Die Ablehnungsquote der Kassen bei Cannabis-Therapien liege bei geschätzten 50 Prozent. Auch Michael Popp, Vorstandsvorsitzender des bayerischen Produzenten Bionorica, bemängelt eine noch «eher zurückhaltende...