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BKK GesundheitsFinder

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Podcast Patient 2.0 – Medizinische Versorgung in Netzwerken

Audiobeiträge Interview mit  Franz Knieps   Vorstand BKK Dachverband e.V., Berlin Annette Hempen  Geschäftsführerin  MUM - Medizin und Mehr eG, Bünde Dr. Oliver Gapp Bereichsleiter Versorgung und Gesundheitsökonomie, mhplus BKK, Ludwigsburg Prof. David Matusiewicz Dekan und Direktor Institut für Gesundheit & Soziales, FOM Hochschule, Berlin Hier können Sie sich den Hörfunkbeitrag anhören und  herunterladen .  Der Beitrag steht Ihnen als mp3-Datei zur Verfügung.  Transkript SPRECHER         Vernetzt und digital – schon heute sind diese beiden Begriffe der Informationstechnologie kaum noch aus...

Kassen-Ärzte: Mehr angestellte Ärzte - weniger Zeit für Patienten

Berlin (dpa) - Die steigende Zahl angestellter Ärzte in der ambulanten Versorgung hat auch Auswirkungen auf die zur Verfügung stehende Zeit für die Behandlung der Patienten. Von 2006 bis 2015 habe der Anteil der angestellten Vertragsärzte von 2,8 Prozent auf 18 Prozent zugenommen, Tendenz weiter steigend, teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Mittwoch in Berlin mit. Da angestellte Vertragsärzte in der Regel weniger Stunden arbeiteten als selbstständige, werde sich die Zeit, die niedergelassene Ärzte für die Behandlung ihrer Patienten aufbringen, bis 2030 weiter verringern....

Kassen-Ärzte: Arztbesuche von Patienten müssen besser gesteuert werden

Berlin (dpa) - Die niedergelassenen Ärzte wollen künftig die Arzt-Besuche der Patienten besser steuern. Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Im Durchschnitt geht in Deutschland jeder Patient 17 Mal zum Arzt, entweder zum selben oder zu mehreren. Das sind sehr viele Kontakte - und längst nicht alle sind notwendig.» Für eine bessere Steuerung sei es wichtig, einen Ansprechpartner als erste Anlaufstation zu haben, machte Gassen deutlich. Das könnte oft der Hausarzt sein. In Frage könnten aber auch je nach...

Mehr Online-Behandlung für Ärzte erlaubt - Ärztetag lockert Regelung

Erfurt (dpa) - In Deutschland können Ärzte Patienten unter bestimmten Voraussetzungen künftig ohne vorherigen persönlichen Kontakt in der Praxis ausschließlich per Telefon, SMS, E-Mail oder Online-Chat behandeln. Einer entsprechenden Änderung der Musterberufsordnung für Ärzte stimmte der Deutsche Ärztetag am Donnerstag in Erfurt zu. «Im Einzelfall» ist Ärzten in ihren Praxen somit nunmehr eine ausschließliche Beratung oder Behandlung über digitale Medien erlaubt, wenn dies medizinisch vertretbar ist und die erforderliche ärztliche Sorgfalt bei Diagnostik, Beratung, Therapie und...

Kassenärzte: «Digitalisierung backt keine Arztzeit»

Berlin (dpa) - Die Kassenärzte erwarten Erleichterungen für Patienten durch neue digitale Angebote in den Praxen - aber kaum zusätzliche Behandlungszeit. «Die Digitalisierung hat natürlich Möglichkeiten», sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur. Sie könne etwa Zugriffe auf Daten und Werte beschleunigen, wenn Patienten mit kontinuierlicher Blutzuckermessung ihre Angaben einmal die Woche zum Arzt senden. «Aber Digitalisierung backt keine Arztzeit. Man wird nur in sehr begrenztem Umfang mehr Luft für andere Aufgaben...

Kassen-Ärzte wollen ihre Bereitschaftsnummer 116117 bekannter machen

Berlin (dpa) - Die Kassen-Ärzte wollen ihren Bereitschaftsdienst ausbauen und die Bereitschaftsnummer 116117 bei Patienten bekannter machen. Dazu riefen sie die bundesweiten Tage des Bereitschaftsdienstes mit vielen Aktionen aus. Mit einem Info-Paket soll den Patienten in den Wartezimmern von Arztpraxen vermittelt werden, zu welchem Anlass sie die 116117 und wann sie den Notruf 112 wählen sollten. Immer noch gehen zu viele Patienten mit zum Teil geringfügigen gesundheitlichen Problemen direkt in die Notfallambulanzen der Krankenhäuser. Dort kommt es dann häufig zu langen Wartezeiten...

Ärztetag spricht sich gegen «Landarztquote» aus

Hamburg (dpa) - Der Deutsche Ärztetag hat eine «Landarztquote» gegen den Ärztemangel auf dem Land abgelehnt. Nur die wenigsten Bewerber könnten schon vor ihrem Studium einschätzen, welche Fachrichtung sie später einschlagen und ob sie auf dem Land arbeiten wollten, hieß am Donnerstag zur Begründung bei dem Kongress in Hamburg. «Außerdem wäre ein Vorzug von Bewerbern, die sich für eine spätere ärztliche Tätigkeit auf dem Land verpflichten, gegenüber Bewerbern, die dies noch nicht für sich entscheiden möchten, eine ungerechte Begünstigung.» Zur Bekämpfung des Mangels an Hausärzten seien außerdem...

BGH stärkt Patienten: Chefarzt-OP heißt Chefarzt-OP

Karlsruhe (dpa) - Wer im Krankenhaus Chefarztbehandlung vereinbart, darf nicht einfach von einem anderen Arzt operiert werden. Ob der Eingriff korrekt durchgeführt wird, spielt dabei keine Rolle. Das stellt der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Montag veröffentlichten Urteil klar. Einem Patienten, der nach einer Hand-OP gesundheitliche Probleme hat, steht damit möglicherweise Schmerzensgeld zu. Der Mann war entgegen seiner Vereinbarung vom stellvertretenden Oberarzt und nicht vom Chefarzt operiert worden. Die Klinik ist der Ansicht, dass das im Ergebnis keinen Unterschied macht, weil bei...

Ambulante Notfallversorgung durch Kassen-Ärzte oder Krankenhäuser?

Berlin (dpa) - Die Krankenhausstrukturreform will laut Gesundheitsministerium auch bei der ambulanten Notfallversorgung Krankenhäuser stärker unterstützen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) sollen zur Sicherstellung des Notdienstes vertragsärztliche Notdienstpraxen, sogenannte Portalpraxen, in oder an Krankenhäusern als erste Anlaufstelle einrichten. Diese sollen dann entscheiden, ob ein Notfall von einem Kassenarzt behandelt werden kann oder stationär in die Klinik muss. Überlegt wird auch, Notfallambulanzen der Krankenhäuser unmittelbar in den Notdienst einzubinden. Die...